Sonntag, 06.05.2007 – Am Ende der Welt auf Cape Cod

By | Mai 15, 2007

Heute ging es also wieder weg von Boston zu einer gemütlichen Rundfahrt auf , dem Kabeljau-Kap. Diese eigentliche Halbinsel wurde durch den Bau eines Kanals 1914 zu einer Insel. Nach etwas über einer Stunde ging es dann über eine große Brücke nach , wo wir den Highway 6 verließen und auf die Route 6a, eine Art Scenic Drive über die Insel abbogen. Erster Halt war . Das kennzeichnenste für den Worten war mit einem Wort eine Hundekälte. Es waren knapp 10 Grad und es war stark bewölkt und dazu wehte eine recht steife Briese. Nach einem Frühstück mit einem Bagel und einem Muffin hatten wir den Tip vom Inhaber der Imbiss erhalten runter zum Strand zu laufen, wo es recht schön sein sollte, auch bei diesem nicht so guten Wetter. Und es war tatsächlich recht schön, nur der Wind bließ so stark, dass es schon in den Ohren weh getan hat. Also ein paar Fotos geschossen (darauf kann ich ja nunmal garnicht verzichten) und dann wieder zurück ins Ortszentrum.

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Der Ort Sandwich ist sehr hübsch mit den für Neuengland typischen Häusern und lohnt sich für einen kurzen Spaziergang (vor allem natürlich, wenn das Wetter besser ist).

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Nach Sandwich ging es weiter nach , wo eine Kirche aus dem Jahr 1717 steht, deren Kirchenglocken von stammen.

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Von dort war der nächste Stop dann in , was mit vielen hübschen Häusern aufwarten konnte, unter anderem einer alten Postkutschenstation.

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Hier übrigens auch mal ein Bild vom kleinen Vierrädrigen:

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Von dort ging es dann über Dennis und Brewster auf den Highway 6 nach Norden bis nach . In fällt zunächst der hohe Turm in der Stadt auf – das . Und wie immer wenn es Treppen zu steigen geht bin ich wieder dabei (siehe Bunker Hill Monument in Boston). Und diesmal habe ich auch noch 7 USD dafür gelöhnt – ich muss beknackt sein und dass alles für ein paar Fotos. Aber dafür war die Aussicht wirklich schön.

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Danach ging es runter zum Hafen und dann etwas durch die kleine Stadt. Da die Saison noch nicht so richtig begonnen hat, war es noch recht ruhig, aber der Ort ist eine Art Key West des Nordens.

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Zurück ging es dann entlang des Strands:

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Wir ihr auf den Bildern seht, ist auch die Sonne wieder zum Leben erwacht. Nur wärmer ist es den ganzen Tag über nicht geworden. Aber dank der Sonne war das Wetter toll.

Nach Provincetown ging es wieder zurück über den Highway 6 bis zur Route 28 nach . Dies ist einer der teuren Orte der Insel, bietet aber viele schöne “kleine” Häuser.

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Und dann war es auch schon 6 Uhr und Zeit solangsam ins Hotel zu kommen. Vorher wollte ich aber den Tank wieder füllen. Also ab zur nächsten Tankstelle. Und es kam mal wieder kein Benzin raus. Der Grund zeigte sich kurz darauf: die Tankstelle war geschlossen. Also zur nächsten. Dort ist mir erstmal aufgefallen, dass ich den Tankdeckel nicht wieder geschlossen hatte. Nungut, ich wollte ja eh jetzt tanken. Dann habe ich den Preis gesehen: 3,2 USD pro Gallone, d.h. gut 30 Cent mehr als bei allen anderen Tanken der Gegend. Das war zu viel also weiter. Gut hundert Meter später wagte ich noch eine Blick in den Rückspiegel und ich hatte schonwieder vergessen, den Tankverschluss zuzumachen. Ich bin echt ein Dödel. Ab zu Tankstelle Nummer 3. Hier ließ sich dann nicht die Benzinart wählen. Von bestimmt 10 Säulen habe ich natürlich die einzig defekte zielsicher angesteuert. Also Versuch Nummer 4 an einer anderen Säule und – oh Wunder – es hat geklappt.

Dann ab zum Hotel, was wir recht einfach gefunden haben. Nur die Tür zur Rezeption war verschlossen. Doch dann öffnete jemand. Die Dame meinte jedoch, Sie hätte keine Reservierungen mehr für heute (ich hatte über Priceline gebucht). Damit hatte Sie auch recht, denn ich hatte mich bei der Buchung um einen Tag vertan. Gottseidank war die Dame sehr zuvorkommend und hatte dies anstandslos geändert. Das Zimmer ist einfach, aber ok und für weniger als 60 USD auf Cape Cod ist es das Geld wirklich wert.

Nach dem Schreck mit den falschen Datum habe ich erstmal meine anderen Reservierungen geprüft. Aber gottseidank hat sich der Fehler nicht weiter fortgesetzt. Nach dem Schreck ging es noch zum Abendessen und nun sitze ich hier vor diesem Bericht (nachdem ich geraden noch den Bericht von gestern getippt habe, da ich heute kein Internet habe).

Mein Fazit:

  • eine tolle Rundfahrt um Cape Cod
  • die Insel bietet sicher noch vieles zu entdecken
  • es war zwar kalt, aber immerhin gab es am Nachmittag noch Sonne
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