Mittwoch, 23.05.2007 – Von Felsboegen und Plattfuessen

By | Juni 1, 2007

…war das ein Tag – ich mache heute keinen unnötigen Schritt mehr, aber von Beginn an.

Kurz nach 7 hieß es auch heute wieder aufstehen. Nach einem kleinen Frühstück mit ein paar Cornflakes habe ich dann meine Sachen gepackt und mich ins Auto gesetzt, doch zunächst einmal noch nicht fürs Sightseeing, sondern um es erstmal in die Autowäsche zu fahren und den gröbsten Offroad-Dreck weg zu bekommen.

Danach ging es dann zum , dem heutigen Tagesziel, was nur 5 Meilen von Moab entfernt ist. Dank Parkpass konnte ich den Eingang direkt passieren und dann ging es über ein paar Serpentinen rauf aufs Plateau. Erster Fotostop war . Der Ort hat seinen Namen erhalten, da die Felsen wie die Skyline einer Stadt hier stehen.

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Und schon ging es weiter vorbei an den Petrified Sanddunes zum (ausbalancierter Fels). Durch unterschiedliche Geschwindigkeiten bei der Felderosion kam hier dazu, dass ein Felsteil quasi auf der Spitze des Rests steht. Letztlich ist es dabei nur eine Frage der Zeit und Erosion, dass die Spitze nach unten abfällt.

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Danach ging es rauf zum am Nordende des Parks. Hier startet ein rund 12km langer Rundweg, der vorbei an 8 Feldbögen (Arches) führt, die u.a. dem Park seinen Namen gegeben haben.

Hier die einzelnen Bögen:

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Dark Angel Felsen: PICT2098

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Ab dem Double O Arch beginnt der Rückweg und der hatte es in sich. Die Beschreibung “Primitive Trail – not easy hiking” auf den Warnschildern trifft es wirklich. Der Weg hatte sich dann echt gezogen und teilweise brauchte man wirklich beide Arme und Beine, um die Hindernisse zu überwinden.

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Auf halbem Rückweg habe ich dann noch drei Deutsche getroffen, die als Freunde hier unterwegs waren. Wir waren dann den Rest gemeinsam zurück gegangen.

Was auch toll war, war die Kaktusblüte, die in vollem Gange war:

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Auch ein paar Wüstenspringmäuse und diese schon etwas größere Echse ließen sich blicken:

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Wieder am Auto angekommen, war ich fix und fertig. Knapp 4 Stunden und 12km über Fels und Stein lagen hinter mir. Erstmal bin ich in die Sandalen geschlüpft, denn die Laufschuhe konnte ich nicht länger tragen.

Mit dem Balanced Rock und den anderen Fotostopps war der Laufzähler also bei gut 13km.

Dann ging es weg vom Devils Garden runter zum Viewpoint. Der ist der bekannteste Feldbogen und wohl besonders schön bei Sonnenuntergang. Da dies aber noch ein anstrengender 2-3 Stunden Weg zu Fuss gewesen wäre, habe ich ihn mir nur aus der Ferne angeschaut, was dem Laufzähler um weitere 1,7km erhöhte. Dabei hatte ich meine drei Freunde aus dem Devils Garden wiedergesehen und einer hat mich zum höheren Aussichtspunkt noch mit begleitet.

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Danach ging es dann zur des Nationalparks und dort warteten dann noch ein paar schöne Arches auf mich. Zunächst der , wo zwei Feldbögen zusammenstehen.

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Hier habe ich auch die beiden Holländer von gestern wiedergetroffen. Die hatten aber noch nicht so viel auf dem Laufkonto. Der Double Arch hatte übrigens auch wieder 0,8km hinzugefügt. Zwischenstand also 15,5km.

Dann hatte ich eigentlich die Nase voll, aber es war erst halb 5 und nur wenig entfernt waren noch 3 Bögen innerhalb von einer Meile (1,6km). Also habe ich die auch noch mitgenommen. Hier die Bilder:

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Damit endet der Laufzähler bei 17,1km. Ich bin jedenfalls beeindruckt von mir selbst und ich spüre jeden Meter in den Plattfüßen.

Dann hatte es auch gereicht und ich bin wieder zurück. In Moab habe ich dann schon mal den Wagen vollgetankt zu teuren 3,39 USD pro Gallone. Hunger hatte ich auch noch und so gab es einen Bacon-Hamburger bei Wendys. Nichts besonderes, aber ich bin satt.

Und jetzt sitze ich hier und schreibe noch schnell den Bericht, nachdem ich gerade noch die Bilder in die Berichte der letzten 3 Tage eingebunden habe. Damit bin ich wieder im Plan, was das Blog angeht. Morgen geht es dann weiter weg von Moab ins Goblin Valley und den Capitol Reef Nationalpark. Ein hoffentlich recht entspannender Tag und damit geht es auch wieder zurück Richtung Küste.

Fazit:

  • toller Park
  • das Wetter hat sich auch gut gehalten
  • soviel wie hier bin ich wahrscheinlich noch nie gewandet.
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