…be sure to wear some flowers in your hair…
Naja auf die Blumen im Haar habe ich heute verzichtet, dafür aber jede Menge gute Laune bei einem tollen Tag gehabt!
Jetzt wo ich beginne den Bericht zu schreiben ist es schon 20 vor 9 und es gibt doch eine Menge zu erzählen, denn der Tag war lang.
Heute morgen habe ich es etwas ruhiger angehen lassen und bis erst um 9 aus dem Hotel in Richtung Stadt gefahren. Da ich gestern bei der Durchfahrt im Civic Center ein paar schöne Gebäude gesehen habe, sollte dies der erste Stop werden. Doch irgendwie konnte ich nicht so schnell Karte lesen und Fahren gleichzeitig, so dass ich einen kleinen Umweg gefahren bin. Dafür habe ich dann aber auch einen prima Parkplatz gefunden und noch ein Haus entdeckt, wo ich danach noch hingelaufen bin.
Im Civic Center befindet sich neben dem Rathaus der Stadt auch noch ein Theater, die Oper und die Bibliothek. Zudem war heute auch noch Wochenmarkt.



Anschließend bin ich noch ein Stück in Richtung South of Market gelaufen und habe dort erstmal ein kleines Frühstück mit 3 Donuts gefuttert (die ich heute aber locker wieder weggelaufen hab).




Eigentlicher Grund in diese Richtung zu laufen war aber wie oben schon erwähnt ein Gebäude was ich aus dem Auto gesehen habe in der 6th Street. Bei diesem Gebäude sind quasi als Kunstobjekte die Möbelstücke aus dem Fenster gefallen. Die Gegend in der das Haus steht ist jedoch eher ungemütlich und die Strasse hat einen leicht beissenden Uringeruch. Bei Dunkelheit würde ich dort nicht langlaufen wollen…



Danach ging es dann weiter zum Alamo Square. Hier war ich (glaub ich) schonmal, hatte aber noch keine Fotos von den Painted Ladies, einer Häuserreihe bunter viktorianischer Häuser dort. Leider ist die Sonne dort am Morgen nicht ganz günstig (als ich Abends wiederkam, war sie dann jedoch auch zu tief…). Aber insgesamt ein hübscher Platz mit einer schönen Aussicht auf die Stadt!

Nach gut 15min ging es dann auch schon weiter zum ersten von zwei längeren Stops des heutigen Tages: Haight-Ashbury. Dieses Viertel entlang der Haight-Street war früher das Zentrum der Hippie-Bewegung in San Francisco und noch heute ist die Mischung dort sehr entspannt und bunt. Das Venice Beach von San Francisco
Aber zuvor musste erstmal ein Parkplatz gefunden werden und das war nicht einfach. Schließlich ist mir 2 Blocks entfernt in einer kleinen Gasse doch noch einer begegnet.
Das Viertel macht unheimlich Spaß und auch an einem Sonntag ist hier einiges los, auch wenn um 11 hier alle erst wach zu werden schienen


Nachdem ich Lower Haight hinter mir gelassen hatte, war ich am Buena Vista Park angekommen. Hier ist mitten in der Stadt eine waldige Oase mit einem kleinen Berg. Dieses bin ich dann auch rauf, mit der Belohnung einer schönen Aussicht bis zur Golden Gate und der Bay Bridge.


Danach ging es dann mit dem Zentrum von Haight Ashbury weiter:




Wie in Los Angeles gab es auch hier einen Amoeba Musikladen, nur die Auswahl war hier nicht ganz so groß.
Nach einem Kaffee bei McDoof bin ich dann die ganze Strasse wieder zurückgelaufen. Der Stadtteil hat aber echt Spaß gemacht und war sicherlich das Highlight heute.

Danach ging es dann weiter zum Golden Gate Park, wo sich erneut die Parkplatzfrage stellte. Ziel war es möglichst nahe an der 19. Strasse zu parken. Beim ersten Durchgang war aber allen proppevoll. Beim zweiten aber… tadaaaaa ein Platz direkt an der Ecke 19. Strasse
Das nenn ich Luxus!
Der Golden Gate Park ist eine gut 4km lange Parkanlage, die allerdings nicht wie der Name vermuten lässt an der Golden Gate Bridge liegt!
Zunächst bin ich einmal um den Strawberry Hill, um zum Japanischen Teegarten zu kommen.


Der Japanische Teegarten ist eine hübsche Anlage im Park, für die jedoch 5 Dollar Eintritt fällig sind.




(Hatte ich erwähnt das man mir auf Fotos immer die Beine abschneidet?)
Dann ging es weiter in den benachbarten Rosengarten. Die Rosen dort sind wirklich wunderschön und ich hätte Fotos ohne Ende machen können. Hier daher nur zwei Bilder als Auswahl:


Zu guter Letzt war auch auch noch ein Musikfestival im Park, so dass ich dort noch einen Stop eingelegt habe. Die Band kannte ich nicht, aber die Stimmung war gut

Danach gings es dann wieder zum Auto und dann weiter nach Westen bis zur Atlantikküste. Dort gibt es am Parkrand noch eine höllandische Windmühle und ein Restaurant bei dem geraden eine klasse Band gespielte hatte. Die Musik war wirklich gut und so habe ich für 15 Dollar noch 2 CDs von denen ergattert


Nur weniger 100m weiter habe ich das Auto wieder geparkt und bin zum Cliff House gelaufen und habe ab noch ein Stückchen weiter dann mal wieder die Golden Gate Brücke gesehen.




Bei den nächsten Stops habe ich mich dann immer weiter der Golden Gate Bride genähert, so dass ich das jetzt mal hier zusammenfasse, zuvor aber noch zwei Bilder vom Legend Honor Monument:


So jetzt aber die Bilder von der Brücke:




Danach ging es dann Richtung Fishermans Wharf, aber zuvor hatte ich die wahnwitzige Idee doch nochmal die Lombard Street zu fahren. An sich ist diese kleine enge Strasse ja kein Problem, das Problem war nur, dass jeder dort lang wollte und so stand ich am steilen Hang und habe versucht das Gas so zu dosieren, dass ich stehen geblieben bin, da das Anfahren mit Handbremse bei der Automatik so tricky ist. Hier ein Bild aus dem Auto (man beachte, dass ich mit einem Fuss das Gas dosiere und gleichzeitig Fotografiere!!):

Dann ging es aber irgendwann dann endlich weiter:

Kurz darauf bin ich dann auch am Fishermans Wharf angekommen und habe das Auto in einem Parkhaus abgestellt. Dann ging es was Essen. Heute gab es Clam Chowder im Brot und einen Salat dazu - auf die Suppe habe ich mich schon den ganzen Tag gefreut

Dann ging es kurz noch etwas nachtanken und nochmal zum Alamo Square aber das Licht war dort auch nicht mehr gut zum Fotografieren, so dass ich dann auch zurück ins Hotel bin. Immerhin war ich gute 11h unterwegs, was für einen Tag mehr als reicht.
Damit habe ich jetzt um 22 Uhr auch den Bericht für heute abgeschlossen. Nicht ganz so viel geschrieben, aber trotzdem viel erlebt
Sicher einer der Highlighttage dieser Reise und die Gewissheit ist gefestigt, dass San Francisco meine Lieblingsstadt bleibt.
