USA 2007 / 2009 Blog
Eine USA-Reise von April bis Juni 2007 und Juni 2009

Samstag, 26.05.2007 - Mit den Amis im Memorial Day Weekend

Posted by Jens Koopmann
On Juni 5th, 2007 at 17:06

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Posted in Reisetagebuch, Westroute

Der Morgen war noch jung am Bryce Canyon, als es mich mal wieder aus dem Bett trieb, auf zu neuen Taten quer durch den Westen der USA. Heute begann in Amerika das Memorial Day Wochenende, d.h. die Amerikaner haben bis einschließlich Montag frei und feiern das Ende des Bürgerkrieges. Feiern heisst in diesem Fall, sie fahren auf Kurzurlaub und das bevorzugt in die Nationalparks. Mit ist heute kein Hotel begegnet, was nicht ausgebucht gewesen wäre.

Nachdem ich meine Sachen verstaut und mein Zimmer ausgecheckt hatte ging es direkt nochmal in den Bryce Canyon NP. Am Vortag hatte ich mich schon bei einem Parkangestellten nach dem besten Ort für Fotos am Morgen erkundigt und er meinte, die besten Gelegenheiten seien am Bryce Point. Also nichts wie hin. Und es war wirklich eine tolle Aussicht.

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Die Farben in dem Canyon sind einfach nur genial.

Weiter ging es dann zum Paria View. Der Paria ist eigentlich ein Fluss, nur um diese Jahreszeit bereits ausgetrocknet. Aber auch hier gab es ein paar tolle Aussichtspunkte.

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Die nächsten Inspirationen für Fotos gab es dann an den drei Aussichtspunkten am Inspiration Point - auch schön am Morgen.

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Dann ging es in den Süden des Parks, wo es auch noch einige schöne Aussichtspunkte gab, die aber nicht mehr ganz so spektakulär waren. Hier aber trotzdem die Bilder:

Farview Point: PICT2725

Natural Bridge: PICT2731

Agua Canyon: PICT2734

Rainbow Point: PICT2742

Und dann ging es auch wieder zurück, jedoch nicht ohne eine Stop am Sunset Point, der entgegen seinem Namen auch am Morgen tolle Bilder liefert.

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Dann war es auch kurz vor 12 und ich bin wieder vor den Park, um nochmal kurz vor dem Ruby’s Inn zu halten, denn hier war ein Postamt! Und ich bin tatsächlich meine Karten losgeworden!!!!

Die Sonne hatte sich dann auch erstmal hinter Wolken versteckt und so hieß es aufbrechen zur nächsten Haltestelle - dem Zion NP. Der Weg dorthin ist landschaftlich recht schön und führt durch den Redcanyon mit tollen Felstunneln. Leider habe ich in meinem Routenplaner den Zion NP falsch eingezeichnet, so dass ich einmal falsch abgebogen bin. Nach einer guten viertel Stunde kamen mir die Orte aber alle so spanisch vor, dass ich es nochmal geprüft hatte und dann die Route neu berechnet habe. Gegen halb drei war ich dann vor dem Osteingang des Zion NP, wo auch mein Nachtquartier in einem Tipi-Zelt sein sollte. Als ich mich zumindest mal nach den Checkin-Zeiten erkundigen wollte, sagte mir die sehr nette Frau am Empfang, dass heute Abend noch eine Performance stattfindet mit einem Indianer, der bei der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Spielen in Salt Lake City einer von fünf Flötenspielern war. Das ganze ging um 19:30 Uhr los, also eine kleine Restriktion im Zeitplan. Dann aber ab in den Zion NP. Wer keinen Nationalparkspass hat, muss auch hier (wie im Bryce) wieder 25 USD löhnen. Kurz nach dem Eingang kommt der Stop an der Checkerboard Mesa. Der Ausblick hier ist wirklich toll, wie übrigens die ganze Fahrt durch den Osteingang des Parks.

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Dann ging es weiter Richtung zum Osttunnel. Dieser Tunnel ist schon recht alt und nur für kleinere Fahrzeuge befahrbar. Sobald ein Wohnmobil kommt, muss der Tunnel in einer Richtung gesperrt werden und dann kann es passieren. Der Weg ist aber wiegesagt landschaftlich toll und sicher eines der Park Highlights.

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Nach dem Tunnel ging es dann in Serpentinen weiter bis zum Visitor Center, denn der Park selbst ist für Privatautos in der Hauptsaison gesperrt. Am Visitor Center war dann auch erstmal der Parkplatz komplett voll, da wirklich Horden von Amerikanern da waren. Glücklicherweise ist gerade einer weggefahren, so dass ich in die Lücke springen konnte.

Von dort ging es dann mit dem Shuttle erstmal direkt zur nördlichsten Haltestelle, dem Temple of Sinawawa. Ein Wanderweg von knapp 2 Meilen führt hier in eine Schlucht mit einem Fluss hinein.

Ganz nett war der kleine Fluss dort. Der Weg ist komplett gepflastert und sehr leicht zu laufen. Durch die Menschenmassen war es aber nicht unbedingt der Supergenuss.

Hier trotzdem ein paar Bilder:

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Immer wieder trifft man im Park auch auf hängende Gärten. Hier läuft das Wasser am Fels herunter und es haben sich daher Pflanzen am Fels selbst niedergelassen.

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Einen weiteren kurzen Wanderweg bin ich dann am Weeping Rock gelaufen, da es auch hier einen kleinen hängenden Garten gibt. Der Weg ist nur rund 800m lang, aber recht steil gewesen.

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Dann ging es weiter zurück bis zur Canyon Junction ab wo ich dann bis zum Besucherzentrum (knapp 1,75 Meilen) zurückgelaufen bin. Man hat hier nochmal ein paar schöne Blicke auf den Canyon und den Virgin River, dem dem Park sein Leben einhaucht.

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Dann ging es auch schon wieder über den Ostausgang zurück, denn um halb 8 war ja die Indianervorführung. Im Indianerdorf noch schnell mein Tipi bezogen und dann war ich auch pünktlich da. Die Vorführung war schon sehr interessant. Die Flöte ist ja das traditionelle Instrument der Indianer und uns wurde auch eine Geschichte erzählt, wie es dazu gekommen sein soll:

Ein Indianer war seinerzeit in einer Frau unsterblich verliebt und fragte den Herrn, wie er denn die Liebe der Frau erobern könne. Der Herr meinte, er müsse fortziehen auf einen Berg und beten, was er dann auch tat. Während er auch dem Berg saß, begegnete ihm irgendwann ein Vogel. In der Hoffnung, der Vogel würde ihm den Weg weisen, ging er auf ihn zu. Doch jedesmal flog der Vogel weiter, bis er an einem Baum kam, an dem er verweilte. Der Vogel war ein Specht und hatte lauter Löcher in den Baum geschlagen. Als dann der Wind bließ, ertönte aus dem Baum Musik. Der Indianer wurde angewiesen, dieses Stück zu nehmen und es seinem Volk zu bringen. So kam er mit der der “Flöte” heim und versteckte sich auf dem Weg zum Wasserloch, um seiner Anerbeteten aufzulauern. Als diese kam, spielte er die Flöte. Sie, die nicht wusste, woher die Musik kam, blieb stehen, ging aber schließlich wieder. Aber auch beim nächsten Mal, war er wieder da und zeigte sich ihr dann auch schließlich. Schließlich gestand er ihr seine Liebe und sie blieben zusammen.

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Nach der Vorführung, konnten wir uns noch den Ausschnitt aus dem Video der Eröffnung der Olympischen Spiele in Salt Lake City anschauen. Und dann ging es ins Tipi und eine Runde schlafen.

Fazit:

  • Bryce Canyon fand ich auch heute wieder toll
  • Zion ist dagegen eher ein unspekakulärer Park
  • Die Unterkunft im Indianerzentrum war toll, da man auch erfahren konnte und Gelegenheit hatte, sich mit den Leuten mal länger zu unterhalten
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Freitag, 25.05.2007 - Indianer, versteinerte Bäume und der Bryce Canyon

Posted by Jens Koopmann
On Juni 5th, 2007 at 04:06

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Das war wieder ein langer Tag. Heute morgen klingelte (mal wieder) um 7 der Wecker. Nach kurzem Frühstück im Hotel ging es kurz nach 8 dann wieder auf die Piste. Die heutige Route folgte weitgehend dem Highway 12, einer der schönsten Strassen der USA und das traf wirklich zu.

Die Strasse führt erstmal auf knapp 3000m hoch, von wo sich tolle Ausblicke bieten.

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Der Ausblick auf dem folgenden Bild ist übrigens so groß wie die Fläche von Luxemburg:

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Ein paar Mal stand ich auf der Route auch ordentlich auf der Bremse, da 2 Rehe, ein Biber und ein Hase meinen Weg gekreuzt hatten. Haben aber alle überlebt. Gleich vier gute Taten für heute und das vor 10 Uhr morgens ;-)

Nach einer knappen Stunde war ich dann in Boulder, einem Nest mit ein paar Häusern und dem Anasazi State Park Museum. Für 3 USD kann man ein kleines Museum zur Indianerkultur, ein paar Ruinen und einen 23 Minuten langen Film anschauen. Ich fand es ganz interessant, insofern hat sich der Zwischenstop für eine knappe Stunde gelohnt.

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Danach ging es auch schon weiter und wieder durch die Berge. Lenkfaul darf man auf der Route nicht sein. Teilweise fährt man auch nur auf Feldkuppen, wo links und rechts der Abgrund ist.

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Dann kam ich in Escalante an und sah ein Post Office - EIN POSTAMT!!!! Danach hatte ich schon seit Tagen ausschau gehalten, da niemand sonst Briefmarken verkauft. Also nichts wie rein und…. nichts und: die Post hatte Mitte Mai ihre Tarife geändert, den Postämtern aber keine neuen Marken (zumindest nicht für internationale Post) gegeben. Also zog ich unverrichteter Dinge von dannen.

Der nächste Halt war nicht weit entfernt - der Escalante Petrified Forest State Park. Hier waren auch mal wieder 6 USD Eintritt fällig und dann ging es auf den ersten Wanderweg des Tages. Knapp 2km Weg führten recht steil den Berg rauf mit ein paar schönen Aussichtspunkten:

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Und dann kam das, wofür ich hier war - versteinerte Bäume. Diese lagen lange Zeit unter der Erde und nach und nach haben Kristalle den Platz des Holzes eingenommen. Daher kann man heute auf den freigelegten Bäumen tolle Farbspiele beobachten.

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Nach einer guten Stunde war ich dann wieder beim Auto. Ich fand den Abstecher in den State Park lohnend, da ich sowas noch nicht gesehen hatte. Ein anderer Stop ist jedoch aus dem Programm rausgefallen. Der Devils Garden hat in den heutigen Park nicht mehr reingepasst. Da er aber ähnlich dem Goblin Valley sein soll, denke ich, dass ich es verschmerzen kann. Das wäre sonst einfach zu viel geworden.

Weiter ging es dann entlang des schönen Highway 12.

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Dann kam ich nach einer weiteren Stunde am Kodachrome Basin State Park an. Wieder die übliche Prozedur, wie bei allen State Parks, sprich: 6 USD Eintritt. Der Park dreht sich eigentlich nur um eine recht fotogene Felswand, die man eigentlich auch aus der Ferne (von außerhalb des Parks) hätte fotografieren können.

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Da ich nun aber schonmal drin war, wollte ich auch ein Stück gehen und am spannensten klang der Eagels View Trail. Allerdings stand auch dabei “Dangerous! Hike on your own risk”. Na prima! Mal wieder das Leben für ein Foto riskieren.

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Und der Weg war dann auch wirklich steil. Zwar nur rund 500m lang (pro Strecke), aber es ging nur bergauf und das immer sehr eng am Hang entlang. Hier mal ein Bild vom Weg:

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Der Blick von oben auf das Tal war aber schon schön.

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Schwerer als rauf zu kommen, war es allerdings, wieder zurück zu gehen. So richtig halt gab es ja nicht. Und der Fels war auch kein richtiger Feld, sondern vielmehr Sand, wie folgendes Bild gut zeigt (so stark, um Fels rauszubrechen bin ich dann nämlich doch nicht ;-) ):

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Wieder unten angekommen, kurz den Schweiß von der Stirn gewischt und weiter ging es. Allerdings nicht zum Grosvenor Arch, der eigentlich im Programm war. Auch hier habe ich das Programm für heute gekürzt, da ich auch schon einige Arches gesehen hatte. Also ab zum Bryce Canyon.

Einen kleinen Vorgeschmack gab es schon vor dem Eingang.

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Dann war ich aber erstmal beim Hotel angekommen, was nur zwei Kilometer vom Park entfernt ist. Von dort fährt auch direkt der Shuttlebus in den Park. Leider fährt der letzte Bus aus dem Park wieder kurz nach 6 Uhr raus. Mir blieben also knapp 2h. Ich hatte mir einen kleinen Wanderweg von fast 5km rausgesucht, war aber nicht ganz sicher, ob das klappt.

Aber erstmal ging es ab zum Sunset Point. Leider war die Sonne gerade unter einer Wolke verschwunden, aber die Aussicht war trotzdem toll.

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Dann ging es auf den Wanderweg. Der erste Teil ist der Navajo-Trail (derzeit nur eine Hälfte begehbar nach einem Felssturz). Hier geht erstmal runter ins Tal.

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Unten angekommen bin ich bis zur Kreuzung vom Queens Garden Trail gelaufen und diesem dann gefolgt. So richtig viel gab es auf dem Weg nicht zu sehen, dafür war es aber dank der größeren Wolke über mir recht angenehm zu laufen. Zum Ende des Queens Garden Trails beginnt dann wieder der Aufstieg der hinter dem Trail bis zum Sunrise Point weiterführt. Hier wurde es dann auch wieder interessanter.

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Wieder oben angekommen, hatte ich knapp 4,5km inkl. einem Auf- und einem Abstieg in gut einer Stunde genommen. Nicht schlecht. Da noch etwas Zeit bis zum letzten Bus blieb und ich die Hoffnung auf ein bisschen Sonne noch nicht aufgegeben hatte, bin ich am Rim wieder zurück zum Sunset Point gelaufen (knapp 1km).

Und dann kam die Sonne tatsächlich noch und ich konnte ein paar schöne Bilder vom Amphitheater machen.

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Und dann habe ich auch noch den letzten Bus zurück erwischt und bin jetzt ziemlich geschafft auf dem Zimmer angekommen. Aber es war ein toller Tag. Absolut richtig, die zwei Programmpunkte zu streichen, denn sonst hätte ich nichts mehr vom Bryce Canyon sehen können. Morgen geht es nochmal in den Bryce Canyon und dann weiter zum Zion Nationalpark.

Fazit:

  • Anasazi State Park ist ein netter Zwischenstop und gut, um mehr über die Indianer zu erfahren
  • Escalante Petrified Wood State Park fand ich sehr interessant, da ich vorher noch nie sowas gesehen hatte
  • Kodachrome State Park kann man sich eigentlich sparen und dafür mehr Zeit im Bryce Canyon verbringen. Trotzdem war meine kleine Wanderung schon ein Erlebnis
  • Das Amphitheater im Bryce Canyon war nach dem Grand Canyon bis jetzt sicher der spektakulärste Ausblick
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Samstag, 19.05.2007 - Die Antilopencanyons

Posted by Jens Koopmann
On Mai 28th, 2007 at 22:05

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Und wieder ein neuer Tag. Punkt 7 ging mein Wecker und noch nicht ganz ausgeschlafen habe ich mich frisch für den Tag gemacht. Danach ging es - aller guten Dinge sind drei - nochmals zum Horseshoe Bend, diesmal bei Morgenlicht. Diesmal war auch genug Licht vorhanden. Hier dieshalb nochmal ein Foto:

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Der Weg zur Flussschleife gestaltete sich heute dank einer höheren Luftfeuchtigkeit schon etwas schwerer. Der Sand tat dann sein übriges, um das Laufen zu erschweren. Hier noch ein paar Bilder von der Gegend rund um die Schleife, wo die Steinformen schon recht skurril sind:

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Danach war der Hauptprogrammpunkt für heute vorgesehen, der Antelope Canyon. Der Canyon besteht aus zwei Teilen, dem Upper- und dem Lower Canyon. Beide stehen unter der Verwaltung der Navajo-Indianer. Also erstmal 6 USD für eine Tagesaufenthaltserlaubnis zahlen. Da das Licht im Lower-Canyon am Vormittag besser sein soll, bin ich erstmal dorthin. Um in den Canyon selbst zu kommen, sind nochmal 15 USD hinzulegen. Und kaum hatte ich die bezahlt und mich umgedreht, sehe ich zwei Leute, die mir das erste Mal im Grand Canyon vor zwei Tagen über den Weg gelaufen sind, dann gestern schon wieder und dann auch heute. Wir haben ziemlich dusslig geschaut, als wir realisiert hatten, dass wir uns schon wieder über den Weg laufen. Die beiden sind aus Michigan und fliegen morgen wieder heim, insofern sollte dies dann auch das letzte Treffen sein, es sei denn, sie biegen irgendwo falsch ab ;-) .

Nach wenigen Minuten ging es mit der Führung los. Nach 2 Minuten Fussweg kamen wir an ein paar Felsplatten vorbei, zwischen denen ein kleiner Schlitz war (nicht breiter als ich tief bin :O) ) und der Guide meinte nur, hier sei der Eingang. Nach prima, ich hatte zwar gelesen, dass es eng sein würde, aber so eng… (der kleine Spalt auf dem nachfolgenden Bild ist der Eingang)

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Und dann ging es durch den Canyon, der durch Auswaschungen entstanden ist und tolle Lichtspiele bietet. Da es ansonsten hier nicht viel zu sagen gibt, lasse ich mal die Bilder sprechen.

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Danach ging es dann noch zum Upper Canyon. Die beiden aus Michigan hatten hier jedoch keine Zeit mehr und so hieß es Abschied nehmen, natürlich nicht, ohne vorher die E-Mail-Adressen zu tauschen. Beim Upper Canyon waren für die 11 Uhr-Tour schon 50 Personen da, was mir eindeutig zu viel war, also habe ich lieber eine Stunde gewartet. Kurz darauf kaum auch noch ein deutsches Pärchen an (sie aus München und und er aus Linz, arbeitet aber derzeit in den USA) und so war auch die Stunde schnell vorüber. Vor den Canyon hat der Herr dann jedoch einen 3 Meilen Ritt über Sand und Stein mit dem Jeep gestellt.

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Auch hier will ich nicht viele Worte über den Canyon verlieren, sondern die Bilder sprechen lassen.

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Insgesamt fand ich den Lower Canyon um einiges schöner, zum einen war er deutlich leerer und die Lichtspiele schöner. Aber es haben sich beide Canyons gelohnt.

Danach ging es erstmal für eine Verschnaufpause ins Hotel und dann nochmal raus Richtung Lake Powell. Wenn man schonmal hier ist, sollte man es zumindest mal gesehen haben.

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Und das war es dann auch schon wieder für heute. Morgen geht es dann ab ins Monument Valley, wo am Abend statt einem Zimmer mit Bett ein Indianer Hogan wartet - das kann ja heiter werden.

Fazit:

  • Die Gegend um Page hat sehr viel zu bieten und ich habe bei weitem nicht alles gesehen
  • der Antelope Canyon ist sicher ein Highlight, wobei ich den Lower Canyon bevorzugen würde
  • Horseshoe Bend war so toll, dass ich gleich 3 Mal da war ;-)
  • Der Glen Canyon Damm war auch sehr interessant
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Freitag, 18.05.2007 - Von Pferdefüßen, Seen die keine sind und vergessenen Steinen

Posted by Jens Koopmann
On Mai 26th, 2007 at 14:05

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Ein ultralanger Tag geht zu Ende, aber nicht, ohne noch ein paar Zeilen für das Blog zu schreiben. Nachdem ich heute mal um 7 aufgestanden bin (damit ich mich auch ja nicht an eine Zeit gewöhne ;-) ) ging es dann kurz vor acht vom South Rim am Grand Canyon weg. Der Weg aus dem Nationalpark führte mich entlang des East Rims, natürlich nicht ohne ein paar ( :D ) Fotostops. In der Morgensonne sind die Aussichtspunkte am East Rim wirklich toll und die Aussicht ist meiner Meinung nach viel besser als am touristischeren South Rim. Hier noch ein paar Bilder, damit ihr wisst, wovon ich spreche:

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Danach hieß es dann Abschied nehmen vom Grand Canyon, nicht aber von tollen Landschaften. Nachdem ich kurz durch ein Gewitter gefahren bin, gab es einen kurzen Fotostop beim Little Colorado Navajo Park. Die Indianer lassen sich den Besuch auf ihrem Land mit 2 USD bezahlen, also nicht die Welt. Vor die Fotos haben die Häuptlinge dann aber noch einen kleinen Indianermarkt gestellt, wo man neben Schmuck auch Tomahawks und Pfeile kaufen kann - Credit Card accepted. Allein die Vorstellung einen Tomahawk mit der Visa zu bezahlen…. Indianer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Hier aber noch ein Bild von dem kleinen Zwischenstop:

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Da ich am East Rim schon mehr Zeit verbracht habe als geplant und der letzte Zwischenstop auch nicht geplant war, habe ich dann erstmal ein wenig Gas gegeben, bis ich kurz vor Page war. Der Nachmittag hatte begonnen und es war kurz nach 1 als ich am Horseshoe-Bend, einer Schleife des Colorado angekommen war. Im Reiseführer stand, es ist ein Weg von gut 500m vom Parkplatz bis zur Schleife. Tatsächlich waren es aber ca. 1,2km pro Wegstecke. Dafür wurde ich dann aber auch mit einer tollen Aussicht belohnt.

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Und hier war auch der Moment gekommen, wo ich meine Weitwinkellinse mal wieder hätte knutschen können. Während alle anderen sich entscheiden mussten, welche Ende der Schleife sie nur halb drauf bekommen, hab ich einfach abgedrückt und alles drauf gehabt. Es sollte aber nicht das einzige Mal heute sein, dass ich dankbar für das Objektiv war.

Danach ging es wieder zurück zum Parkplatz. Der Weg ist recht beschwerlich, da er über einen Hügel führt und es durchweg nur Sand auf dem Weg gibt.

Danach ging es erstmal weiter zum nächsten Tagesstop, dem Glen Canyon Damm. Da die Sonne gerade gut stand, habe ich erstmal ein paar Fotos gemacht und dank dem Weitwinkel, passte auch hier alles (geradeso) rauf.

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Danach habe ich noch die kleine Führung mitgemacht. Leider konnte man wegen Wartungsarbeiten nicht in den Damm hinein. Hier muss ich also auf den Hoover Damm hoffen, um auch das mal zu sehen. Die Vorbereitungen zum Bau des Dammes wurden 1956 begonnen. Zunächst wurde die Brücke errichtet, die einen vorher knapp 300km langen Umweg auf eine Minute verkürzte. Im Hinblick auf die Höhe ist der Glen Canyon Damm nur wenig kleiner als der Hoover Damm, hinsichtlich der Masse übersteigt er den Hoover Damm jedoch. Beiden produzieren auch in etwa gleich viel Strom.

Der Damm staut den Colorado auf. Der aufgestaute Bereich ist der Lake Powell, der also eigentlich gar kein See ist. 1983 kam es sogar einmal zu einer Zwangsflutung, da der Lake Powell vollgelaufen war. Heute markiert der See jedoch fast 25m unter dieser Marke. Gekostet hat der Damm seinerzeit rund 300 Millionen USD, durch den produzierten Strom, wurden jedoch bis heute knapp 2,1 Milliarden USD eingenommen.

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Danach war es dann halb vier und der Tag ja eigentlich noch recht jung. Also was tun? Im Besucherzentrum des Damms fand sich der Hinweis auf einen Wanderweg zu den Toadstools bzw. White Hoodoos. Ich hatte davon schon im Internet gelesen (wenn diese auch irgendwie an einer leicht anderen Stelle waren) und da die Zeitangabe von 1,5 bis 2h am Glen Canyon Damm (inkl. der knapp 2,5km Wanderung) angab, passte dies doch prima. Also ab knapp 40km nach Norden in den Bundesstaat Utah. Dort angekommen das Auto abgestellt und ab auf den Weg. Es handelt sich dabei um keinen präparierten Wanderweg sondern um einen teilweise recht stolprigen Weg mit immer wieder kleinen Klettereinlagen.

Hier ein Bild vom Weg: PICT0997

Nach gut 20 Minuten kam ich dann in einem Tal an, wo ich einen große Formation und zwei kleinere Entdecken konnte. Die Große hatte was von einem Kamel gehabt.

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Die Landschaft war zwar toll, weil total unwirklich, aber irgendwie hatte ich auf mehr Hoodoos gehofft. Komisch war vor allem das Laufen, da der Boden immer nachzugeben schien, da es nur lockeres Gestein ist. Dann bin ich nochmal ein Stück gelaufen, nur um sicher zu gehen (ich durfte ja auch nicht die Orientierung verlieren, denn Ausschilderungen gab es nicht) und siehe da, ich habe noch ein paar tolle Hoodoos gefunden :D .

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Die Hoodoos sind Steinsäulen, auf denen noch ein Stein liegt. Der Stein wurde dabei nicht etwa von Touristen oder Parkrangern aufgestellt, sondern die Formation hat sich ganz natürlich gebildet, da die unterschiedliche Felsschichten unterschiedlich schnell erodiert sind. So kommt es zu diesen komischen Gestalten.

Auch die Landschaft an sich war einfach nur toll, da sie so ganz unwirklich war.

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Als die Sonne dann weg war wollte ich wieder zurück und natürlich einen anderen Weg gehen. Nach einiger Zeit kam ich jedoch an eine Stelle, wo ich zwei Mal knapp 1,5m nach unten musste. Das erste Mal ging schonmal alles glatt. Beim zweiten Mal musste ich mich aber gleichzeitig durch einen kleinen Felsspalt zwängen und das ganze mit Kamera. Und auch diesmal hat es - fast - geklappt. Eine große aber sonst recht harmlose Schürfwunde an der rechten Ellenbogen-Innenseite wird mich wohl die nächsten 1-2 Wochen begleiten.

Dann ging es wieder Richtung Page. Da die Sonne dort wieder gut stand, bin ich nochmal zum Horseshoe Bend gefahren und habe nochmal die Tortour durch den Sand auf mich genommen. Und das alles für Fotos - mann bin ich beknackt…

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Auf dem Weg zurück zum Auto haben dann noch 2 Schlangen meinen Weg gekreuzt, mich aber für nicht bisswürdig befunden.

Nach einem Tankstop und einem kleinen Einkauf im Walmart bin ich dann ins Hotel. Das America Best Value Inn ist recht zentral und für den Preis top. Immerhin habe ich sogar Internet hier. Jetzt ist aber auch Feierabend für Heute, denn das Programm für Morgen ist auch nicht klein. Gute Nacht.

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Donnerstag, 17.05.2007 - Exploring Grand Canyon

Posted by Jens Koopmann
On Mai 25th, 2007 at 14:05

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Posted in Reisetagebuch, Westroute

So, ich bin gerade mal zu einer kurzen Verschnaufpause aufs Zimmer, bevor es gleich wieder los geht zu meinem Rundflig über den Grand Canyon. Aber zumindest schonmal etwas Zeit, um ein paar Zeilen zu schreiben - spart Zeit heute Abend.

Der Wecker klingelte heute um 5:30 Uhr. Ich war zwar nicht ganz ausgeschlafen, aber es ging. Gegen 6 Uhr war ich dann bereit, den Canyon zu erklimmen. Also ab zur Busshuttle-Station und schon ging es los. Die ersten Stationen (wo ich gestern schon zu Fuss unterwegs war) sind im Morgenlicht eher ungünstig.

Erster Stop war daher der Hopi Point. Hier hatte man auch im Morgenlicht eine gute Aussicht, auch wenn es noch etwas diesig war.

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Danach ging es mit dem nächsten Bus zum Mohave Point. Auch hier war die Aussicht am Morgen sehr schön.

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Von hieraus bin ich dann erstmal zur nächsten Station die gut 2km gelaufen, schließlich bin ich ja nicht zum Busfahren hier (zumal ich Busfahren ja nicht sonderlich mag). An dieser Stelle auch mal ein paar Infos zu diesem Naturweltwunder. Der Teil des Nationalparks, in dem ich jetzt bin, ist das South-Rim, sprich das Südende. Zwischen dem Südende und dem Nordende liegen im Durchschnitt 16 km Luftlinie. Mit dem Auto sind es aber über 200 km zu fahren. Der Ausschnitt des Canyons, den man hier sieht, ist eigentlich winzig im Vergleich zum Gesamtcanyon, der eine Länge von fast 450 km besitzt. Die durchschnittliche Höhe beträgt dabei am Southrim ca. 2100 m. Das Alter des Canyons wird auf ca. 6 Millionen Jahre geschätzt.

Aber genug der Informationen, es ging also zu Fuss weiter bis zur Abyss-Haltestelle. Hier auch ein paar Bilder von unterwegs.

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Von dort ging es erstmal wieder eine Station mit dem Bus, den nochmal 5km laufen ohne was im Magen zu haben wollte ich dann doch nicht. Am Pima Point bin ich dann wieder ausgestiegen und auch hier haben sich wieder gute Fotogelegenheiten geboten.

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Von hier ging es dann nochmal knapp 2 km zu Fuss weiter bis zur Endhaltestelle Hermits Rest. Auch hier wieder ein paar Fotos:

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Beim Hermits Rest habe ich mir erstmal ein Sandwich gegönnt und etwas Studentenfutter für Unterwegs. Dann ging es mit dem Bus zurück und mit einem anderen Bus weiter zum Visitor Center.

Dort kam ich gerade noch rechtzeitig an, denn um 10:30 Uhr sollte eine kurze Rangervorführung sein, wo die Entstehung des Grand Canyons dargestellt wird. Das ganze dauerte eine gute halbe Stunde únd wurde sehr lebhaft und spannend vorgetragen. Für mich auf jeden Fall ein paar Interessante Hintergrundinfos. Wen es interessiert, hier eine kurze Zusammenfassung:

Früher war hier ein Meer und durch absterbende Meerestiere sammelten sich Kalkschichten am Boden an, die zu Kalkstein wurde. Später wich das Meer. Durch den Zusammenstoß zweier Erdplatten schob sich eine der Platten unter die amerikanische Platte und schob sich bis zum Colorado Plateau (wo der Grand Canyon ist) vor. Da die Platte hier nicht weiter kam, drückte sie das Plateau (was es damals noch nicht gab) nach oben. Dann entstanden die Rocky Mountains und durch ihr Schmelzwasser der Colorado. Dieser konnte sich nun recht einfach über die Jahrmillionen durch die Sedimente durcharbeiten. Dabei war seine Wassermenge selten mehr als Heutzutage. Die restliche Formung des Grand Canyon übernahm dann die Erosion. Früher war die Höhe des ganzen Plateaus fast doppelt so hoch. Obwohl der Canyon erst vor gut 6 Millionen Jahren entstand, sind einige Steine bereits 1,3 Milliarden Jahre alt.

Nach dem Rangertalk ging es dann von dem Visitor-Center auf dem gut 3,5km langen Weg wieder zurück. Und auch hier ein paar Bilder:

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Was ich recht beeindruckend fand, war, das rege Naturleben im Canyon, neben Hasen, Mäusen und Eichhörnchen fanden sich auch Rehe, Ziegen, Condore, Bussarde, viele Krähen, kleine Echsen und einiges Kleinvieh mehr. Jetzt bin ich gegen 13 Uhr halt wieder im Zimmer gewesen und habe schnell diesen Bericht geschrieben, denn jetzt geht es auch schon wieder auf zum Flughafen für den Rundflug. Der Rest folgt dann später.

So jetzt bin ich wieder da, die Bilder sind auf dem Laptop und der letzte Akt des Tages ist noch dieser Bericht. Na dann mal los. Vorhin ging es also zum Rundflug. Dazu muss man aus dem Nationalpark raus und gut 10 Minuten fahren. Da ich jedoch (wie so oft) überpünktlich war, habe ich erstmal in Tuyasan nach einem Hotel gesucht, dass einen WLAN-Hotspot hat. Und mit dem Best Western habe ich auch gleich beim ersten Versuch Glück gehabt. Also erstmal kurz die Mails gecheckt, dann einen Bericht ins Blog gestellt und noch die Bilder von gestern hochgeladen. Dann habe ich noch die Bilder vom Joshua Tree NP in den Bericht eingebunden und dann musste ich auch mal zum Flughafen.

Dort ging es dann pünktlich kurz vor 4 los. Das Flugzeug hat 6 Reihen mit je 3 Sitzen. Der in der Mitte hat zwar Sicht nach beiden Seiten, ist aber fotografisch in den A**** gekniffen. Ich hatte Sitz 1A also ganz vorne am Fenster. Das Flugzeug wird zwar als superruhig beworben, dass man quasi gar nicht merkt, dass man fliegt, davon habe ich jetzt aber nicht allzu viel mitbekommen, denn es hat schon ganz ordentlich geschaukelt.

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Die Ausblicke waren aber schon toll, zumal andere Teile des Canyons überflogen wurden, als die am South Rim. Im Bereich den Rims sind Flugzeuge seit einiger Zeit nicht mehr erlaubt, da es zu viele Zwischenfälle (sprich Abstürze) gab. Auch wir sind durch ein Gewitter geflogen, was das Komfortgefühl nicht gerade in den Himmel steigen ließ.

Hier ein paar Bilder vom Flug:

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Nach dem Durchgeschüttel ging es dann wieder in den Park und nach einer kurzen Verschnaufpause, da draussen der Regenschauer von vorhin jetzt den Park erreicht hatte. Danach ging es aber nochmal raus, um mit etwas Glück noch ein paar Bilder bei Abendsonne zu erhaschen. Nach einem guten Sonnenuntergang sah es dank der Wolken wieder nicht aus. Und so habe ich noch gut 1,5h ein paar Bilder geschossen, und wie immer hier eine kleine Auswahl:

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Und damit geht ein ganzer Tag am Grand Canyon vorbei. Morgen verlasse ich den Canyon dann über die Ostroute, wo es noch ein paar Aussichtspunkte gibt. Hier aber schonmal ein Fazit:

  • Rund 460 Fotos
  • Zum ersten Mal an den Canyon zu kommen war wirklich überwältigend, da er sich wie aus dem Nichts auftut
  • Der Rundflug war auch lohnenswert, passt aber nur, wenn man wie ich schon am Vorabend etwas Zeit im Canyon hatte
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