Und wieder ist ein Teil der Rundreise vorrüber
. Die Städte und Neuengland im Osten liegen nun hinter mir und damit ist die Zeit für ein kurzes Fazit reif:
New York
Natürlich die Stadt der Städte, aber nach 5 Tagen Touristenprogramm hat es mir auch wirklich gereicht. Nichtsdestotrotz sicher das Highlight im Osten. Das Wohnen in Newark war für mich in Ordnung, da das Hotel ja frei war. Ansonsten ist Jersey City sicher besser (wenn Manhattan zu teuer ist).
Boston
Eine wirklich schöne Stadt. Es gibt zwar nicht die Wahnsinnssehenswürdigkeiten wie in New York, dafür aber viel Geschichte zu erleben. Das Four-Points in Revere war gut angebunden und eine Empfehlung wert. Der Ausflug nach Plimoth ist ein echtes Highlight.
Cape Cod
Für mich nach New York das Highlight der Osttour. Das Flair von Neu England kann man hier wirklich mitbekommen, zumal der touristische Troubel noch nicht begonnen hatte. Das Tidewater Inn in West Yarmouth war für den günstigen Preis absolut in Ordnung - einfach aber gut.
Newport / Mystic
Ein guter Zwischenreisetag. Die Villen in Newport sind wirklich sehenswert. Den Ort selber würde ich eher weglassen. Der Seaport in Mystic war auch sehr interessant. Das Radisson Hotel in New London war gut gelegen und eine sehr preiswerte Alternative.
New Haven
New Haven hatte mich sicher am meisten überrascht, da ich hier mit nur sehr geringen Erwartungen hingekommen bin. Die Stadt ist aber wirklich schön und wenn man etwas Zeit hat, sollte man einen halben Tag hier einplanen.
Philadelphia
Die Stadt lebte wie Boston von der Geschichte und davon hatte sie viel zu bieten. Ansonsten fand ich die Stadt jedoch nicht so prickelnd (habe allerdings auch nicht so viel gesehen). Das Four Points Hotel am Flughafen war gut gelegen und mit dem Zug war man schnell in Downtown.
Gettysburg
Darf natürlich auf keiner Geschichtstour fehlen. Man hat sich wirklich Mühe gegeben, hier dem Besucher ein Gefühl für den Bürgerkrieg zu vermitteln. Ohne Vorkenntnisse sollte man trotzdem nicht herkommen. Empfehlen kann ich hier den Film Gettysburg im Vorfeld anzuschauen. Das Four Points Hotel in Chambersburg gab auch keinen Grund zur Beanstandung.
Washington D.C.
Politisch gesehen sicher ein Highlight, aber abseits von Capitol, White House und den Monumenten versprüht die Stadt nur sehr bedingt Charme. Hat aber meine Tour rund gemacht und das Capitol war schon einen Besuch wert. Das Hampton Inn in Dulles war sehr gut gewesen für den Preis. Der Weg nach DC dauerte zwar zwischen 1,5 und 2h, war aber mit 4,35 USD sehr preiswert. Für Reisende mit knappem Budget also eine gute Wahl.
Insgesamt hat also alles funktioniert, so wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Route war ohne Probleme machbar und an keiner Stelle zu stressig oder locker geplant. Also auf in den Westen!
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