USA 2007 / 2009 Blog
Eine USA-Reise von April bis Juni 2007 und Juni 2009

Dienstag, 25.06.2007 - Last day in Paradise

Posted by Jens Koopmann
On Juli 27th, 2007 at 20:07

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Posted in Florida, Reisetagebuch

Heute ist also der letzte Tag meiner Odyssee durch die USA. Irgendwie schon komisch. Für heute war auch nichts weiter geplant, insofern habe ich erstmal ausgeschlafen und dann ging es nochmal an den Strand in Fort Lauderdale. Ziemlich voll war es hier. Das war ich auf der ganzen Reise so gar nicht gewöhnt.

Danach habe ich mir dann in einer Bar noch ein Stück Key Lime Pie gegönnt und das war es dann auch schon.

Achso, vor dem Strand hatte ich noch einen Fotoladen abgeklappert (den, der am Samstag als ich da war schon zu hatte). Aber auch dort war kein Schnäppchen zu machen.

Schließlich bin ich dann irgendwann zurück ins Hotel und habe noch die letzten Fotos auf den Laptop geladen und die Bilder in einige Blogartikel eingefügt.

Am Abend bin ich dann nochmal kurz raus, um meine Reise amerikatypisch mit einem (gar nicht mal so schlechten) Burger bei Dairy Queen zu beenden.

Das habe ich noch schnell meine Sache halbwegs fertig gemacht, so dass ich morgen keinen Stress habe und dann ging es auch ab in die Koje.

Mein Fazit zu Ft. Lauderdale:

  • so richtig was zu sehen gab es nicht
  • mir eindeutig zu touristisch
  • wenn Erholungsurlaub in Florida, dann Key West, oder aber Naples
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Montag, 24.06.2007 - Tierisches Miami

Posted by Jens Koopmann
On Juli 21st, 2007 at 20:07

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Ein letzter Ausflug heute!!! Und das Ziel hieß nochmal Miami. Nachdem ich es am Morgen wieder recht gemütlich hab angehen lassen, war ich nach knapp einer Stunde Fahrt kurz nach 10 in Miami Beach angekommen. Ich wollte die Chance nutzen und hier bei besserem Licht nochmal ein paar Bilder machen. Dies ist mir dann auch gelungen ;-)

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Danach bin ich nochmal ins Ocean Ten zum Frühstücken. Hatte mir ein paar Bagel mit Lachs bestellt, es hat aber eine Ewigkeit gedauert, bis die kamen. Als ich schließlich dort rauskam, war es Viertel vor Zwölf.

Als nächstes wollte ich dann noch bei einem Fotoshop vorbei, um nochmal die Preise hier in den USA zu checken, aber die hatten so gut wie nichts da. Ich bin dann noch bei einem Best Buy rein, aber auch deren Auswahl war eher bescheiden und teuer. Letztlich habe ich dort aber die CD gefunden, die ich seit der Westroute gesucht hatte: Countrified von Emerson Drive.

Danach ging es dann durch einen kleinen Regenschauer in Richtung des Miami Metrozoos. Dies war der letzte offene Punkt in meiner Route und der sollte jetzt auch geschlossen werden.

Nachdem ich meine 13 Dollar Eintritt gespendet hatte, ging es dann auf einen zügigen Rundgang. Warum zügig? Weil sich eine gewaltige Gewitterfront recht nah aufhielt und es permanent nur donnerte. Über dem Zoo war jedoch strahlender Sonnenschein und mir trieb es den Schweiß in die Augen.

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Der Zoo ist aber sonst schön angelegt. Die Tiere habe recht große Gehege und alles sind freie Gelände ohne Zäune, sondern nur mit Gräben. Von den meisten Arten sind jedoch nur ein oder zwei Exemplare vorhanden und durch diese Weitläufigkeit passiert es hier und da, dass einfach nichts zu sehen ist. Dann kann man einfach nur nochmal später wiederkommen.

Dieser Leguan hier (der nicht zur Ausstellung gehörte!) hatte sich gerade an die Affen auf dem Baum rangepirscht. War schon spannend zu sehen, wie dieses Urzeitviech sich den Baum hochhangelt…

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Zunächst bin ich den einen Ausleger hochgelaufen, in dem sich vorrangig die Tiere aus Afrika befinden, so also Nashörner, Elefanten und Affen.

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Ist man den Ausleger bis zum Ende gelaufen, hat man nur zwei Möglichkeiten: zurücklaufen, oder für einen Dollar die Monorail nehmen. Ich bin zurückgelaufen und hatte so die Gelegenheit einige Tiere nochmal zu sehen, die sich Minuten zuvor noch versteckt hatten.

Danach ging es dann auf den Rundweg, wo sich vorrangig Tiere aus Asien befinden.

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Faszinierend fand ich auch die Riesenschildkröten. Das sind genauso wie Krokodile, Alligatoren und Varane noch richtige Urzeittiere.

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Der hier hat übrigens kurz überlegt, ob ich ein geeignetes Futter bin, sich dann aber doch dagegen entschieden ;-)

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Und da es sich immer mehr zugezogen hatte, war es das dann auch schon hier. Bei etwas kühlerem Wetter und mit Kindern ist das sicher ein toller Ausflug, aber auch so waren es schöne 2,5 Stunden hier.

Da es noch nicht so spät am Tag war, habe ich dann beschlossen, nicht über die Schnellstrassen zurück nach Ft. Lauderdale zu fahren, sondern die US 1 zu nehmen und direkt durch Miami zu fahren. So hatte ich dann auch noch einen Eindruck von Downtown Miami bekommen. Ich sag mal so: es gibt deutliche unattraktivere Innenstädte in den USA. Aber herausragend war es auch nicht. Vor allem viele Baustellen gab es. Aber wenigstens einen Eindruck hatte ich bekommen.

Wieder in Ft. Lauderdale bin ich dann noch in ein kleines Inn nahe dem Hotel und habe zum Abendbrot noch einen Burger und ein paar Chickenwings gegessen, wovon ich aber jeweils die Hälfte mitgenommen habe, da es zu viel war.

Das war es dann auch mit den letzten Ausflug hier. Morgen ist dann ein letzter Erholungstag und dann geht es ja auch schon zurück.

Fazit:

  • Miami Beach am morgen war nochmal ganz nett. Bin ja hauptsächlich wegen der Fotos hingefahren ;-)
  • Wer etwas mehr Zeit in Miami hat, oder mit Kindern unterwegs ist, sollte den Metrozoo nicht auslassen.
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Samstag, 23.06.2007 - Ausspannen in Ft. Lauderdale

Posted by Jens Koopmann
On Juli 21st, 2007 at 01:07

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Heute war erstmal richtig ausschlafen angesagt, denn ein Programm gab es eigentlich nicht. Nachdem ich dann irgendwann mal soweit war, habe ich mir erstmal in der Mall vor dem Hotel ein Sandwich gegönnt.

Danach ging es dann nach Ft. Lauderdale, genauergesagt an den Las Olas Blvd. Nachdem ich das Auto in Downtown abgestellt hatte, ging es entlang eines Wasserkanals in Richtung des Museums für Wissenschaft (ohne das ich das geplant hätte).

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Ft. Lauderdale wird oft als amerikas Venedig bezeichnet. Naja, Kanäle gibt es schon reichlich, aber sonst….

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Ich bin dann auch rein ins Museum und habe mir ein Kombiticket für einen Imax-Film über Dinos und das Museum geholt. War beides recht nett und für Familien mit Kindern sicher der Hit, nur mich hat es jetzt nicht vom Hocker gehauen.

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Dann ging es zurück Richtung Downtown und Las Olas Blvd. als ich endlich auch einen großen Leguan mal in Freiheit sehen konnte. Ein beeindruckendes Tier.

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In Downtown bin ich dann erstmal bei Starbucks rein was trinken.

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Den Verkäufer hatte ich dann auch mal gefragt, ob es in der Nähe einen guten Kamerashop gibt. Er wusste keinen, hatte aber mal in den Gelben Seiten geschaut und dann viel ihm einer auf der US 1 ein, angeblich nicht weit von hier. Also bin ich in diese Richtung weitergestiefelt. Die Adresse war so in etwa 1100 Federal Highway und ich bin bei Nummer 100 gestartet!

Ich war 5 Minuten nach 17 Uhr da und der Laden schließt Samstags natürlich um Punkt 5. Sch***e!!!

Von dort bin ich dann weiter in Richtung der Strände gelaufen, um so wenigstens noch einen schönen Rückweg zu haben.

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Der Strand ist ansich ganz schön, nur leider direkt an der Hauptstrasse gelegen. Und an der wird ordentlich an den Hotels gebaut, von Ruhe also nicht so richtig was zu spüren.

Dann ging es wieder den Las Olas Blvd zurück. Insgesamt war dieser Spazierganz gute 14 Kilometer lang und das bei brütender Hitze. Nichts für einen schwachen Kreislauf also.

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Nachdem ich meinen Flüssigkeitshaushalt nochmal bei Starbucks aufgefüllt hatte, ging es dann auch wieder nach Hause. Ein sehr ruhiger Tag also!

Morgen geht es dann auf zum letzten Ausflug nochmal in Richtung Miami!

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Freitag, 22.06.2007 - Die letzte große Reiseetappe :-(

Posted by Jens Koopmann
On Juli 15th, 2007 at 20:07

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Und schon war es wieder Zeit Abschied von Key West zu nehmen. Die zwei Nächte hier sind wirklich wie im Flug vergangen. Nach einem kurzen Frühstück am Morgen ging es dann gegen halb 10 wieder auf die Piste.

Der erste Stop war bereits weniger Kilometer nach Key West. Bei der Hinfahrt hatte ich Perky’s Bat Tower ja verpasst, also habe ich mich nochmal schlau gemacht - und ihn dann auch gefunden. Problem ist, dass die Bat Tower Rd. auf Sugarloaf Key kein Strassenschild hat. Es war dann aber eine kleine Abbiegung, die auch zu einem Fluganbieter geführt hat. Hier das Bild, dass mir vor zwei Tagen verwehrt blieb.

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Eigentlich recht unspektakulär so ein neun Meter hoher Holzturm. Die Geschichte dazu ist jedoch recht interessant. Richter Perky hatte diesen Turm 1912 errichtet, um darin Fledermäuse zu halten. Der Grund für die Fledermäuse waren wiederum Moskitos, die die Fledermäuse fressen sollten. Was in der Theorie gut klang, ist jedoch in der Praxis gescheitert, da Perky die falsche Fledermausart importierte. Die Tiere waren schon wenige Tage später verschwunden. Der Turm steht jedoch bis heute und alle Hurricane konnten ihm nichts anhaben. Wenn man aber mal genauer hinschaut, sieht man, dass der Holzwurm sich langsam voranarbeitet. Also mal schauen, wie lange er noch steht. Ich habe ihn jedenfalls gesehen ;-)

Damit war es das dann auch mit den Keys und es ging schnurstraks Richtung Festland bis nach Key Largo. Dort hat mich zunächst eine Umleitung und später eine Baustelle etwas Zeit gekostet (knapp eine Stunde). Kurz nach ein Uhr war ich dann aber beim nächsten Tagesziel. Achso, habe vergessen zu sagen, dass ich den Tag auch wieder leicht modifiziert habe. Eigentlich war heute der Metrozoo und die Alligatorenfarm vorgesehen. Den Zoo habe ich jedoch verschoben und dafür den Südteil der Everglades reingenommen, da ich so etwas Fahrtstrecke aus Ft. Lauderdale spare. Aber erstmal die Alligatorenfarm. Die “Everglades Alligatorenfarm” ist die älteste ihrer Art und wurde in den 60er Jahren gegründet, als die Alligatoren in Florida gefährdet waren. Heute sind sie es mit gut 1 Million Exemplaren nicht mehr, geschützt sind sie aber dennoch.

Nachdem ich meine 13,50 USD Eintritt gezahlt hatte, ging es dann rein. Die Schlangenshow war leider schon fast vorrüber, so dass ich gut 40 Minuten bis zur Alligatorenshow hatte. Auf dem Gelände kann man viele Arten von Alligatoren und Krokodilen sehr nah betrachten. Viele leben in einem Habitat, dass ihrer natürlichen Umgebung angepasst ist. Hier ein paar Prachtexemplare:

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Neben diesen Tieren, sind auch ein paar Leguane auf dem Gelände und eine Station mit Baby-Alligatoren.

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Dann ging es erstmal zur Show. Insgesamt hatte der “Showmaster” drei ältere Alligatoren zur Auswahl, aber alle drei hatten nicht sonderlich gute Laune und ließen sich nicht zur Show bewegen.

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Schließlich hat er sich dann aus einem zweiten Becken einen jüngeren Alligator geholt. Die beiden kleinen Kunststücke fand ich jetzt nicht so berauschend und danach war die Show dann auch schon vorbei.

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Zum Schluss durfte jeder noch einen kleinen Baby-Alligator in den Händen halten. Das habe ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen und es hat sich angefühlt wie… ja wie eigentlich… eine lebendige, kühle Lederjacke?

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Danach blieb mir wieder eine halbe Stunde für eigene Erkundungen, denn danach war dann Fütterungszeit für die Alligatoren. Vorher gab es aber für mich einen kleinen Snack und zwar Alligatorhappen. Sollen angeblich eine Delikatesse sein, ich fand sie eher etwas zäh. Wie Tintenfischringe, die zu lange frittiert wurden. In Ordnung, mehr aber auch nicht.

Als ich dann zur Fütterungsstelle kam, versammelte sich auch schon langsam die hungrige Meute.

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Und dann kam der Futtermann mit einem Eimer voller (toter) Ratten. In dem Areal befinden sich ca. 250 Alligatoren und von daher erscheint ein Eimer wenig. Alligatoren können jedoch nicht jeden Tag fressen. Dann begann der Kampf ums Futter und für mich der Kampf um ein gutes Foto ;-)

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Das fand ich im Gegensatz zu der Show vorhin schon richtig interessant, denn die sonst so versteinert wirkenden Reptilien sind hier richtig agil geworden.

Die Zeit war allerdings dann auch schon fortgeschritten und näherte sich halb 4 und es stand ja noch der Everglades NP auf dem Programm. Glücklicherweise waren das aber nur 5 Minuten von hier zu fahren. Meine Zeit hatte mir jetzt noch gut zweieinhalb Stunden hier im Park gegönnt. Bis in den Süden nach Flamingo hab ich es daher nicht geschafft. Zunächst ging es aber zu Po-hay-okee Overlook. Hier kann man einen kleinen Holzweg für gut 200m laufen und dabei Ausschau nach Wildleben halten, was mir auch gelungen ist.

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Danach ging es dann weiter zum Mahogani Hammock, einen kleinen Rundweg über 700m. Hammocks sind kleine Inseln in der Graslandschaft, die Heimat für viele Tiere sind. Ich habe vor allem ein Tier gesehen und das waren Moskitos - Massen von Moskitos!!! Trotz Schutz sind sie über mich hergefallen. Am Ende des Tages hatte ich allein am rechten Unterschenkel des Beines 16 Stiche und der Rest von meinen Beinen sah auch nicht besser aus. Insofern bin ich ordentlich gesprintet durch das Gebiet.

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Weiter ging es dann zu den Pinelands. Hier habe ich mich auf ein paar Fotos von außerhalb des Waldes entschieden, da die Moskitos schon in Lauerstellung waren, um mich entgültig aufzufressen.

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Zum Schluss ging es dann noch zum Anhinga-Trail in Royal Palm. Hier waren die kleinen Stechbiester nicht ganz so lästig, so dass der Rundgang noch recht schön war.

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Plötzlich sah ich einen größeren Alligator im Wasser schwimmen und habe natürlich (was auch sonst ;-) ) versucht ein Foto zu erhaschen.

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Nach dem Foto bin ich aber dann wirklich zusammengezuckt, denn nichtmal einen halben Meter von mir entfernt lag dieser Bursche an Land.

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Sofort kam mir natürlich der Hinweis des Parkes in den Sinn, sich nicht auf mehr als 5m den Tieren zu nähern. Nun gut, es waren hier jetzt eher 50cm. Aber so richtig Hunger scheint er wohl nicht zu haben. Damit ging aber mein Wunsch in Erfüllung, hier im Nationalpark mal einen Alligator ganz nah an Land zu sehen. Wie nah er am Weg war, zeigt auch folgendes Foto, was ich dann aus sicherer Entfernung gemacht habe.

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Schließlich kamen mir dann vor der Abfahrt noch diese Burschen vor die Linse.

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Damit hatte sich der Ausflug in die Everglades trotz der zahlreichen Moskitobisse noch gelohnt. Weiter ging es dann in Richtung Ft. Lauderdale. Dort angekommen musste ich erstmal wieder eine Tanke suchen, denn ich hatte kaum noch Sprit. Dann aber ab ins Hotel für die letzten 4 Nächte.

Fazit:

  • Insbesondere die Fütterung in der Alligatorenfarm war sehr interessant
  • Die verschiedenen Landschaften der Everglades sind schon toll. Nur die Moskitos haben echt genervt.
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Donnerstag, 21.06.2007 - Das Leben genießen in Key West

Posted by Jens Koopmann
On Juli 14th, 2007 at 17:07

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Posted in Florida, Reisetagebuch

Heute war mal wieder einer der Tage, an denen ich das Auto (gottseidank) keinen Meter bewegen musste, denn ich bin einfach nur auf Key West gewesen.

Da also keine Fahrzeiten heute anstanden, habe ich erstmal gut ausgeschlafen. Als ich dann mal aufgewacht war, stand auch schon eine der Hauskatzen vor meiner Tür, insofern waren erstmal ein paar Schmuseminuten fällig ;-)

Dann ein kleines Frühstück gehabt (die Besitzerin des Angelinas hatte Zimtteilchen gemacht und dazu habe ich noch einen Bagel gemampft) und ab ging es nach draussen. Erstes Ziel war die sicherlich bekannteste Sehenswürdigkeit von Key West, das Hemmingway Haus.

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Dieses Haus hatte Ernest Hemmingway 1931 gekauft, verbrachte aber nur wenige Jahre hier mit seiner zweiten Frau Pauline. Diese behielt auch das Haus, nachdem Hemmingway mit seiner dritten Frau nach Kuba gegangen ist. Als Pauline 1951 starb, fiel das Haus zurück an Hemmingway, den hier alle nur Papa nennen.

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Das Haus wurde allerdings nicht von Hemmingway erbaut, sondern von Asa F. Tift, dem damals reichsten Mann in Key West und einem der reichsten der USA. Sein Geld machte er mit der Plünderung von Schiffswracks. Als Hemmingway das Haus bekam, lasteten auf ihm 8.000 USD Steuerschulden. Dies war dann auch genau der Kaufpreis.

Ich habe mich dann einer gut 20 minütigen, aber sehr gut erzählten Führung angeschlossen, die durch das Haus und das Anwesen führt. Die Möbel im Haus sind noch aus Hemmingways Zeit.

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Hemmingway verbrachte hier die wohl produktivste Zeit seines Lebens. Und so kann man noch heute hinter dem Haus sein Arbeitszimmer sehen.

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Unten sieht man dann noch einen recht großen Pool. Und in der Tat, war es seinerzeit der größte auf Key West. Pauline hatte ihn als Überraschung gekauft. Die erste Frage, die Hemmingway (wie jeder Mann) gestellt hatte war die nach nach Preis. Und der betrug 20.000 USD, eine riesige Summe zu der Zeit. Zumal im Vergleich zum Haus, dass ja nur 8.000 USD kostete. Als Hemmingway dies hörte, schmiß er einen Penny auf den Boden und sagte, dass sei alles was er habe. Noch heute ist der Penny hier und nach der Scheidung von Hemmingway konnte Pauline so behaupten, sie habe Hemmingway um den letzten Penny gebracht.

Hemmingway auf Key West wird jedoch auch mit seinen Katzen in Verbindung gebracht und in der Tat tummeln sich fast 60 Katzen auf dem Anwesen, von denen viele eine Besonderheit haben: sie besitzen 6 Zehen. Jede von ihnen ist nach einer berühmten Persönlichkeit benannt, u.a. Edgar Ellen Poe, oder aber Charlie Chaplin (erstes Bild von den nun folgenden):

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Die älteste Katze mit gut 17 Jahren, lebt jedoch im Haus:

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Ich fand es jedenfalls (nicht zuletzt wegen der Katzen) sehr schön hier! Weiter ging es dann die Strasse hinunter, vorbei an einigen schönen Häusern bis zum (vermeintlich) südlichsten Punkt der kontinentalen USA. Unterwegs ging es auch an einem Leuchtturm vorbei.

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Das vermeintlich deshalb, weil es nicht ganz stimmt. Es gibt auf Key West noch einen südlicheren Punkt, allerdings es das Militärgebiet und daher kann man es nicht so gut touristisch vermarkten ;-)

Rund um diesen Punkt war dann einfach alles nur “Southernmost”: das südlichste Haus, die südlichste Strasse, die südlichste Bar, das südlichste Restaurant, die südlichste Immobilienfirma (ja wirklich!), das südlichste Hotel, usw.

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Für mich ging es aber erstmal nur ein kleines Stück weiter und zwar bis zur Schmetterlingsfarm. Von der hatten auch schon einige geschwärmt und so bin ich dann auch für 10 USD rein.

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Und es waren wirklich viele Schmetterlinge. Hier musste dann mal wieder das maximale Tele meine Reiseobjektives gute Dienste leisten.

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Im Geschenkshop am Ausgang kann man wirklich toll präparierte Schmetterlinge kaufen. Einige waren wie Kunstwerke arrangiert, kosteten dann aber auch einige hundert Dollar. Einen kleinen Einzelnen hätte ich mir ja als Souvenir geholt, nur leider hatten sie keinen Schmetterling aus der Region da und einen aus Asien oder Afrika mochte ich nicht haben.

Danach habe ich erstmal was zu trinken gebraucht, denn das Wetter war mal wieder mehr als Schweißtreibend.

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Dann ging es die Duval Street von Süden nach Norden weiter. Und wie schon beim letzten Besuch im April, gab es auch diesmal wieder viele kleine Details zu entdecken und eine Vielzahl von Gallerien, die zum Schlendern einladen.

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Hier das älteste Haus auf Key West:

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Und dann bin ich noch ins Sloppy Joe’s gegangen, einer der bekanntesten Kneipen der Insel, da sie das Stammhaus von Hemmingway war. Zu jener Zeit war das Sloppy Joes noch eine Strasse weiter, wo heute das Capt. Tony’s ist. Dort gab es dann einen Hurricane (gefrorener Fruchtpunsch mit Rum) - und das am frühen Nachmittag - aber auf Key West passt das schon.

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Danach bin ich dann weitergezogen und kam an diesem Laden (”Last Flight Out”) vorbei, der auch eine nette Geschichte hat:

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In den 70er Jahren kam man zwar schon über den Highway US 1 nach Key West, aber die Brücken waren teilweise sehr eng. Die Alternative war damals nur das Flugzeug und auch da gab es nur eine Fluglinie, die nach Key West flog: Air Sunshine, vielfach Air Sometimes genannt. Der letzte Flug von der Insel weg (Last flight out) war normalerweise um 23 Uhr, spät genug, damit die (damals noch wenigen) Touristen bis zur Schließung der Bars um 22 Uhr bleiben konnten. Vielfach war dann jedoch der letzte Flug bereits ausgebucht, oder gestrichen. In diesem Fall blieb für die gestrandeten nur die Flughafenbar, die 24 Stunden offen war. Und da war dann ordentlich Party angesagt und teilweise war auch die Flugcrew dabei (der Grund für einen Teil der gestrichenen Flüge). Insofern blieben viele einfach noch eine Nacht länger. Und wenn man genau hinschaut kann man einen Teil dieser Gelassenheit noch heute auf Key West finden. Für mich ein Grund, warum dieser Ort (trotz der menschenfeindlichen Temperaturen) mir so gefällt.

Weiter ging es dann mit meinem Rundgang vorbei am Capt. Tony’s Saloon (wo ich am Abend noch hin wollte) und am ersten Bürogebäude von Pan American Airways (PanAm; auch hier sollte es mich am Abend nochmal hinverschlagen).

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Dann kam der Mile Marker Zero - der Beginn und das Ende des Highway 1 (US 1). Dieser Highway hatte mich ja schon auf der Ostroute in Rhode Island und Connecticut begleitet und jetzt war ich am Ende hier angekommen.

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Vorbei am Gericht ging es dann wieder zu meiner Unterkunft, denn in der Mittagssonne wollte ich mir eine Pause geben und etwas für das Blog schreiben.

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Erholt ging es dann etwas später wieder weiter und zwar entlang der US 1 bis zu einem recht entlegenen kubanischen Restaurant “El Siboney”. Sehr einfach, aber gut und günstig - auch eine Empfehlung meiner Gastgeberin. Auf dem (schweißtreibenden) Weg dorthin habe ich auch noch ein paar Bilder geknipst ;-)

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Nach dem Essen ging es dann langsam zurück in Richtung Mallory Square, da ich heute den Sonnenuntergang nicht verpassen wollte. Und die Show von gestern mit dem “Stickman” Timothy Terror gab es auch heute, daher hier die Bilder:

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(Auf dem ersten Bild wird ein Sonnenshirm jongliert, auf dem zweiten eine Heugabel und auf dem dritten eine Kettensäge und ein Messer)

Und hier das Finale:

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Die Nägel waren auch wirklich echt und scharf, wovon wir und überzeugen konnten und was auch sehr überzeugend auf dem Rücken des Stickmans danach zu sehen war.

Dann habe ich mir noch eine weitere Jongliershow angesehen. Da alles im Gegenlicht war, beschränke ich mich auf Bilder vom Finale:

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Und dann war es soweit: Zeit für den Sonnenuntergang. Die Zeit vor dem eigentlichen Untergang sah es auch wirklich schön aus, nur der Untergang selbst war eher unspektakulär, zumal die Sonne hinter der kleinen vorgelagerten Insel verschwindet.

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Und damit war es das dann auch schon wieder. Zeit, um eine Bar aufzusuchen. Und wie schon angekündigt, bin ich erstmal ins Capt. Tony’s. Eine absolut rustikale Kneipe, in der heute Gary Hempsey, ein Gitarrist aus Key West auftrat. Als Andenken habe ich mir auch eine seiner CD’s mitgenommen.

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Nach zwei Bierchen (die erstaunlicherweise für ein amerikanisches Bier recht gut waren), ging es dann weiter zu einer weiteren Empfehlung meiner Gastgeberin, dem Kellys. Hier war ich heute Nachmittag schon einmal, denn die Bar (und das Restaurant) sind im ersten Gebäude von PanAm. Hier habe ich mir dann eine Margarita bestellt und später noch ein paar leckere Muscheln als Gute Nacht-Snack verdrückt.

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So ging dann auch dieser Tag auf Key West zu Ende. Und es war ein toller Tag gewesen.

Fazit:

  • ich muss nochmal für ein paar Tage länger nach Key West
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