Im Februar diesen Jahres war es mal wieder Zeit für etwas neues…
Im letzten Jahr war das Thema Fotografie bei mir fast eingeschlafen und so konnte es ja nicht weitergehen. Mit einer neuen Kamera (Sony A55) und neuem Elan ging es so dieses Jahr wieder an dieses schöne Hobby heran, zumal ein toller Urlaub in Kenia im August wartet. Zudem habe ich festgestellt, dass sich auf meiner Festplatte über 30.000 Fotos tummeln, die kaum angesehen werden – einige von ihnen absolut unverdient.
Von daher habe ich ein neues Projekt gestartet mit dem Namen – World through a lens (Die Welt durch ein Objektiv). Hier möchte ich meine schönsten Bilder posten und auch Infos zur Fotografie im allgemeinen geben. Schaut doch mal vorbei! Ein Reisetagebuch (wenn auch nicht live von unterwegs) für die Reise nach Kenia ist übrigens auch dort geplant!
Hier gehts zum Fotoblog: http://fotoblog.jens-koopmann.de
PS: Im Moment bin ich auch hier auf der Seite etwas am rumwerkeln. Einige haben sicher schon den Designwechsel gesehen…
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… das war es denn auch schon fast. Es ist jetzt knapp 9:30 Uhr morgens und ich habe meine Sachen soweit gepackt. Zuvor war ich gerade noch frühstücken beim IHOP. Standesgemäß für die USA bin ich die 200m natürlich (wie auch sonst) mit dem Auto gefahren

Jetzt fahre ich gleich noch nach Buringame und schau kurz in das PEZ-Museum. PEZ – erinnert ihr euch an diese kleinen Spender für die Pfeffies (diese kleinen Pfefferminzbonbons)? Genau darum geht es in diesem (wohl recht kleinen) Museum. Da es aber nur wenige Minuten vom Flughafen weg ist und ich noch ein wenig Benzin habe, düse ich noch kurz dorthin.
Ich schreib dann später also noch ein paar Zeilen….
…so jetzt bin ich am Flughafen und kann meinen letzten Bericht für das Tagebuch zu Ende schreiben. Ich bin also vorhin kurz nach Burlingame zum PEZ-Museum.

In dem kleinen Museum (Museum ist übertrieben, es ist eher ein einzelner Raum) sind sämtliche PEZ-Spender ausgestellt, die jemals herausgegeben wurden. Der Besitzer hat sie alle gesammelt und so die weltweit einzige Ausstellung davon gemacht. PEZ kommt eigentlich aus Österreich, wo die Firma auch noch bis heute sitzt. PEZ ist dabei eine Abkürzung für Pfefferminz, denn das war ursprünglich die einzige Geschmacksrichtung der kleinen Bonbons.

Witzig ist, dass die Welt Ebay den PEZ zu verdanken hat, denn die Freundin des Ebay-Gründers hatte seiner Zeit eine Internetseite erstellt, um mit Leuten aus aller Welt ihre PEZ-Spender zu tauschen. Aus dieser Seite wurde später Ebay. Aus diesem Grund hat Ebay auch Anfang des Jahrtausends eine Serie eigener PEZ-Spender herausgegeben.

Ansonsten befindet sich hier auch der weltweite größte PEZ-Spender:

Und das war es dann auch. Nach einem Donut und einem Apple-Fritter bin ich dann zu Flughafen, wo ich unkompliziert das Auto abgegeben habe. Im Nachhinein war das Auto in Ordnung für den Preis. Immerhin habe ich es geschafft, es knapp unter 10l zu fahren.
Danach ging es dann zum Checkin, was sich unglaublich hingezogen hatte, da die eine Mitarbeiterin mit 3 Schaltern hoffnungslos überfordert war. Ähnlich war die Situation in den Sicherheitskontrollen, aber ich hatte ja Zeit.
Nun warte ich hier auf meinen Flieger und es wird Zeit für ein Fazit nach knapp 4000km in 3 Wochen mit gut 3600 Bildern. Es war eine sehr schöne Rundreise, die wieder den richtigen Mix aus allem Bot. Von den lebhaften Städten bis hin zur Natur und Tierwelt war alles dabei, genauso, wie vom Meer, über die Berge und die Wüste. Insgesamte eine tolle Ergänzung zu meinem Urlaub 2007 und ich habe viel neues sehen können. Leider gilt am Ende immer das gleiche: der Urlaub war viel viel zu kurz.
So und jetzt geht es nach Hause bis ich in 18h wieder in Luxembourg bin. Was bleibt ist noch das Sortieren der vielen Bilder und das Versehen der Bilder mit den GPS-Koordinaten, denn dies ist der erste komplette Urlaub, den ich per GPS nachverfolgen kann. Mal sehen, was ich daraus in der nächsten Zeit noch machen kann.
Das Reisetagebuch 2009 schließt aber damit seine Pforten
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…naja ob es nun genau 7 waren weiss ich nicht, aber es waren eine ganze Menge, dass sagen mir zumindest meine Beine heute. Wieder ein sehr langer Tag, bei dem ich fast 9 Stunden nonstop durch die Stadt gelaufen bin. Zumindest gut schlafen werd ich können
Pünktlich kurz nach 8 ging es heute morgen ab in die Stadt, wo ich dann auch nach 20min bei der Bay Bridge war. Da in der Nähe vom Fishermans Wharf das Parken doch recht teuer ist, habe ich das Auto einfach kurz vor der Bay Bridge für 10 Dollar den ganzen Tag stehen lassen. Da die Sonne für diesen Teil der Stadt jetzt auch genau günstig zum Fotografieren stand, habe ich das natürlich auch ausgenutzt.
Insofern losmarschiert und erstmal die Bay Bridge von allen Seiten beknippst:



Die Bay Bridge verbindet San Francisco mit Oakland und ist insgesamt über 8km lang. Damit natürlichlich deutlich größer als die Golden Gate Bridge. Erbaut wurde sie 1936 und damit kurz vor der Golden Gate Bridge eröffnet. Sie ist eine zweistöckige Brücke. Fährt man raus aus San Francisco (so wie ich vorgestern) fährt man im unteren Stockwerk (also quasi im Tunnel), während man oben nach San Francisco rein fährt.
Danach bin ich dann ein wenig am Embarcadero langspaziert und konnte ine paar nett Bilder der Skyline machen.


Bis in die frühen 90er Jahre war die Wasserfront von der Stadt durch einen 2-stöckigen Highway getrennt. Erst der damalige Bürgermeister veranlasste die Verlegung des Highways und vereinigte somit Stadt und Ufer wieder miteinander zu dem heute doch sehr schönen Gesamtbild.
Dann war ich auch schon am Ferry-Tower angekommen. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts liefen hier die Fähren aus den anderen Teilen der Bay ein. Eine besondere Rolle spielte der Turm beim Erdbeben 1906. Als das Erdbeben vorrüber war und die Stadt in Flammen stand, richteten sich die Blicke sofort auf den Fährturm – würde er noch stehen, könnten Fähren die Menschen aus der Stadt evakuieren. Und er stand noch! Bei der Evakuierung und auch bei der Heranschaffung der Baumaterialien zum Wiederaufbau spielten die Fähren daraufhin eine wichtige Rolle. Erst mit dem Bau der Brücken verloren sie lange Zeit ihre Bedeutung, bis die Brücken ihrerseits so überlastet waren, dass es heute wieder Fähren gibt.

Von dort ging es dann in Richtung Downtown weiter entlang der Market Street, wo ich zunächst in einem Bagel-Shop zwei leckere Bagels zum Frühstück genossen habe

In Downtown sind die Wolkenkratzer von San Francisco vereinigt. Aber auch die Endstation einer Cable Car Linie, wo ich mir nochmal das Wendemanöver angeschaut habe. Ich finde das System der Cable Cars ja einfach nur genial. Hier die Kurzzusammenfassung:
In der Strasse verläuft ein Kabel, was sich mit konstanter Geschwindigkeit immer weiter bewegt und am Ende immer im Kreis läuft. Die Cable Cars besitzten nun eine Art Klammer, um sich an diesem Kabel “festzuhalten”. Greift die Klammer zu, fahren die Cable Cars los. Lässt die Klammerlos, rollen die Cable Cars. Um anzuhalten haben sie noch zusätzliche Bremsen. Mehr ist das ganze nicht. Einfach und genial – und schon über 130 Jahre alt


Und hier noch ein paar Bilder aus Downtown auf dem Weg zum Union Square:



Besagter Union Square war dann der nächste Stop. Seinen Namen hat er übrigens von den Kundgebungen der “Union” während des Bürgerkrieges, die an eben diesem Platz hier stattgefunden habe. Heute sind die Herzen an den 4 Ecken des Platzes ein Erkennungsmerkmal.


Von dort aus ging es dann weiter in Richtung China Town. San Francisco’s Chinatown gehört meiner Meinung nach zu den schöneren in den USA – bunt und recht lebhaft. Los geht das ganze mit einem Chinesischen Tor und zieht sich dann einige Blöcke hin.




Zurück ging es dann in Richtung Embarcadero mit einem kleinen Stop beim Transamerica Building.

Dann ging es am Embarcardero entlang bis hinauf zum Pier 39 – ein wenig der sich durchaus etwas zieht, schließlich sind es gute 1,3 Meilen. Hier ein paar Bilder von dem Weg:



Am Pier 39 war dann erstmal eine kurze Kaffeepause angesagt und anschließend bin ich dann nochmal über den Pier spaziert, bevor ich bei Boudin noch mal eine Clam Chowder im Brot gegessen habe. Ich fand sie zwar gut, aber die gestern im Fog Harbor war besser.



So gestärkt ging es dann noch einmal entlang des Fisherman Wharf.


Nächster Stop war der Hyde Pier, wo ein paar alte Schiffe liegen (die ich aber nicht besichtigt habe) und von wo man eine schöne Aussicht auf Alcatraz, die Golden Gate Bridge und die Ghirardelli Square hat.



Von hier kann man auch ganz gut sehen, wie steil die Hyde Street nach oben geht (ich bin später noch 1,5 Mal dort hochgelaufen!).

Nächster Stop war aber erstmal das Buena Vista Café. Hier wurde 1952 der erste Irish Coffee serviert. Insofern gab es dann heute noch einen für mich


Dann bin ich danach auf direktem Wege die Hyde St erstmal bis zur Hälfte hochgelaufen, bis mir eingefallen ist, dass ich ja auch bem Ghirardelli Square noch verbeischauen wollte. Ob das am Irish Coffee lag, dass ich das vergessen habe???? Auf jedenfall hiess es damit: gehen sie zurück auf Los, sprich wieder die Strasse hinunter.
Ghirardelli Square war früher Standort der Schokoladenfabrik von Ghirardelli. Heute ist es eine kleine Ladenpassage. Ghirardelli als Schokoladenhersteller existiert aber noch und gehört zu Lindt.



Anschließend ging es dann (ein zweites Mal) zur Hyde St. Und hier ein paar Bilder wie sich die Cable Cars diese steile Strecke hochschleppen:



Nachdem ich dann am Gipfel des Russian Hill angekommen war (wo die Hyde St verläuft), war ich dann auch schon bei der Lombard Street angekommen. Gestern bin ich ja hier schon langgefahren, was mich aber heute nicht davon abgehalten hat, für ein paar Fotos sie erst runter und danach wieder rauf zu laufen – keinen Kommentar dazu….


Und hier der Beweis, dass ich den Unsinn wirklich gemacht habe:

(Hatte ich erwähnt, dass man mir immer die Beine auf Bilder abschneidet?)
Danach ging es dann eine ganze Weile quer durch die Stadt…



… bis ich in Japan Town angekommen war. Hier ist quasi das kleine Gegenstück zu China Town.


Von dort ging es dann weiter zum Alamo Square. Jaaaaa, ich war da gestern schon und jaaaaaa, ich habe da auch Fotos gemacht. Aber die Sonne war ja nicht so optimal (von Osten statt von Westen). Also habe ich mein Glück nochmal versucht und wurde belohnt
Hier also nochmal die Painted Ladies:


Jetzt waren meine Beine aber langsam wirklich schwer und ich habe den (recht langen) Rückweg angetreten. Dieser führte nochmal am Civic Center vorbei.

Schließlich ging es dann über Downtown wieder zurück zum Embarcadero unterbrochen nur durch eine Kaffeepause bei Starbucks.


Da die Sonne ja dann auch mittlerweile gedreht hatte, habe ich dann zu guter Letzt noch ein paar Aufnahmen der Bay Bridge gemacht, bevor es zum Auto ging.



Kurz vor 6 war ich dann wieder am Auto und keine 20min später wieder daheim. Wie haben die zwei Kanadier in Napa zu mir gesagt: San Francisco ist das Vermächtnis der Amerikaner an die Welt. Und sie haben recht damit recht! New York mag größer sein, Los Angeles mehr Society haben, Philadelphia mehr Geschichte und Miama schönere Strände, aber San Francisco ist einfach…. – San Francisco. The place to be
Jetzt ist es kurz vor 10 Abends und ich habe noch nichts gepackt – werde ich heute auch nicht mehr. Habe ja morgen keine Hektik.
Damit ist aber das meiste der Reise vorbei. Morgen vormittag gibts noch einen kleine Stop und dann war es das. Also – ein Artikel fürs Reisetagebuch kommt noch. Für heute war es das aber erstmal… Gute Nacht Amerika bzw. Good Morning Germany
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…be sure to wear some flowers in your hair…
Naja auf die Blumen im Haar habe ich heute verzichtet, dafür aber jede Menge gute Laune bei einem tollen Tag gehabt!
Jetzt wo ich beginne den Bericht zu schreiben ist es schon 20 vor 9 und es gibt doch eine Menge zu erzählen, denn der Tag war lang.
Heute morgen habe ich es etwas ruhiger angehen lassen und bis erst um 9 aus dem Hotel in Richtung Stadt gefahren. Da ich gestern bei der Durchfahrt im Civic Center ein paar schöne Gebäude gesehen habe, sollte dies der erste Stop werden. Doch irgendwie konnte ich nicht so schnell Karte lesen und Fahren gleichzeitig, so dass ich einen kleinen Umweg gefahren bin. Dafür habe ich dann aber auch einen prima Parkplatz gefunden und noch ein Haus entdeckt, wo ich danach noch hingelaufen bin.
Im Civic Center befindet sich neben dem Rathaus der Stadt auch noch ein Theater, die Oper und die Bibliothek. Zudem war heute auch noch Wochenmarkt.



Anschließend bin ich noch ein Stück in Richtung South of Market gelaufen und habe dort erstmal ein kleines Frühstück mit 3 Donuts gefuttert (die ich heute aber locker wieder weggelaufen hab).




Eigentlicher Grund in diese Richtung zu laufen war aber wie oben schon erwähnt ein Gebäude was ich aus dem Auto gesehen habe in der 6th Street. Bei diesem Gebäude sind quasi als Kunstobjekte die Möbelstücke aus dem Fenster gefallen. Die Gegend in der das Haus steht ist jedoch eher ungemütlich und die Strasse hat einen leicht beissenden Uringeruch. Bei Dunkelheit würde ich dort nicht langlaufen wollen…



Danach ging es dann weiter zum Alamo Square. Hier war ich (glaub ich) schonmal, hatte aber noch keine Fotos von den Painted Ladies, einer Häuserreihe bunter viktorianischer Häuser dort. Leider ist die Sonne dort am Morgen nicht ganz günstig (als ich Abends wiederkam, war sie dann jedoch auch zu tief…). Aber insgesamt ein hübscher Platz mit einer schönen Aussicht auf die Stadt!

Nach gut 15min ging es dann auch schon weiter zum ersten von zwei längeren Stops des heutigen Tages: Haight-Ashbury. Dieses Viertel entlang der Haight-Street war früher das Zentrum der Hippie-Bewegung in San Francisco und noch heute ist die Mischung dort sehr entspannt und bunt. Das Venice Beach von San Francisco
Aber zuvor musste erstmal ein Parkplatz gefunden werden und das war nicht einfach. Schließlich ist mir 2 Blocks entfernt in einer kleinen Gasse doch noch einer begegnet.
Das Viertel macht unheimlich Spaß und auch an einem Sonntag ist hier einiges los, auch wenn um 11 hier alle erst wach zu werden schienen


Nachdem ich Lower Haight hinter mir gelassen hatte, war ich am Buena Vista Park angekommen. Hier ist mitten in der Stadt eine waldige Oase mit einem kleinen Berg. Dieses bin ich dann auch rauf, mit der Belohnung einer schönen Aussicht bis zur Golden Gate und der Bay Bridge.


Danach ging es dann mit dem Zentrum von Haight Ashbury weiter:




Wie in Los Angeles gab es auch hier einen Amoeba Musikladen, nur die Auswahl war hier nicht ganz so groß.
Nach einem Kaffee bei McDoof bin ich dann die ganze Strasse wieder zurückgelaufen. Der Stadtteil hat aber echt Spaß gemacht und war sicherlich das Highlight heute.

Danach ging es dann weiter zum Golden Gate Park, wo sich erneut die Parkplatzfrage stellte. Ziel war es möglichst nahe an der 19. Strasse zu parken. Beim ersten Durchgang war aber allen proppevoll. Beim zweiten aber… tadaaaaa ein Platz direkt an der Ecke 19. Strasse
Das nenn ich Luxus!
Der Golden Gate Park ist eine gut 4km lange Parkanlage, die allerdings nicht wie der Name vermuten lässt an der Golden Gate Bridge liegt!
Zunächst bin ich einmal um den Strawberry Hill, um zum Japanischen Teegarten zu kommen.


Der Japanische Teegarten ist eine hübsche Anlage im Park, für die jedoch 5 Dollar Eintritt fällig sind.




(Hatte ich erwähnt das man mir auf Fotos immer die Beine abschneidet?)
Dann ging es weiter in den benachbarten Rosengarten. Die Rosen dort sind wirklich wunderschön und ich hätte Fotos ohne Ende machen können. Hier daher nur zwei Bilder als Auswahl:


Zu guter Letzt war auch auch noch ein Musikfestival im Park, so dass ich dort noch einen Stop eingelegt habe. Die Band kannte ich nicht, aber die Stimmung war gut

Danach gings es dann wieder zum Auto und dann weiter nach Westen bis zur Atlantikküste. Dort gibt es am Parkrand noch eine höllandische Windmühle und ein Restaurant bei dem geraden eine klasse Band gespielte hatte. Die Musik war wirklich gut und so habe ich für 15 Dollar noch 2 CDs von denen ergattert


Nur weniger 100m weiter habe ich das Auto wieder geparkt und bin zum Cliff House gelaufen und habe ab noch ein Stückchen weiter dann mal wieder die Golden Gate Brücke gesehen.




Bei den nächsten Stops habe ich mich dann immer weiter der Golden Gate Bride genähert, so dass ich das jetzt mal hier zusammenfasse, zuvor aber noch zwei Bilder vom Legend Honor Monument:


So jetzt aber die Bilder von der Brücke:




Danach ging es dann Richtung Fishermans Wharf, aber zuvor hatte ich die wahnwitzige Idee doch nochmal die Lombard Street zu fahren. An sich ist diese kleine enge Strasse ja kein Problem, das Problem war nur, dass jeder dort lang wollte und so stand ich am steilen Hang und habe versucht das Gas so zu dosieren, dass ich stehen geblieben bin, da das Anfahren mit Handbremse bei der Automatik so tricky ist. Hier ein Bild aus dem Auto (man beachte, dass ich mit einem Fuss das Gas dosiere und gleichzeitig Fotografiere!!):

Dann ging es aber irgendwann dann endlich weiter:

Kurz darauf bin ich dann auch am Fishermans Wharf angekommen und habe das Auto in einem Parkhaus abgestellt. Dann ging es was Essen. Heute gab es Clam Chowder im Brot und einen Salat dazu – auf die Suppe habe ich mich schon den ganzen Tag gefreut

Dann ging es kurz noch etwas nachtanken und nochmal zum Alamo Square aber das Licht war dort auch nicht mehr gut zum Fotografieren, so dass ich dann auch zurück ins Hotel bin. Immerhin war ich gute 11h unterwegs, was für einen Tag mehr als reicht.
Damit habe ich jetzt um 22 Uhr auch den Bericht für heute abgeschlossen. Nicht ganz so viel geschrieben, aber trotzdem viel erlebt
Sicher einer der Highlighttage dieser Reise und die Gewissheit ist gefestigt, dass San Francisco meine Lieblingsstadt bleibt.
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Und da bin ich wieder wo alles losging – in San Francisco und aus der Tatsache, dass ich heute noch schreibe, kann man schließen, dass ich noch am Leben bin und somit heil wieder angekommen bin. Heute war nochmal ein recht langer Tag gewesen mit viel Programm, was aber doch sehr gut gepasst hat.
Halb 7 klingelte heute früh der Wecker, denn ich wollte doch recht pünktlich aus Petaluma wegkommen. Aufgefrischt und einen Kaffee später bin ich dann kurz nach halb 8 losgefahren ins 20min entfernte San Rafael. Dort gibt es eigentlich nicht viel zu sehen, außer die dortigen Mission, zu der ich für einen kurzen Fotostop gefahren bin. Die Mission San Rafael Arcangel ist die 20. und damit vorletzte der Kalifornischen Missionen. Aus der ursprünglich als Assistenzmission für San Francisco gedachten Mission wurde erst 1822 eine vollwertige Mission. Bereits 12 Jahre später fiel sie jedoch als erste Mission der Säkularisierung zum Opfer und wurde danach z.T. als Militärgebäude genutzt. Nachdem die alte Mission nach und nach verfiel wurde sie durch eine Holzkirche ersetzt, bis man 1949 die heutige Replika errichtete. Ich habe mir die Mission nur von außen angeschaut, dann drinnen gerade eine Andacht war. Mehr als ein kurzer Fotostop war es wirklich nicht, aber es lag ja direkt auf dem Weg.

Bevor es danach wieder auf den Highway ging, habe ich noch schnell ein paar Gallonen Benzin nachgefasst. Nur eine knappe Viertelstunde später war ich dann auch am Herzstück der Bay-Area angekommen – der Golden Gate Bridge. Mittlerweile bin ich ja zum Dritten mal an der Brücke und diesmal war es sogar schon am Morgen sonnig und klar. Also lohnte es sich, ein paar Bilder zu machen (obwohl ich lieber mal gesehen hätte, wie Nebenschwaden unter der Brücke sind, während die Brücke klar zu sehen ist
). Also habe ich die letzte Abfahrt direkt vor der Golden Gate genommen und bin auf den Parkplatz. Knippse scharfgemacht und GPS gestartet und schon gings los:



Auf der Platform gibt es auch ein Gedicht zur Brücke, welches man hier nachlesen kann (inkl. der Geschichte dazu): www.coastalpost.com/96/5/18.htm
Danach ging es dann noch rauf auf den Hügel, wo man von der anderen Seite auf die Brücke schauen kann:


Schließlich bin ich auf der anderen Seite noch bis runter ans Ufer gefahren, wo ich (glaube ich) noch nicht vorher mal gewesen war und habe ich dort noch ein paar Fotos gemacht.


Schließlich kann man auch die Skyline von hier erahnen:

Anschließend ging es dann motorisiert über die Brücke, wobei ich auch das ein oder andere Foto gemacht habe, bzw. es versucht habe – Fotografieren und Autofahren zugleich ist gar nicht so einfach

So und zu guter Letzt hier noch der Tagesbeweis, dass ich noch lebe

Dann ging es einmal quer durch die Stadt und dann durch die zweite große Brücke – die Bay Bridge – direkt wieder hinaus. Unterwegs habe ich versucht ein paar Bilder von Downtown und von der Fahrt auf der Bay Bridge aus dem Auto zu machen:


Anschließend war dann erstmal eine halbe Stunde triste Fahrt angesagt, bis ich bei der Mission San José angekommen war. Es handelt sich hierbei um die 14. Mission, die 1797 durch Francisco Lasuén gegründet wurde. Die alte Mission wurde jedoch 1868 bei einem Erdbeben zerstört. Die heutige Mission ist eine Replika aus den 80er Jahren. Für 3 Dollar habe ich mir die Kirche und das Museum dann auch angeschaut.


Im Gegensatz zu den meisten Missionen, die einen Tagesritt (mit dem Pferd) voneinander entfernt sind, ist San José nur 3 Meilen von der Mission Santa Clara entfernt. Hintergrund hierfür ist, dass die Mission sonst ziemlich weit im Hinterland gewesen wäre und man dort vor aggressiven Indianerstämmen Angst hatte.
Die Mission ist selbst ganz nett, aber sicherlich kein Highlight, wenn man schon ein paar andere gesehen hat. Geschadet hat der Stop aber sicher auch nicht
Und weiter ging es dann auch direkt zur eben schon angesprochenen Mission Santa Clara de Asis. Es ist die 8. Mission und sie wurde 1777 noch von Junipero Serra gegründet. Heute sieht man die mittlerweile 5. Kirche von 1929 auf dem Gelände, da die letzten bei Erdbeben zerstört wurden. Die Mission ist heute Kapelle der Universität von Santa Clara. Sicher eine der schöneren Missionen.


Damit war es das dann aber auch wirklich mit den Missionen. Von den 21 Missionen in Kalifornien habe ich auf dieser Rundreise 17 gesehen. Insgesamt eine interessante Geschichte die hinter den Missionen steht und viele davon waren ihren Stop auch wirklich wert.
Als nächstes stand heute dann aber was ganz was anderes auf dem Plan – das Winchester Mystery House. Zuvor musste ich aber erstmal den Weg dorthin finden, denn irgendwie gab es das, was in meinem Routenplaner stand nicht. Also bin ich ein wenig frei Schnauze gefahren und trotzdem (mit nur etwas Verspätung) angekommen.

Das Haus war die Residenz von Sarah Winchester, Gattin und spätere Witwe den Waffenproduzenten William Winchester. Nach dessen Tod hatte sie eine Art Verfolgungswahn, dass Geister derjenigen, die mit Winchester Waffen erschossen wurden, sie verfolgen. Die einzige Möglichkeit ihnen zu entkommen, war ein Haus zu schaffen, was wie ein Labyrint ist und was niemals fertig ist. Und so entstand dieses Haus mit 160 Räumen auf 4 Stockwerken (vor dem Erdbeben 1906 waren es noch 7, doch ein Turm wurde zu schwer beschädigt). Damit die Geister sie nicht finden, hatte Sarah Winchester 40 Schlafzimmer. Auch die Anzahl der Fenster ist mit über 10.000 gigantisch. Das kuriose ist dabei, dass es für das ganze Haus keinen Bauplan gibt und auch sonst nicht alles Sinn macht, was im Haus ist, so z.B. Türen hinten denen Wände sind, oder aber Treppen, die einfach in der Decke enden:

Oder aber Schranktüren, hinten denen kein Schrank, sondern einfach der nächste Raum ist und Balkontüren, die nicht auf einen Balkon, sondern direkt in den Abgrund führen:

Schließlich hatte die Witwe Winchester noch einen Faible für die Zahl 13 und so findet sich das immer wieder im Haus, wie z.B. 13 Schlafzimmer, oder 13 Garderobenhaken oder aber 13 Löcher im Abfluss vom Waschbecken:


Das Haus wurde über 600 Mal umgebaut und niemand weiss warum viele Dinge so gemacht wurden. Kurios ist auch, dass der Haupteingang nie benutzt wurde.
Naja ein netter Stop, wäre der Guide nicht so nuschelig gewesen. Den zu verstehen war echt eine Herausforderung – als wenn die Zähne zusammengeklebt hätten. Naja und der Preis war mit 26 Dollar auch recht heftig. Aber gut, es ist Urlaub
Danach ging es dann zum letzten Stop für heute ins Los Trancos Open Space Reserve. Das ist eine Gegend in den Bergen, direkt im San Andreas Graben. Um dort hinzukommen musste ich mal wieder durch eine enge Bergstrasse. Hohenangst sollte man nicht haben, denn eine Leitplanke gab es nirgends.
Naja dort angekommen musste ich beim Aussteigen feststellen, dass es schweinekalt war. Ich schätze mal deutlich unter 15 Grad. Und ich in kurzen Hosen. Naja – ich wollte ja ne kleine Runde wandern…

Den Graben selbst kann man natürlich eher nicht sehen, da er mit Erde verschüttet ist. Gelbe Marker verraten jedoch den Verlauf. An einer Stelle sieht man einen Zaun aus zwei Teilen. Der Abstand markiert den Versatz beim Beben von 1906.

Ansonsten war dieser Baum noch interessant. Beim Erdbeben war er wohl gestürzt, hatte aber noch genug Wurzelkontakt, so dass er aus der horizontalen Position heraus wieder nach oben weitergewachsen ist. Das das mit dem Erdbeben zusammenhängt konnte man anhand der Ringe feststellen.

Naja und das war es dann auch schon. Was mir aufgefallen war, ist eine unglaubliche Stille in dem Wald. Keine Vögel oder so – ob die Wissen, was da unter der Erde lauert? Naja jedenfalls war es nicht mehr und nicht weniger als eine kurze Wanderung. Für die meisten dürfte sich der Umweg hierhin nicht lohnen – für mich war es nochmal etwas Bewegung zum Tagesabschluss.

Dann ging es die letzten 60km nach San Francisco zum Hotel. Hier angekommen ist ganz ordentlich Sturm angesagt. Der Wind pfeifft jetzt schon den ganzen Abend hier. Morgen sind da wohl wieder lange Hosen angesagt…
Damit ist aber die große Fahrerei abgeschlossen und die letzten beiden Tage kann ich in einer der schönsten Städte überhaupt verbringen.
Für heute war es das aber erstmal nach einem langen und vielseitigen Tag
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