USA 2007 / 2009 Blog
Eine USA-Reise von April bis Juni 2007 und Juni 2009

Mittwoch, 30.05.2007 - Weisse Tiger und Neonshows in Vegas

Posted by Jens Koopmann
On Juni 10th, 2007 at 00:06

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Posted in Reisetagebuch, Westroute

Heute war also der letzte Tag in Vegas. Und ich hatte noch einiges zu sehen. Leider kam ich nicht so früh aus dem Bett, wie gewollt, so dass ich gegen 10 Uhr aus dem Hotel war und mit dem Bus erstmal zum Südende des Strips gefahren bin, wo ein recht bekanntes Strassenschild steht.

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Danach ging es zum Mandalay Bay. Das Hotel selbst hatte ich mir ja schon angesehen, aber innendrin gibt es noch eine Art Aquarium, in dem man auch Haie besichtigen kann.

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Die 16 USD Eintritt finde ich im Nachhinein betrachtet für das Gebotene doch etwas zu viel. Aber gut, ist gesehen und abgehakt.

Danach ging es dann vorbei am Luxur, Excalibur und New York zum MGM Grand.

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Im MGM habe ich mir dann erstmal noch ein Programmheft für die gestrige Show gekauft.

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Danach ging es weiter zum Bellagio, wo wir festgestellt haben, dass die Wasserspiele auch am Tag stattfinden. Insofern haben wir mal bis zur nächsten Show gewartet.

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Die Show war dann zur Musik von “All that Jazz” aus dem Musical “Chicago” und es war echt toll.

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Nach den Shows ging es nochmal zum Elton John Shop im Caesars, wo wir vor 2 Tagen schonmal waren und ich konnte nicht widerstehen, mir ein Souvenir mitzunehmen. So kam ich zur “To be continued..”-Box, die in Deutschland nicht erhältlich ist.

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Danach ging es weiter zum Mirage, wo noch die Secret Gardens auf dem Plan standen. Für 15 USD kommt man hier zu Delphinen und - viel wichtiger - zu den weissen Tigern von Siegried und Roy. Das waren wirklich tolle Wildkatzen.

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Danach hatten wir ordentlich Hunger. Mein Reiseführer meinte, das Buffet im Mirage soll gut sein, also sind wir dorthin. Für knapp 25 USD pro Person war das Buffet wirklich klasse und auch die Getränke waren bereits inkludiert.

Danach wollte ich nochmal ins Venetian, da ich noch keine Fotos von Innen hatte. Das Hotel fand ich auch wirklich schön. Meine Rangliste der Hotels daher:

  1. Caesars Palace
  2. Venetian
  3. Bellagio

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Als wir dann dort rauskamen, war draußen gerade die Blaue Stunde, so dass ich auch dort noch zu ein paar schönen Fotos kam ;-)

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Die letzte Besichtigung am Strip war dann noch das Wynn (der mit 2,7 Mrd. USD teuerste Komplex), bevor es mit dem Bus nach Downtown Las Vegas ging, zur Fremont Street.

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Highlight der Fremont Street ist eine Neon Show in der Decke, die jede Stunde (mit unterschiedlichen Motiven) stattfindet. Meine Energie war jedoch aufgrund der letzten Tage schon recht aufgebraucht, so dass ich nur eine Show gesehen habe.

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Und damit gingen vier aufregende Tage in Las Vegas zu Ende. Es war absolut toll und es gibt sicher noch einiges zu entdecken hier. Morgen geht es aber erstmal weiter ins Tal des Todes.

Fazit:

  • Ich muss irgendwann nochmal nach Vegas
  • Das Stratosphere war für den Preis mehr als in Ordnung, nur der Service war eher miserabel
  • Nach den ganzen Nationalparks war das jetzt genau das Richtige
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Dienstag, 29.05.2007 - Ein Wiedersehen am Hoover Damm

Posted by Jens Koopmann
On Juni 9th, 2007 at 04:06

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Soviel vorab: heute hielt sich die Zahl der Fotos doch sehr in Grenzen. Es war aber trotzdem ein toller Tag. Um 7 bin ich erstmal aufgestanden und habe dann noch die Blogberichte der letzten beiden Tage in Vegas geschrieben, da ich durch das volle Programm noch nicht dazu gekommen bin. Danach bin ich erstmal auf den Stratosphere Tower hoch. Als Gast des Hotels kann man den Tower zwischen 10 Uhr morgens und 2 Uhr nachmittags kostenfrei besichtigen.

Die Aussicht von oben ist schön, ich fand es aber vom Eiffelturm im Paris wesentlich besser, da man näher am Strip ist.

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Neben der Aussicht bietet der Turm auch noch ein paar Rummelattraktionen, wie einen freien Fall entlang der Antenne des Towers oder Drehkarussels, bei denen man in den Abgrund blickt.

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Danach ging es erstmal wieder in die Lobby, denn ich wollte die Bilder der letzten Tage noch online stellen. Kurz vor 12 war ich dann wieder auf dem Zimmer und das war Timing, denn ich war heute noch verabredet. Debbie und Steve, die ich auf meiner Letztjahreskreuzfahrt nach Alaska kennengelernt hatte, waren gerade in Vegas angekommen und wir wollten zusammen zum Hoover Damm. Nur zwei Minuten nachdem ich auf dem Zimmer war, riefen sie dann auch schon an.

Wenig später waren wir erstmal Mittagessen. Ich hatte ein leckeres Pfeffersteak mit einem Shrimps-Spieß. Als Nachtisch gab es noch ein Stück Limettenkuchen.

Dann ging es ab zum Hoover Damm, wo wir eine Führung hatten.

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Erstmal ging es dann runter in einen der Bypass-Tunnel. Zu Beginn der 30er Jahre beschloss Präsident Hoover den Bau des Staudamms für den Colorado River. Um den Damm jedoch bauen zu können, musste der Colorado erstmal umgeleitet werden. Hierfür wurden separate Tunnel angelegt.

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Danach ging es in den Generatorraum. Hier stehen die Kraftwerksgeneratoren, die aus dem Wasser des Colorado Strom erzeugen. Im Unterschied zum Glen Canyon Damm sind die Generatoren parallel zum Canyon angeordnet und nicht quer.

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Der Hooverdamm ist bezogen auf die Länge der größte in den USA. Er wiegt soviel wie 18 Empire State Buildings!

Hier noch ein paar Bilder von außen:

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Hier ein Selbstbildnis von mir:

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Das Maskottchen beim Bau des Damms war ein Hund und dieser liegt hier auch begraben:

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Ich fand es insgesamt ganz interessant, vor allem, da ich ja am Glen Canyon Damm nicht in den Damm selbst konnte. Es war aber sicher auch nicht das Highlight der Reise. Dafür hatte ich aber meine Freunde aus Florida wiedergesehen und das war echt toll.

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Dann ging es wieder zum Hotel und es war dann auch schon Zeit, sich umzuziehen, denn ich hatte am Abend die Cirque du Soleil-Show Kà im MGM Grand gebucht. Ich kam dann auch mit dem Bus Just in Time an. Die Show selbst war toll. Ich habe noch nie eine solche Bühne gesehen und die Bühnenbilder waren einfach nur gigantisch. Auch die Show selbst, sprich die akrobatische Leistung war sehr beeindruckend.

Danach bin ich nur kurz durch die Bars geschlendet, war aber auch zu müde und bin dann ins Bett gefallen.

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Montag, 28.05.2007 - Viva Las Vegas

Posted by Jens Koopmann
On Juni 8th, 2007 at 03:06

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So, gerade noch den Bericht vom Sonntag Abend geschrieben und jetzt noch schnell die Ereignisse von gestern zusammengefasst. Nachdem ich Montag morgen erst so gegen 6 Uhr im Bett war, habe ich mir zumindest bis kurz nach 12 Uhr etwas Schlaf gegönnt. Danach wartete auch erstmal das Blog, denn die Berichte vom zweiten Tag Bryce Canyon / Erster Tag in Zion und dem zweiten Tag im Zion / Valley of Fire wollten noch geschrieben werden.

Nachdem ich dann auch noch kurz eine WLAN-Verbindung im Hotel gefunden hatte, ging es gegen 15 Uhr wieder auf die Piste - zunächst erstmal wieder allein. Mit dem Bus bin ich dann zum Südende des Strip gefahren, um mir das Mandalay Bay und das Luxor anzuschauen.

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Von außen gibt das Luxur natürlich deutlich mehr her, von innen fand ich es aber eher ungemütlich. Eher umgekehrt war es beim Mandalay Bay.

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Dann ging es weiter zum Excalibur, einem Hotel im Burgenstil zum New York, New York.

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Auch ein Foto des MGM Grand durfte nicht fehlen, zumal ich ja am Dienstag hier noch in eine Show gehe (Kà vom Cirque du Soleil).

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Das nächste Ziel war der M&M-Shop.

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Einen ähnlichen Shop hatte ich ja schon in New York gesehen und fand ihn total witzig. Hier sollte es der größte M&M-Shop sein. Also nichts wie rein…

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Im dritten Stock wurde kurz der Produktionsprozess gezeigt:

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Überall hingen auch Filmplakate, die die M&M’s in bekannten Filmen zeigen:

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Einen Film konnte man sich dann auch kostenlos und in 3D anschauen: I lost my M in Vegas. Echt süss gemacht.

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Zum Schiessen fand ich folgendes Bild:

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(Der M&M schreibt an die Tafel “I will not melt in the hand” - Ich werde nicht in der Hand schmelzen :D )

Danach ging es im Eilschritt zum Nachbarshop, dem Coca Cola-Laden. Hier habe ich für 7 USD 16 (!!!) verschiedene Coca Cola-Produkte aus aller Welt (u.a. China, Japan, Mexico) probiert.

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Da ich für halb sieben wieder verabredet war, musste ich mich dann auf dem Rückweg etwas sputen. Zeit für ein paar Bilder blieb trotzdem:

Das Harley Davidson Café: PICT3410

Das Paris-Hotel: PICT3417

Das Harras: PICT3431

Treasure Island: PICT3434

The Venetian: PICT3446

Das Wynn: PICT3453

Ziel war es dann, einen erneuten Anlauf auf die Show im Treasure Island zu nehmen, aber auch dieses Mal wurde sie wegen Wind abgesagt.

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Ich hatte allerdings gelesen, dass im Caesars auch eine Show stattfinden soll, also ab dahin! Die Show heißt “The Fate of Atlantis” (Der Untergang Atlantis’s) und findet stündlich im hinteren Bereich der Forum Shops statt. Außerhalb der Showzeiten sieht es dort wie eine normale Skulptur aus:

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Hier ein paar Bilder von der schön gemachten Show (man beachte, dass der Ort der gleiche ist, wie auf dem vorherigen Bild!):

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Auch diese Show sollte zum Standardprogramm in Vegas gehören, so man die Zeit findet.

Danach sind wir noch etwas durch das Caesars gelaufen - schon ein tolles Hotel:

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Und einen ganz besonderen Laden hatte ich auch noch gefunden:

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Dann ging es weiter ins Bellagio. Auch das Hotel ist von innen sehr geschmackvoll eingerichtet:

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Die Blumen in der Decke des Eingangsfoyers sind alle handgeblasen aus Glas - insgesamt mehr als 2000 Stück!!

Dann wollten wir uns nochmal ein paar Wasserspiele vom Bellagio anschauen (die Shows wechseln am Abend, also lohnt sich das Stehenbleiben!). Dabei konnte ich auch ein schönes Bild vom Paris machen.

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Das erste Stück was wir gesehen hatten, war ein klassisches Stück. Hat mir wesentlich besser als Celine Dion gefallen.

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Die nächste Show war dann wieder die kanadische Knödelröhre Celine Dion.

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Danach hieß es die Position zu wechseln, um wieder das Bellagio noch besser im Hintergrund zu haben. Als nächstes Show kam “Time to say goodbye” von Andrea Bocelli und Sarah Brightman.

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Als mein Blick nach der Show auf das Paris nebenan viel, stellte sich mir die Frage, inwiefern man eigentlich auch auf den Eiffelturm hinaufkommt. Und tatsächlich - ich sah Fahrstühle die rauffahren! Gute Fotos lockten…. aber die Zeit….. aber eigentlich auch egal….

Also ab ins Paris und Karten besorgt (es sah ja auch so leer aus). Erst nachdem wir die Karten besorgt hatten, wurde uns gesagt, dass die Schlange über die ganze Brücke im Hotel geht. Wir haben noch fast eine Stunde gestanden, bis es hoch ging. Dafür hat es sich aber absolut gelohnt. Ich denke, für die hier investierten 9 USD erhält man viel mehr, als z.B. beim einem Rundflug bei Nacht.

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Und damit ging ein weitere Abend kurz nach Mitternacht zu Ende. Meine Speicherkarte war auch voll, sprich 362 Fotos heute.

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Sonntag, 27.05.2007 - Ankunft in Paradise City

Posted by Jens Koopmann
On Juni 7th, 2007 at 03:06

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Und weiter gehts mit meinem Bericht zum 27. (heute ist schon der 29., aber in den letzten beiden Tagen war es ziemlich stressig, so dass das Schreiben etwas hinten an war).

Nachdem ich das Valley of Fire verlassen hatte, ging es schnurstraks wieder auf die Interstate zu und Richtung Vegas. Den Strip konnte ich dann inmitten einer Wolke aus Dunst/Sand auch recht bald erkennen, obwohl es noch gut 50km zu fahren waren. Als ich dann immer näher nach Vegas kam, fiel mir irgendwann auf, dass ich mal eben den Strip hinter mir gelassen hatte. Ein Blick auf den Laptop bestätigte, dass ich nicht das Hotel sondern nur einen beliebigen Punkt in Vegas im Routenplaner markiert hatte. Das hieß dann erstmal, runter von der Interstate und dann nach Gefühl fahren. Mein Glück ist, dass ich das Stratosphere gebucht hatte. Zu dem Hotel gehört der Statosphere Tower, der mit über 300m Höhe das höchste Gebäude westlich des Mississippi ist. Recht schnell war ich dann auch am Strip (Las Vegas Blvd) angekommen und hatte mich dann auch durch die Strassenspuren gedrängelt. Nur wenig später stand ich dann auch mit dem Auto vor dem Stratosphere. Leider waren alle Parkplätze zum Einchecken besetzt, also einmal rum ums Hotel und auf der anderen Seite geparkt, nur dort sagte mir ein Mitarbeiter gleich das ich nicht stehenbleiben kann. Er verwies mich auf das Hotelparkhaus etwas um die Ecke. Prima, also da hin! Das Auto abgestellt und dann ab ins Hotel. Mein Gepäck habe ich erstmal im Auto gelassen, denn ich wollte erstmal schauen, ob alles beim Checkin glatt geht - eine gute Idee. Dort wo im Parkhaus die Hinweise auf einen Fahrstuhl waren, war natürlich keiner, sondern nur eine Treppe. Nach gut 20 Minuten Wartezeit war ich dann auch eingecheckt und bin rauf aufs Zimmer. Für den Preis (knapp über 50 USD pro Nacht) absolut in Ordnung. Dann noch mein Gepäck aus dem Auto geholt (ich hatte den Fahrstuhl zum Parkhaus dann gefunden) und ich war endlich angekommen.

Ab Vegas bin ich ja mal wieder für ein paar Tage nicht allein unterwegs und meine Reisebegleitung kam dann auch nur wenige Minuten nach mir an. Nachdem ich mich dann frisch gemacht hatte und ein bisschen Platz auf den Speicherkarten geschafft hatte, ging es ab, den Strip erkunden.

Das Stratosphere ist am Nordende des Strips, insofern konnten wir einfach gen Süden laufen. Da es mittlerweile schon Nacht war, war ich mit einem Stativ bewaffnet, wie immer im Auftrag des guten Fotos. Hier mal unser Hotel:

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Vorbei ging es dann am Circus Circus - auch einem der preiswerteren Strip Hotels.

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Danach kam dann das Wynn, der bislang teuerste Hotelkomplex in Vegas mit Kosten von gut 2,7 Mrd. USD.

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Ziel war das Treasure Island, denn hier findet allabendlich eine kleine Show (The Sirens of Treasure Island) statt - zumindest normalerweise.

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Als wir uns endlich in die Massen der Zuschauer eingereiht hatten, wurde die Show wegen zuviel Wind abgesagt. Und dann begann das Gewühl der Leute, die alle gleichzeitig weg wollten. Es ging weder vor noch zurück. In diesem Gedränge hatten wir Christine, eine deutsche Studentin, die eine Zeit lang in Main studiert hatte, getroffen. Sie war quasi auf der Durchreise nach San Diego. Froh um die Gesellschaft waren wir damit den Abend zu Dritt unterwegs.

Nächstes Ziel war das Mirage, wo stündlich ein Vulkan ausbricht. Der Weg dorthin führt vorbei am Venetian, einer Nachbildung des Canale Grande, des Dogenpalastes und einiger Brücken in Venedig.

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Vor dem Mirage befindet sich auch noch eine Skulptur, die Siegried und Roy mit einem Tiger zeigt.

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Schade, dass diese Show nicht mehr läuft, denn das hätte ich schon gern mal gesehen. Aber die Weissen Tiger will ich mir in den nächsten Tagen schon nochmal anschauen. Doch jetzt hieß es erstmal auf den Vulkan warten, denn lange Zeit passierte nichts.

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Und dann gegen 23 Uhr ging es los. Ein leichtes Grollen und Rauch stieg auf. Und dann gab es die kleine Explosion für die Zuschauer. Hier ein paar Bilder des Spektakels:

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Es war wirklich nett gemacht und die Zeit, um sich das anzuschauen sollte man einfach mitbringen. Weiter ging es dann vorbei am Caesars Palace, was viele Anleihen am alten Rom nimmt.

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Beim Bellagio wollten wir uns dann die Wasserspiele anschauen, für die das Hotel bekannt ist. Die kamen dann auch - nur die Musik…. das Titanic-Gesäusel von Celine Dion - brrr

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Die Show war aber trotzdem schön. Um Mitternacht haben sie dann noch die Nationalhymne zum Ausklang gespielt und mit Wasserspielen untermalt. Hier ein paar Bilder von beiden Shows:

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Gegenüber vom Bellagio liegt das Paris-Hotel. Hier steht neben dem Siegesbogen auch eine 1:2 Nachbildung des Eiffelturms.

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Danach dünnte es sich dann schon ordentlich aus. Zu den bekannten Hotels gehören dort das New York, New York, das MGM Grand mit dem großen Löwen davor und das Excalibur mit seinen vielen kleinen Türmen.

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Die beiden sind mir dann noch auf dem Rückweg über den Weg gelaufen:

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Nachdem wir noch einen kleinen Schluck trinken waren und ganze 4 USD verzockt hatten, war es auch schon fast um 4 und wir hatten leichten Hunger. Da Christine nahe unserem Hotel einen Pancake-Shuppen gesehen hatte, gingen wir dahin. Meine Schokopancakes habe ich dann natürlich nicht geschafft, denn das war einfach zu viel. Christine ist dann weiter, denn ihr Bus nach L.A. ging gegen 9 Uhr und wir sind dann tot ins Bett gefallen für ein paar Stunden Schlaf.

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Sonntag, 27.05.2007 - Ring of Fire

Posted by Jens Koopmann
On Juni 6th, 2007 at 06:06

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Auf nach Las Vegas! Heute hieß das Tagesziel Sin City, Las Vegas. Der Tag begann jedoch in meinem Tipi und einem guten Frühstück. Nachdem ich mich noch etwas mit den Indianern und einer netten Familie aus Vegas unterhalten hatte, war es um 9 dann höchste Zeit für den Aufbruch.

Hier noch mein Tipi: PICT2928

Ich kann diese Unterkunft vor dem Osteingang (ca. 800m entfernt, ggü. einer Tankstelle) nur jedem empfehlen.

Im Nationalpark habe ich noch ein paar Fotostops entlang der Route am Osteingang gemacht:

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Im Park wollte ich dann noch einen Wanderweg zu dem Emerald Pools laufen, habe aber vorher einen Stop beim Courthouse of the Patriarchs gemacht.

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Dabei habe ich mir blöderweise die Sporen einer Pflanze entlang der ganzen Beine zugezogen, die ich dann wieder in mühsamer Kleinarbeit entfernen durfte, denn die haben ganz schön gepiekt. Aber selber schuld…

Dann ging es zu den Emerald Pools, drei Wasserbecken (von denen ich zeitlich leider nur die ersten zwei geschafft habe), die zu bestimmten Zeiten ganz tolle Farben haben sollen. Ich fand die Pools jetzt nicht so beeindruckend, aber der hängende Garten dort war sehr schön.

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Da es dann auch schon wieder hart auf 12 Uhr zuging, bin ich wieder zurück zum Visitor Center und habe mich auf den Weg gemacht. Vor Vegas gab es allerdings noch ein weiteres Tagesziel: das Valley of Fire. Kurz davor kommt man am Lake Mead vorbei, einem weiteren Stausee (wie der Lake Powell), der den Colorado vor dem Hoover Damm staut.

Hier habe ich knapp eine Stunde am Wasser Pause gemacht (einen schönen Strand gab es allerdings nicht in Overton Beach) und danach mein Auto kurz aufgeräumt.

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Dann ging es weiter ins Valley of Fire, einem kleinen State Park (6 USD Eintritt), der durch tolle Rote Felsen glänzt. Hier noch ein paar Bilder:

Elephant Rock: PICT3014

Seven Sisters: PICT3027

Petroglyph Trail: PICT3039PICT3042

Mouse’s Tank: PICT3036

Rainbow Vista: PICT3045

Altlas Rock: PICT3057

Die Hitze war dann aber auch schon sehr drückend, denn die 40 Grad Marke im Schatten war erreicht. Dann ging es aber auch schnurstraks ab nach Las Vegas. Davon dann mehr im nächsten Bericht.

Fazit:

  • Auch heute konnte ich Zion nicht zum meinem Lieblingspark küren. Ich denke einfach, es gibt deutlich einmaligere Parks.
  • Lake Mead war auch mehr ein Abstecher als ein Highlight.
  • Das Valley of Fire war nochmal ein schöner Zwischenstop. Trotz der Hitze sicher das Tageshighlight.
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