Archive For The “Kreuzfahrt” Category

Ein kleiner Einschub: Kurze Geschichte der Karibik

By | Mai 11, 2007

Noch ein Artikel, den ich schon auf der Kreuzfahrt vorbereitet hatte, nur vergessen hatte hochzuladen:

Da ich heute den zweiten Seetag auf dem Weg nach Bermuda verbringe, alle Artikel geschrieben sind und die Mittagssonne zu stark brennt, gibt es noch ein paar Zahlen zur der .

Die Karibik:

Die erste Besiedlung der Karibik geht bis in die Zeit vor 3500 v.Chr. zurück. Indios aus Venezuela segelten auf die nahen Karibik-Inseln. Die nächsten Einwohner waren die Arawak-Indianer. Dies war ein freundliches Indianervolk, der Lebensmotto “Make love not war” war. Diese Äre ging bis ca. zum 8. Jahrhundert, als die Indianer vom Stamm der Cariben kam. Dieses Volk war kriegerisch und gab der Karibik später seinen Namen. Zwischen 1492 und 1504 entdeckt Christopher Kolumbus während vier Entdeckungsfahrten einige der Karibikinseln. Die Besiedlung der Karibik durch die Bewohner der alten Welt ging mit der Zurückdrängung und Unterdrückung der Ureinwohner einher. Doch bereits 1542 wurde ein Gesetz beschlossen, dass die Versklavung der Ureinwohner verbot und als Ersatz wurden anschließend Sklaven aus Afrika eingeschifft.

Ende des 16. Jahrhunderts ist die Vorherrschaft der Spanier dann beendet und die Herrschaft der Engländer beginnt. Wenig später erobern auch die Franzosen und Niederländern einige Kolonien in der Karibik.

Die Französische Revolution in Europa brachte auch in der Karibik erste Unabhängigkeitsbewegungen auf den Plan. Dies führte zunächst bis 1886 zur Aufhebung der auf allen Inseln. 1898 wird dann als zweite Insel nach Haiti unabhängig. Später wurden viele der Inseln zumindest zu autonomen Gebieten der früheren Kolonialreiche und immer mehr Inseln erhalten ihre Unabhängigkeit.

Heute ist die Karibik ein buntes Staatengemisch mit 35 Millionen Einwohnern. Ihre Kolonialvergangenheit kann man jedoch noch auf vielen Inseln wiederfinden, wie auf , oder .

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Samstag, 28.04.2007 – Cape Liberty – Fazit einer Kreuzfahrt

By | Mai 6, 2007

So, es ist jetzt Samstag morgen, kurz vor acht und wir sind in Cape Liberty angekommen. Bevor ich allerdings das Schiff verlassen kann, habe ich noch fast 2h. Zeit genug also für ein kurzes Fazit. Achso, wie die Einfahrt nach war? Mit einem Wort unspektakulär. Durch den Morgennebel konnte man Manhattan und die Freiheitsstatur nur erahnen und wir waren auch leider recht weit davon entfernt. Cape Liberty selbst ist milde ausgedrückt im Nichts, aber ok.

Fazit einer Kreuzfahrt

15 Tage Kreuzfahrt gehen zu Ende, vom warmen Florida in die schwülheiße , dann ab ins Bermuda-Dreieck und schließlich nach New York. Das ganze auf der letzten Fahrt der M/V Zenith in Diensten von Celebrity-Cruises. Im folgenden will ich mal versuchen, das ganze etwas zusammen zu fassen.

Das Schiff

Die Zenith wurde 1992 gebaut und bietet Platz für gut 1.400 Passagiere. Ihre letzte Modernisierung hatte sie 1999 bekommen, was die Vermutung nahe legt, dass ein einigen Stellen der Lack schon ab sein müsste. Und in der Tat fällt das Schiff im Vergleich zu den moderneren Schiffen der Flotte etwas ab. Dennoch war in keinem Fall unakzeptabel – der Komfort war ausreichend und für den Preis immer noch sehr gut. Es fehlte im Vergleich zu den neueren Schiffen einfach etwas das wohnlichere Ambiente.

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Ein Problem während der Kreuzfahrt war der Noro-Virus (oder Norwalk-Virus). Diese Virus war bei der vorhergehenden Kreuzfahrt ausgebrochen und daher waren auf dem Schiff verstärkte Desinfektionsmaßnahmen zu beobachten. Überall wo man hinkam war Bleiche versprüht. Das sah nicht nur unschön aus, sondern roch auch nicht immer angenehm. Aber soweit ich es gelesen habe, soll es da auf anderen Schiffen noch schlimmer zugegangen sein. Da ich mich meisten auf Deck aufgehalten habe, war es noch akzeptabel, aber für viele Gäste war das ein echtes Minus, wobei ich nicht weiss, inwiefern man dafür die Kreuzfahrtlinie verantwortlich machen kann, oder es einfach höhere Gewalt ist. Fakt ist aber, dass es sicher nicht dem Urlaubsfeeling zuträglich war.

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Ein weiteres Problem war die Getränkeversorgung. Da es die letzte Fahrt des Schiffes war, hatte man offensichtlich so kalkuliert, dass möglichst wenig am Ende der Reise übrigbleibt. Dies führte fast schon zwangsläufig dazu, dass einige Sachen schon vorher aus waren. Zu den “Vermissten” gehörten zahlreiche Weinsorten, eine immer größer werdende Zahl von Biersorten, Evian-Wasser sowie Campari (obwohl die Kellner dann doch immer wieder in irgendeinem Loch des Schiffes eine Flasche gefunden haben). Dies ist leider ein negativer Eindruck, den viele Gäste mitnehmen, den sowas sollte nicht passieren. Letztlich bin ich aber auch nicht verdurstet.

Die Crew

Wie schon bei der letzten Kreuzfahrt mit Celebrity war die Crew auch diesesmal wieder sehr gut. Der Service war in der Regel schnell und gut und die Freundlichkeit der Mitarbeiter kann man nur hervorheben. Insofern alles Prima!

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Das Essen

Mit einem Wort: Klasse!

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Die Passagiere

Wie zu erwarten sind bei einer amerikanischen Kreuzfahrtlinie auch ein paar Amerikaner einzutreffen. Manchmal auch ein paar mehr. Daneben gab es noch eine größere Gruppe Japaner und Briten und auch ein recht großes Grüppchen aus Deutschland. Überwiegend aber älteres Publikum. Ich habe aber wieder viele nette Gespräche gehabt und es war eigentlich nie langweilig. Mein Tisch beim Dinner war diesmal komplett deutschsprachig (im Gegensatz zur letzten Fahrt). Nur einmal war ich an einem anderen Tisch mit Amerikanern. An dieser Stelle auch noch mal der Gruss an meine Tischgesellen Dorothee, Jutta, Hedi, Marcel, Axel und Hannes – wir hatten, denke ich, alle unseren Spass!!

Die Route

Das wichtigste der Kreuzfahrt ist ja dann doch die Route und das, was man unterwegs erlebt. Die Karibik war ja nicht unbedingt ganz oben auf meiner Liste, aber ich muss sagen, es war ein schönes Erlebnis und ich habe mich toll erholt und mal wieder etwas Farbe im Gesicht bekommen. Absolut toll war auch die Mischung zwischen See- und Landtagen – hier stimmte das Verhältnis absolut.

Hier eine kurze Zusammenfassung zu den Stationen:

Key West: tolles Flair und schöner Kreuzfahrtbeginn. Sicher ein Highlight

Grand Cayman: no comment. Leider ins Wasser gefallen. Beim nächsten Mal vielleicht.

: toller Ausflug zur Rumfabrik. Schönes Land, aber muss ich nicht unbedingt nochmal hin.

Aruba: für mich der Tiefpunkt, denn die Insel hat mir einfach nichts gegeben. Für Taucher aber sicher schön.

: tolle Mischung aus Natur und Kultur. Ein Highlight, muss ich aber nicht so schnell wieder hin.

: sehr schön. Hat noch genug Potential für einen zweiten Besuch.

Bermuda: ein Sahnebonbon zum Schluss. Tolle Insel mit tollem Wetter. Sicher noch einen Besuch wert.

Zusammenfassung:

Insgesamt habe ich für recht wenig Geld sehr viel geboten bekommen. Wie schon in Alaska ist auch hier die Kreuzfahrt die günstigste Art des Reisens gewesen. Die Entscheidung, dass das Schiff die Flotte verlässt ist richtig, da es im Vergleich zu den größeren Schiffen schon deutlich abfällt. Aber mir hat die Karibik deutlich besser gefallen als erwartet und ich werde sicher auch wieder mit Celebrity fahren, wenn Route und Preis stimmen.

Achso, für die Statistik: ca. 1.450 Fotos von denen bisher 476 aussortiert wurden. Verbleiben also noch fast 1.000 Bilder.

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Freitag, 27.04.2007 – Ein letzter Seetag – Farewell M/V Zenith

By | Mai 4, 2007

Gestern war es also soweit. Unser Schiff, die M/V Zenith hatte ihren letzten Seetag in Diensten von Celebrity Cruises. Und überall auf dem Schiff machte sich auch schon Abschiedsstimmung breit. Während die meisten am Morgen noch ein paar Sonnenstrahlen genossen haben (danach zog es sich dann zu), hieß es dann am Nachmittag Sachen packen. Und es hat geklappt!!! Beide Koffer gingen noch zu!!!!

Dann noch meine paar Zeilen zu den zwei Tagen auf Bermuda fürs Blog geschrieben (ja, ich war fleissig, auch wenn die Technik mir das Hochladen nicht erlaubte) und schon gingen die Abschiedsrunden rum. Kontaktdaten wurden ausgetauscht, letzte Gespräche geführt und dann noch ein letzter Dinner und ein Absacker hinterher, bis das Bett gerufen hat.

Das Tolle diesmal: normalerweise kommt an solchen Tagen schon der Stress wegen der Heimreise auf, aber nicht diesmal, denn jetzt geht es bei mir ja erst quasi los! Big Apple ich komme!!!!

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Donnerstag, 26.04.2007 – Verschollen im Bermuda-Dreieck (Teil 2)

By | Mai 4, 2007

Nach dem schönen ersten Tag aus Bermuda hatte ich auch für den zweiten Tag einen Ausflug geplant. Diesmal ging es mit vier Personen in einem Taxi entlang der Südküste von Hamilton bis zum Royal Naval Dockyard und wieder zurück. Unser Fahrer war ein alter Mann aus Bermuda. Sein Alter hatte er uns zwar nicht verraten, meinte aber, das Tote Meer sei noch nicht mal krank gewesen, als er auf die Welt kam :D .

Erster Stop war Elbow Beach, ein schöner Strand, an dem wir nur zu einem kurzen Fotostop halten wollten, der jedoch länger wurde, da das andere Taxi ein Getriebeproblem hatte und wir so auf ein neues warten mussten.

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Von dort ging es die South Rd. weiter zur Horseshoe Bay.

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Anschließend führte der Weg dann die Küste hinauf bis zum Naval Dockyard. Hier ein paar Bilder von der Tour:

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Im Dockyard hatten wir dann kurz Zeit um etwas herumzulaufen, bevor es wieder zurück ging (Bilder vom Dockyard sind im Bericht zum ersten Tag auf Bermuda).

Unterwegs gab es noch einen Stop beim Gibb’s Hill Lighthouse, einem Leuchtturm aus dem Jahr 1846.

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Wieder in Hamilton angekommen habe ich die restliche Zeit genutzt, um noch eine Runde durch Hamilton zu drehen. Vorbei an der Seventh Day Adventist Church (der am schnellsten wachsenden Kirche auf Bermuda) ging es nochmal zur Kathedrale.

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Bei der Kathedrale hatte ich dann die (irrsinnige) Idee auf den Turm hinauf zu steigen. Haben mir meine Knie wehgetan!!!! Aber ich habe es ja nicht anders gewollt. Und für die Quälerei habe ich auch noch freiwillig 3 USD gezahlt. Dafür war der Ausblick recht schön.

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Dann ging es auch gut geschafft wieder an Board und wir sind pünktlich wieder unsere Schlangenlinien durch das Inselnetz von Bermuda rausgefahren.

Bermuda war ein toller Stop, nicht nur dank des angenehmen Wetters, sondern auch wegen der tollen Landschaft der Insel und ihrer schönen Orte. Noch ein Tag morgen auf See und dann geht die Kreuzfahrt in zu Ende.

Fazit:

  • einer der schönsten Stops
  • Bermuda ist elendig teuer
  • Das Wetter ist viel angenehmer als in der

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Mittwoch, 25.04.2007 – Verschollen im Bermuda-Dreieck – Teil 1

By | Mai 3, 2007

Mit einer Schlangenlinienfahrt durch die 50 Inseln der Bemudagruppe kamen wir am Mittwoch morgen in Hamilton, der Hauptstadt an. Nachdem die Nacht recht kurz war, kam die erste positive Überraschung gleich beim Frühstück an Deck. Es war mit 24 Grad und eine schön trockenen Luft sehr angenehm (vor allem im Vergleich zur mit ihrer schwülen Luft) und das gute Wetter sollte und auch für die 1,5 Tage, die wir hierbleiben, erhalten bleiben.

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Eigentlich waren für den ersten Tag zwei Touren geplant – morgens eine kurze Stadtführung und nachmittags eine Fahrt mit einem Glasbodenboot. Letzte fand jedoch nicht genug Teilnehmer, so dass sie auch auf den Morgen gelegt. Damit musste ich mich für eine der Touren entscheiden, was dann die Stadttour war.

Die Stadttour dauerte ca. 1:15h und war recht interessant. Hamilton war ja nicht immer Hauptstadt von Bermuda. Vielmehr war St. Georges für lange Zeit die Hauptstadt. Das Hauptgeschäftsfeld der Insel war die Schiffsplünderei und Piraterie. Dies war auch offiziell geduldet und es mussten lediglich Steuern auf die erbeuteten Güter gezahlt werden. St. Georges, die damalige Hauptstadt lag jedoch etwas außerhalb, so dass viele die Steuern prellten. Daraufhin beschloss Gouverneur Henry Hamilton 1793 die zentraler gelegene Stadt Hamilton zu gründen und machte sie 1815 zur neuen Hauptstadt.

Die erste Station der Stadttour war das Senatsgebäude. Das Politsystem Bermudas wurde aus Großbritannien übernommen. Beschlüsse werden demnach vom Unterhaus vorbereitet, gehen dann durch den Senat und müssen schließlich dem Premier vorgelegt werden. Das Unterhaus besteht aus 36 Mitgliedern, jeweils 4 aus den 9 Bezirken Bermudas. Bermuda ist auch heute noch nicht ein unabhängiger Staat sondern ein Außenposten von Großbritannien.

Hier das Senatsgebäude mit einem Denkmal für die Gefallenen im ersten Weltkrieg:

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Und hier das Unterhaus:

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Anschließend gibt es vorbei an der Wesley Methodist Church zur Kathedrale von Hamilton. Mit der Kathedrale erhielt Hamilton im 19. Jahrhundert erstmals Stadtstatus. Das Alter der Kirche täuscht dabei, da sie älter aussieht als sie tatsächlich ist. Man kann auch auf den Kirchturm hinaufsteigen (dazu aber mehr im Bericht vom Tag 2 auf Bermuda).

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Dann ging es weiter zum Rathaus der Stadt. Das Rathaus stammt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Bürgermeister von Bermuda zu sein, ist jedoch nicht unbedingt ein finanziell einbringlicher Job. Um genau zu sein, es ist eine freiwillige und unbezahlte Arbeit. Im Gebäude befindet sich ein leicht misratenes Bild der englischen Königin.

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Die letzte Station des kurzen Rundgangs war Perrot Post Office. Diese Post ist bereits außerhalb der Stadt und hier wurden die ersten Briefmarken von Bermuda in Umlauf gebracht. Neben dem Gebäude ist ein hübscher Garten.

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Anschließend hatte ich ja Freizeit dank dem abgesagten zweiten Ausflug. Ich habe mir dann für 12 USD einen Tagespass für die Fähren und Busse der Insel gekauft. Mit der 12 Uhr-Fähre ging es dann erstmal nach St. Georges. Den Tipp habe ich an Board von einem Gast erhalten und er sollte sich als gut herausstellen. Nach gut zwanzig Minuten hielt die Fähre kurz im Royal Naval Dockyard. Doch diese Station war jetzt noch auf dem Plan, da der Fährbetrieb nach St. Georges bereits recht früh am Nachmittag eingestellt wird.

St. Georges ist eine hübsche kleine Stadt. Mein kurzer Rundgang führte zunächst zum King’s Square, wo das Rathaus steht.

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Nächster Stop war King Street, wo einige der älteren Gebäude stehen. Am Ende der Strasse steht das State House. Es wurde zu Beginn des 17. Jhd. gebaut und war der Sitz des Gouverneurs, als die Stadt noch Hauptstadt war. Das Gebäude hat sehr dicke Wände und war bereits auf Verteidigung ausgerichtet.

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Weiter ging es entlang der hübschen Water Street. Nächste Station war St. Peter’s Church.

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Es ist die älteste Kirche der Insel und stammt aus dem 17. Jahrhundert. 1714 wurde die ursprüngliche Kirche jedoch in einem Hurrikan zerstört. Sollte man auf dem kleinen Spaziergang auch mal gesehen haben.

Letzter Stop war die Unfinished Church (die unvollendete Kirche). 1874 sollte die St. Peter’s Kirche durch eine neuere Kirche ersetzt werden. Dabei gingen jedoch die finanziellen Mittel aus, so dass der Bau niemals vollendet wurde. Heute ist die Ruine nur noch ein Denkmal.

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Dann wollte ich mit der Fähre wieder zurück bis zum Royal Naval Dockyard. Als ich mich dann in die lange Reihe für die Fähre eingereiht hatte, stand ich da und stand und stand und stand und stand….. am Ende war die Fähre eine gute halbe Stunde zu spät. Dann ging es aber auch zügig los.

Der Dockyard ist ein alter Hafen, den man in einer guten Stunde gut ablaufen kann. Innerhalb des Forts ist eine Delphin-Attraktion und am Rande liegt ein kleiner Strand.

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Danach kommt man an einer Fabrik für Rum Cake (eine Art Rührkuchen mit einem Schuss Rum und verschiedenen Geschmacksrichtungen) und Glas vorbei. Rum Cake ist ein beliebtes, aber auch unheimlich teures Mitbringsel. 100 Gramm kosten rund 7 USD. Ich konnte mal probieren und fand nichts besonderes dran, also besser das Geld sparen und selber machen.

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Anschließend ging es weiter zur Clocktower Shopping Mall. Das ist eine kleine Shopping-Mall in einem schönen alten Gebäude aus dem Jahr 1857.

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Schließlich ging es zurück nach Hamilton wo eigentlich ein Hafenfest am Abend sein sollte. Leider kam es direkt zu Beginn zu einem tragischen Unfall, da ein Pferdegespann mit Kutsche ausgebrochen ist und in die Menschenmasse reingefahren ist. Ingesamt 19 Personen wurden verletzt wovon eine am Folgetag starb. Ein unglückliches Ende für einen ansonsten tollen Tag.

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