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Die letzte Nacht in Orlando war zwar heute morgen recht früh vorrüber, doch bevor es von hier weg ging, stand noch ein weiterer Themenpark auf den Programm, auf den ich mich auch schon wirklich gefreut hatte: Sea World.
Nachdem ich im Hotel ausgecheckt hatte, war ich pünktlich um 9 am Park. Mein Internet-Ticket hat auch anstandslos funktioniert und so habe ich mir erstmal einen Parkplan geschnappt und die Showzeiten studiert, schließlich waren es die Shows, die mich heute am meisten interessiert hatten.
Die erste Show, die auf der “unbedingt”-Liste stand und direkt um 10 Uhr losging war “Clyde & Seamore” im “Sea Lion & Otter Stadium”. Da ich gut 30 Minuten früher da war, habe ich auch noch einen guten Platz bekommen.
Die Show selbst hat eine recht einfache Handlung: ein Schiff mit Piraten strandet und sucht einen Schatz. Das ganze ist aber wirklich witzig gemacht und mehr als sehenswert.
Diese Show war absolutes Pflichtprogramm. Ich habe mich aber bewusst etwas mehr nach oben gesetzt, denn unten ist die sogenannte Soak-Zone, in der es nass werden kann – korrigiere: nass wird:
Da das Wasser Salzwasser ist, was Kameras nicht sonderlich bekommt, habe ich von diesen Plätzen Abstand genommen.
Weiter ging es danach zum Shark Encounter, wo allerlei gefährliche Meerestiere auf die Besucher warten.
Superinteressant fand ich diesen Seedrachen:
Hier gab es keine Schlangen und von daher hatte das prima in meinen Plan gepasst. Einzig im Haifischbecken gibt es ein Laufband, damit sich die Leute nicht zulang dort aufhalten und den Weg blockieren.
Danach ging es zum Tageshighlight, der Show “Believe” mit dem Orkawal Shamu. Hier war ich auch gut 40 Minuten vorher und das war auch gut, denn die große Tribüne war schnell gefüllt. Auch hier habe ich mich wieder etwas weiter oben platziert, denn die Soak-Zone war doch recht ausgedehnt markiert (viele wussten ja noch nicht, was sie erwartet
).
Und dann ging es los. Diese Show war einfach nur unglaublich. Diese Riesentiere durch die Luft springen zu sehen war ein echtes Erlebnis und hat allein schon den Parkeintritt gerechtfertigt. Orkawale werden oft auch als Killerwale bezeichnet, dabei sind sie in der Regel für den Menschen ungefährlich. Sie sind die größte Art der Delphine und ihre Farbe (oben schwarz und unten weiss) ist eigentlich eine Tarnung: wenn andere Tiere auf sie herabschauen, sehen sie nur schwarzes, genauso also wie der Meeresboden. Tiere, die von unten auf den Wal hinaufschauen, sehen nur weiss wie den Himmel. Hier ein paar Bilder von dieser wirklich tollen Show:
Und hier noch zum Thema Soak-Zone
:
Wer diese Show bei seinem Besuch in Sea World verpasst, der war wirklich nicht hier gewesen. Diese tollen Tiere so nah zu sehen ist einfach ein tolles Erlebnis.
Danach gab es erstmal eine mittelprächtige Pasta mit Hähnchen zum Mittag, bevor es zur nächsten Station, Wild Arctic, ging.
Insbesondere die Möglichkeit, die Walrosse aus der Wasserperspektive zu sehen fand ich schon toll. Was auf den Bildern nicht zu sehen ist, sind die Belugawale, die es auch dort gab, die aber nicht so richtig fotogen waren.
Danach war es dann auch schon wieder Zeit für eine weitere Show, die ich unbedingt sehen wollte: “Blue Horizons” im “Whale & Dolphin Theatre”. Von allen drei Shows hat diese sicherlich den künstlerisch höchsten Anspruch, da es eine Mischung aus Musik, Akrobatik und Tierkunst ist. Auch hier habe ich natürlich fleissig Bilder gemacht:
Was ich insbesondere beeindruckend fand, war die Geschwindigkeit, mit der sich die Delphine fortbewegt haben. Das war schon recht schnell. Auch diese Show ist absolutes Pflichtprogramm und nach diesen drei Shows war der Tag für mich eigentlich schon erledigt, denn besser hätte es nicht sein können.
Aber es war ja noch etwas Zeit und so bin ich zu noch einer Show (ja, es gibt noch mehr Shows
). Diesmal ging es in “Odyssea”, einer Art Zirkusshow, allerdings diesmal ohne Tiere. War auf jedenfall auch schön gemacht, aber wirklich nur sehenswert, wenn man die anderen drei Shows schon gesehen hat.
Als nächstes ging es dann zum Pinguin Encounter, einer weiteren bekannten Attraktion in Sea World. Hier dreht sich alles – wie der Name schon sagt – um den Pinguin und seine Heimat die Antarktis. In einem Gehege leben hier verschiedene Pinguinarten und um ihnen das Leben so ähnlich wie in der Antarktis zu machen, simuliert man sogar die Tageszeiten in der Kuppel. Ich hatte Glück jetzt zu kommen, denn wenige Zeit später war schon Nacht gewesen.
Etwas weiter hinten konnte man viel interessantes über die Tiere erfahren, z.B. über Aufzucht, natürliche Feinde und ihre Heimat. Diese Filme war gut gemacht und haben einen echten Mehrwert. Dann gibt es noch ein zweites Gehege und hier sind die Pinguine der Arktis. Nun gibt es ja bekanntlich dort keine Pinguine (deshalb können sie auch nicht von Eisbären gefressen werden), sie haben aber einen nahen Verwandten dort.
Auch das war wieder ein witziger Stop. Und apropos Stop ging es danach auch erstmal in einem unfreiwilligen Boxenstop, denn der Himmel hatte sich mal wieder geöffnet. Nach guten 30 Minuten war dann wieder Trockenheit angesagt und es ging weiter, ab zum Pacific Point Reserve, wo Seelöwen ihre Heimat haben.
Besucher haben hier auch die Möglichkeit, Futter zu kaufen und die Tiere selbst zu füttern. Für mich haben das aber die anderen Touris übernommen
Das dritte Bild ist übrigens eine Mutter mit den Kleinen.
Folgende Attraktion habe ich heute übrigens ausgelassen, da ich zum einen nicht nochmal klitschnass werden wollte und weil mir schlichtweg die Zeit gefehlt hat:
Stattdessen ging es weiter zu den Seekühen, den Manatees, einer sehr bedrohten Tierart, von der einige Exemplare hier leben und für die auch eine Austellung gebaut wurde.
Diese gewaltigen Tiere, deren nächster Landverwandter der Elefant ist, fressen pro Tag ca. 50kg Seegras. Ursache ihrer Bedrohtheit ist wie so oft, der Mensch. Das Interessante an dieser Ausstellung war auch hier wieder das Unterwassersichtfenster, von dem man die Seekühe noch besser sehen konnte:
Weiter ging es dann zum Dolphin Cove. Hier dreht sich alles – wie der Name schon sagt – um Delphine. Auch hier gibt es wieder einen Bereich, wo man die putzigen Meeressäuger unter Wasser beobachten kann.
Aber auch von oben macht das zugucken Spaß:
Dann ging es auch schon langsam dem Ende zu, aber vorher bin ich noch am Becken mit den Stachelrochen vorbei.
Und zu guter Letzt kamen noch ein paar Wasserschildkröten (die konnten wenigstens nicht so schnell weglaufen
):
Und das war es dann auch mit Sea World und ich machte mich auf den Weg nach Tampa. Dies war auch recht problemlos und so war ich nach gut einer Stunde dann auch im Hotel angekommen. Damit hat sich zum ersten Mal während der Reise ein Kreis geschlossen, schließlich hat alles in Tampa begonnen. Auch das Hotel ist wieder das gleiche wie damals, insofern habe ich wieder eine Suite bekommen.
Sea World war heute echt ein Top-Erlebnis. Diesen Park muss man gesehen haben, allein die Shows sind das Eintrittsgeld wert.
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Am meisten hat mich natürlich die Dschungel-Safari “Kilimanjaro Safaris” interessiert, also bin ich erstmal da hin. Da die Wartezeit allerdings 90 Minuten betrug, habe ich mir ein Fastpass-Ticket für den Nachmittag nach der Parkparade gezogen.
Danach bin ich dann auf den nebenan gelegenen “Pangani Forest Exploration Trail”. Hier kann man u.a. einige Tiere auf einem kleinen Spaziergang beobachten.
Dann habe ich mir als nächste Station das Gebiet um “Rafiki’s Planet Watch” ausgesucht. Um dahin zu kommen, muss man einen kleinen Zug nehmen, den “Wildlife Express Train”.
In diesem Parkbereich gibt es nicht allzuviel zu sehen. Ein kleiner Wanderweg von der Bahnstation aus fordert die Besucher auf, Tieren in ihrem Garten ein Zuhause zu geben. Danach kommt man in die “Conservation Station”, die auch eine Art Lerncenter für Naturschutz ist. Gleichzeitig wird dort auch etwas die Arbeit hinter den Kulissen des Parks gezeigt, was dann auch ganz interessant war. Hinter dem Gebäude gab es dann noch eine kleine Vorführung mit Papageien.
Das war es dann auch schon in diesem Bereich und man musste mit der Bahn wieder zurück, denn einen Fussweg gab es leider nicht. Insgesamt konnte ich dem Teil nicht allzuviel abgewinnen.
Da ich jetzt wieder einen neuen Fastpass ziehen konnte (die Sperrzeit war abgelaufen), bin ich zum “Expedition Everest”, einer Achterbahn.
Das Ticket war dann gültig ab 18:50 Uhr, mir eigentlich viel zu spät, aber mal schauen. Erstmal gab es jetzt was zu futtern und da mir die Truthahn-Keule gestern so gut geschmeckt hat, habe ich sie heute gleich nochmal genommen, mnjam.
Eine weitere Station, die ich sehen wollte, war der 3D-Film “It’s Tough to be a Bug” (Es ist hart, ein Käfer zu sein). Hier habe ich mich dann auch artig in die Warteschlange gestellt und knapp 30 Minuten dort verbracht. Das Theater ist unter dem “Tree of Life” (Baum des Lebens) untergebracht. Dieser Baum stellt quasi des Zentrum des Parks dar. In ihm sind unzählige Tiere eingraviert.
Der Film selbst war nett gemacht, hat aber nicht vom Hocker gerissen. Immerhin hab es im Vergleich zu den Filmen in den anderen Parks ein paar neue Effekte in Richtung 4D.
Danach ging es in den Dino-Bereich des Parks (DinoLand U.S.A.). Hier habe ich mich für die Fahrt im Dinosaur angestellt und mal wieder eine gute Stunde in der Schlange zugebracht. Die Fahrt ist eine recht turbulente Zeitreise zu den Dinosauriern. Ich fand es nett, nur die Stunde warten war es nicht wert.
Am Ausgang kommt man dann in eine Art klassischen Rummel. Hier stand noch eine weitere Achterbahn, der “Primeval Whirl”. Da das ganze (bis auf die sich um die eigene Achse drehenden Wagen) noch erträglich aussah und fast keine Wartezeit war, bin ich einfach mal rein. Die Fahrt war dann auch ganz witzig, auch wenn die vielen Engen kurven schon ordentlich aufs Sitzfleisch gehen.
Dann war es auch fast Zeit für die Parade. Da ich direkt danach die Safari machen wollte, habe ich mich schonmal wieder in den Africa-Parkteil begeben.
Die Parade war, wie auch schon in den anderen Parks, wieder ein Tageshighlight, wo natürlich auch die Kamera wieder heiss lief
Danach ging es dann ab auf die Safari, wo ich dann auch wirklich kaum noch warten musste. Und ich bin genau in dem Moment abgefahren, als es draussen mal wieder in Strömen zu regnen anfing. Trotzdem konnte ich ein paar Bilder machen, wenn auch etwas qualitätsgemindert
Als ich mit der Fahrt fertig war, hatte sich der Schauern gottseidank weitgehend gelegt, und so konnte es weitergehen, auf zum Maharadjah Jungle Trek, einem Wanderweg durch einen alten Palast. U.a. gab es hier Kommodovarane und Fledermäuse zu sehen.
Dann kam ich mal wieder an der Everest-Achterbahn vorbei. Die Schlange war noch immer ewig lang, selbst mit dem Fastpass. Insofern habe ich das für heute aufgegeben, denn auch das Wetter sah nicht sonderlich vertrauenserweckend aus. Stattdessen bin ich noch den Rundweg um den “Tree of Life” gelaufen.
Und als letztes bin ich schließlich noch kurz durch das Camp Minnie-Mickey gelaufen.
Und damit ging der Tag im Animal Kingdom auch schon vorrüber, denn mein letztes Shuttle zum Hotel fuhr um 18:15 Uhr. Die Mount Everest-Fahrt habe ich leider verpasst und auch die Ausschnitte aus dem “Lion King” hätte ich gern gesehen, aber ich hatte vom Schlange stehen auch die Nase voll. Und damit ging es dann in einem weiteren Regenschauer ab ins Hotel.
Das war es dann mit den Disneyparks. Hier meine Rangfolge:
- MGM-Studios: In diesem Park hat einfach alles gepasst.
- Magic Kingdom: Ist halt Disney pur!
- Animal Kingdom: Schön gemacht, nur viel zu überlaufen. Es fehlen die Attraktionen, die viele Besucher gleichzeitig binden und damit den Rest des Parks entlasten.
- Epcot: Der Park war dann doch eher antiquiert und ziemlich an der Vision Disneys vorbei.
Und wieder ein neuer Morgen. Nach dem gestrigen eher entäuschenden Epcot-Park stand heute ein weiterer Disney-Park auf dem Programm und zwar die MGM-Studios. Dafür ging es heute auch wieder etwas früher los, so dass ich gegen halb 10 am Park war.
Auf den Park habe ich mich schon gefreut, denn so rund um den Film interessiert mich das alles schon. Und gleich nach dem Reinkommen fand ich es hier supertoll. Alles war im Stil des alten Hollywood nachgebaut. Da macht es gleich Spaß loszulaufen. Während ich ankam, war auch gerade jemand eifrig beschäftigt, mit seinem Flugzeug “Jesus loves you” in den Himmel zu schreiben – verrückte gibts
Als erstes stand die Hauptattraktion des Parkes auf dem Programm, der “Tower of Terror”. Da die Schlangen dort jedoch ziemlich lang waren, habe ich erstmal ein Fastpass gezogen, um später wieder zu kommen. Vorher ging es jedoch den Hollywood Blvd. und den Sunset Blvd. hinunter. Auch hier ein paar Bilder:
Da ich ja nun ein wenig Zeit hatte, ging ich erstmal zur nächsten Attraktion. Und das war “The great Movie Ride”, eine Fahrt durch Hollywood-Klassiker. Das ganze fand an der Hollywood Junction in einem Nachbau von Graumans Chinese Theater (steht im Original in Hollywood) statt.
Auch hier war die Schlange recht lang und ich musste gut 30 Minuten warten. Wenn das in diesem Tempo heute weitergeht, dann schaffe ich fast gar nichts. Die Fahrt selbst fand ich wirklich gut gemacht. Man fährt halt durch die Filmszenen und ab und zu gibt es etwas Action. Sollte man nicht auslassen.
Danach kamen mir die drei kurz über den Weg:
Bis zum “Tower of Terror” war es noch immer etwas Zeit und so dachte ich mir, ich gehe erstmal zur “Indiana Jones Epic Stunt Spectacular!”-Show, denn laut Reiseführer können hier 2.100 Mann gleichzeitig rein, insofern rechnete ich mir Chancen aus, ohne Warten reinzukommen. Das klappte dann auch, allerdings musste ich dann noch eine halbe Stunde auf die Show selbst warten. Also wieder 30 Minuten ohne was zu tun. Diesmal wurden aber weniger die Beine als das Sitzfleisch strapaziert. Unglücklicherweise saß neben mir auch noch ein ultradicker muffender Ami. Also Luft anhalten, schließlich wollte ich die Show sehen.
In der Show selbst zeigt das Stunt-Double aus dem Indianer Jones-Filmen einige der Stunts, die sie auch dort aufgeführt haben. Das ganze beginnt zunächst in einem Tempel:
Danach geht es mit einer Action-Szene in Kairo weiter:
Schließlich gab es noch eine Fluchtszene mit ordentlich Feuer und Action:
Die Show war wirklich klasse und wer an Stunts in Filmen interessiert ist, sollte sich das wirklich nicht entgehen lassen, denn solche Gelegenheiten sind rar.
Danach war es dann auch höchste Zeit für den “Tower of Terror”, denn mein Ticket war eigentlich schon wenige Minuten abgelaufen. Was der “Tower of Terror” ist? Ein altes Hotel, in dem die Hollywoodstars übernachten und das einem Blitzschlag zum Opfer fällt, woraufhin die Fahrstühle verrückt spielen. Und genau in solch einem Fahrstuhl sitzt man während der Fahrt. Was noch gemütlich beginnt, endet im freien Fall bis zu 12 Stockwerke hinunter. Der freie Fall wird dabei noch übertroffen, da der Fahrstuhl während des Falls zusätzlich beschleunigt wird. Als letzten Kick öffnen sich dann noch die Fahrstuhltüren und für einen kurzen Moment blickt man hinaus auf den Park. Dies war dann meine Mutprobe für heute und es war schon irre. Wenn der Fahrstuhl abstürzt merkt man wirklich, dass einen nur der Gurt im Sitz hält. Gottseidank hatte ich noch nichts gegessen
, ansonsten: Wiedersehen macht freude
.
Und weiter ging es dann im Programm. Und das hiess erstmal ab in den Bereich der MGM-Studios.
Hier habe ich mir erstmal “The Magic of Disney Animation” angeschaut, da die Wartezeit mit gut 15 Minuten noch erträglich war. Hier wird in einer kurzen Show die Entwicklung eines Disney-Charakters gezeigt. Hier hatte ich mir etwas mehr gehofft, denn der Reiseführer hatte diese Show angepriesen, allerdings muss sie seit damals ziemlich geändert worden sein, denn sie war nur halb so lang, wie im Reiseführer angegeben. Also eher was, wenn man noch Zeit hat.
Als nächstes ging es dann zur Studiotour. Eine ähnliche Tour hatte ich ja schon in den Universal Studios in L.A. mitgemacht und dementsprechend waren meine Erwartungen hoch. Wieder musste ich fast 30 Minuten warten, aber dann ging es los.
Als erstes wird in einem großen Becken gezeigt, wie man einige Szenen aus Pearl Harbor gedreht hat. Neben der Zuschauerperspektive wurde das ganze auch auf Video aufgezeichnet und anschließend aus der Kinoperspektive gezeigt. Da war schon ein ordentlicher Unterschied zu sehen.
Danach ging es durch die Requisitenhalle zu einem kleinen Zug.
Vorbei an einigen Fahrzeugen aus Pearl Harbor ging es dann zu einem Canyon, in dem ein Erdbeben mit Explosion und Flutwelle simuliert wird.
Danach konnten wir uns das ganze nochmal von hinten anschauen, um den Aufbau der Konstruktion zu sehen. Mehr gab es dann auf der Tour nicht zu sehen und das war wirklich enttäuschend. Hier waren die Universal Studios um Längen besser. Nichtsdestotrotz war es nicht uninteressant, nur hätte ich halt mehr erwartet. Während der Fahrt gab es auch mal einen kurzen Regenschauer und der Himmel zog sich leider weiter zu.
Weiter ging es danach zu den “Streets of America”, wo einige komplette Strassenzüge aus New York und San Francisco als Kulissen aufgebaut sind. Diese Kulissen wurden auch wirklich in Filmen genutzt. Hier New York:
Während im vorderen Teil noch wirkliche Häuserkulissen stehen, sind die hinteren Häuser einfach nur Gerüste mit einer Plane drüber. Hier dann noch San Francisco:
Die Illusion wird jedoch aus einem anderen Winkel schnell zerstört:
Ziel war als nächstes die Show “Muppet Vision 3D”, ein 3D-Film mit den Darstellern aus der Muppet Show.
Der Film war auch wieder ganz witzig, vor allem wenn man die Muppets toll findet. Star war natürlich Miss Piggy.
Dann war es auch schon fast 15 Uhr und damit Zeit für die Parade. Und ich hab auch noch einen recht guten Platz gefunden und sogar etwas regengeschützt – nur für den Fall (schließlich hatte der Regen gestern für einige Tage gereicht). Und die Parade war mal wieder ein Tageshighlight, hier diesmal als Hollywood-Autoparade:
Als nächstes ging ich dann zur “Sounds Dangerous”-Show, wo es eine kleine Show gab, bei der plötzlich alle Lichter ausgehen und man letztlich nur noch den Ton hat. Dies hatte ich mitgenommen, da es nur wenige Meter von meinem Paradestandpunkt weg war und nach der Parade mal gerade keine Schlangen waren. Diese Show war ganz nett gemacht.
Danach ging es dann zu “Star Tours”, einem Flugsimulator. Um Warteschlangen zu vermeiden hatte ich mir schlauerweise schon vor der Parade einen Fastpass geholt. Im Vergleich zu den Simulatoren in Epcot und im KSC war der jedoch eher harmlos, aber trotzdem gut gemacht.
Dann war es erstmal Zeit den Magen zu stärken. Heute gab es ein Truthahnbein. Mjam, dass war echt lecker. Schmeckte wie Kassler. Die Keule hat auch voll und ganz für ein Essen gereicht und war zudem nur sehr preiswert. Also meine “Gourmet”-Empfehlung für die Themenparks!
Damit hatte ich eigentlich auch alles wichtige gesehen, bis auf 2 Dinge, die Auto-Stunt-Show und die Abendshow. Bis zur Auto-Show war noch etwas Zeit und so habe ich mir zumindest schon mal den ersten Teil der Ausstellung “Walt Disney: One Man’s Dream” angeschaut. Hier wird kurz das Leben von Walt Disney mit Schwerpunkt auf die Comics und die Parks gezeigt. Sollte man auf jedenfall mitnehmen, denn schließlich hat die Welt diesem Mann vieles in der heutigen Medienwelt zu verdanken.
Den anschließenden Film habe ich mir für später aufgehoben, denn es waren nur noch gut 40 Minuten bis zur Auto-Stunt-Show “Lights, Motors, Action!” und da es die letzte Show am Tag war, wollte ich sie keinesfalls verpassen.
Die Show spielt vor einer realen Filmkulisse aus den Disney Studios in Paris. Gezeigt werden einige spektakuläre Autostunts und Verfolgungsjagden.
Interessant bei der ersten Szene (siehe vorherige Bilder) war, dass das eine Auto superschnell rückwärts gefahren ist. Um dies zu ermöglichen wurde das Auto umgebaut, so dass der Fahrer mit Blick nach hinten sitzt. Ferner hat das Auto 4 Rückwärtsgänge, so dass es rückwärts genausoschnell wie vorwärts fährt.
Weiter ging es mit der zweiten Szene, wo ein Auto auf einen Truck springt.
Danach wurde gezeigt, wie man ferngesteuerte Autos im Fernsehen umgesetzt hat:
In der folgenden Szene kamen noch ein paar Rampen und Feuer dazu und zusätzlich stürzte u.a. noch jemand von einem Haus:
Der Mann brannte übrigens nicht, auch nicht sein Anzug. Vielmehr war sein Anzug mit einer Paste eingeschmiert, die brennbar ist. Schließlich dann noch das spektakuläre Finale:
Diese Show war auch einfach nur toll und gehört zum Pflichtprogramm in diesem Park. Damit war ich eigentlich schon glücklich für den Tag, fehlte nur noch die Abendshow.
In der Zwischenzeit habe ich mir dann noch den Film über Disney angeschaut, den ich vorhin nicht mehr geschafft hatte. Auch der Film gehört zu den Dingen, für die Zeit da sein sollte.
Danach habe ich mir noch die Vorstellung “Voyage of The Little Mermaid” (Reise der kleinen Meerjungfrau) angeschaut. Hierbei handelt es sich um eine musicalähnliche Aufführung von “Ariel die Meerjungfrau”. Als Zeitfüller nett gemacht und für Kinder sicher toll.
Da immer noch reichlich Zeit war, bin ich dann in “Journey into Narnia” gegangen, wo es einen Blick hinter die Kulissen der Filmproduktion “Die Chroniken von Narnja” geben sollte. Die 15 Minuten Wartezeit haben sich hier aber echt nicht gelohnt, denn viel mehr als einen Filmtrailer für den zweiten Teil und ein paar Requisiten gab es nicht zu sehen. Dies ist wirklich nur was, wenn man noch viel Zeit hat.
Und dann ging es (gestärkt mit einer Kugel Pfefferminzeis) ab zur Abendshow “Fantasmic”. Da die Plätze hier begrenzt sind, empfiehlt es sich, mindestens eine Stunde vorher da zu sein.
Die Show selbst ist ein Feuerwerk aus Wasser, Licht und tollen Effekten. Leider lässt sich das ganze nur schwer auf Foto bannen, so dass ich es bei ein paar Schnappschüssen belasse.
Und damit ging wieder ein Tag zu Ende. Die MGM-Studios waren von dein drei Parks die ich bis heute gesehen habe sicherlich der spannendste. Die Attraktionen waren toll und auch der Park selbst war einfach gut gemacht. Dies war echt ein Fun-Tag!
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Erstmal aber hieß es etwas länger schlafen, denn nach dem langen gestrigen Tag wollte ich erst ein 11 Uhr-Shuttle nehmen. Da das Shuttle auch beide Parks anfuhr, konnte ich meine Entscheidung noch etwas hinauszögern.
Erst kurz vor dem Stop habe ich mich dann für Epcot entschieden, da mir die MGM-Studios doch wichtiger sind und ich dort schon den ganzen Tag verbringen wollte (und nicht erst ab Mittags). Also Epcot heute.
Epcot war eine der Visionen von Disney, die er selbst nicht mehr verwirklichen konnte. Der Park sollte eine Art Zukunftsstadt werden, in der Menschen mit Hilfe neuester Technologien Leben und Arbeiten und dabei im Einklang mit der Umwelt sind. Wiegesagt, Disney selbst konnte den Park nicht mehr verwirklichen, doch sein Bruder Roy baute ihn nach seinem Tod. Um allerdings mehr Profit zu realisieren machte er einen normalen Vergnügungspark draus, in dem einige Technologien präsentiert werden. Neben diesem Teil (Future World) gibt es dann noch einen zweiten Parkteil (World Showcase), in dem rund um einen See verschiedene Länder vorgestellt werden. Insofern wurde Disneys Vision nicht ganz wahr.
Im Park war ich dann recht schnell und da die große Kugel (Spaceship Earth), die ja Wahrzeichen des Parks ist, direkt am Eingang stand, bin ich auch direkt dort rein. Diese von Siemens gesponserte Attraktion zeigt auf einer ruhigen Fahrt durch die Zeit die Geschichte der Kommunikation. War auf jedenfall nett gemacht und ein guter Start, zumal die Warteschlange noch nicht zu lang war.
Als nächstes ging es zum GM-gesponserten Test Track. Hier kann man einige Stationen von Autotests miterleben, u.a. Brems- und ABS-Tests und eine kurze Hochgeschwindigkeitsstrecke.
Auch hier war die Warteschlange erträglich (zumindest für die Single Rider) und so bin ich erstmal rein. In der Halle gibt es dann noch ein paar Infos zu Autotests.
Die Fahrt selbst war wirklich gut, insofern ein klares Plus. Einziger Wermutstropfen ist der GM-Autosalon hinterher, der meiner Meinung nichts in einem Park verloren hat.
Und weiter ging es. Nächste Station war die nahe “Mission: Space”. Hier geht es um eine Simulation der ersten bemannten Marsmission. Hierzu geht es ein eine kleine Zentrifuge (jeweils 5 Mann) und dort wird dann die Mission simuliert. Man kann auch eine leichtere Version (ohne Drehung der Zentrifuge) wählen, aber nachdem ich den G-Force-Simulator im Kennedy Space Center durchgestanden habe, habe ich auch hier die normale Version genommen. Natürlich war der Flug auch hier nicht turbulenzfrei. Für meine Begriffe mit dem Testtrack zusammen die spannendste Attraktion.
Um die eine Parkseite schließlich abschzuschließen, bin ich danach ins Universe of Energy. Hier wird einer kombinierten Kino-/Multimediavorführung ein wenig über Energy gezeigt (wo der Lerneffekt dem Unterhaltungswert deutlich unterlegen ist). Das ganze dauert knapp 45 Minuten und war sehr witzig gemacht, insofern empfehlenswert.
Danach ging es weiter in den Parkbereich “The Land”, denn mein Magen knurrte langsam. Dort waren auch noch zwei weitere Attraktionen “Soarin”, ein kleiner Rundflug und “Living with the Land” eine kleine botanische Rundfahrt. Ersteres wäre leider mit einer Wartezeit von 105 Minuten verbunden gewesen, so dass ich es mir geschenkt habe. Letzteres war im ersten Teil eher langweilig, dann ging es jedoch ins Labor, wo man Züchtungsergebnisse von Pflanzen gezeigt hat, u.a. 4,5kg-Zitronen. Das war dann schon etwas spannender. Da hier die Wartezeit nur sehr kurz war, war es in Ordnung.
Danach gab es dann ein Schinken-Salami-Sandwich als Mittagsmahl, bevor es weiterging in den Bereich Imagination. Hier habe ich mir den netten 3D-Film “Honey I shrunk the Audience” (Liebling ich hab das Publikum geschrumpft) angesehen. Wenn die Schlangen nicht zu lang sind, wirklich sehenswert. Dann habe ich mir noch die “Journey into Imagination with Figment” angeschaut, eine kleine Fahrt, wo es um die Sinne des Menschen geht. Nichts spektakuläres, aber nett gemacht.
Dann wollte ich eigentlich zum Abschluss dieses Parkteils in “The Seas with Nemo and Friends”, aber nachdem ich gut 15 Minuten in der Schlange gestanden habe, wurde die Attraktion wegen Rauch geschlossen. Schade.
Dafür habe ich mir dann noch “Innoventions” eine Art Messe der Zukunft angeschaut. Zumindest wurde sie als solches angepriesen. Ich konnte dem ganzen aber nicht so richtig was abgewinnen.
Und somit ging es dann auf in den World Showcase, wo 11 Länder sich vorstellen. Den Start macht dabei Kanada mit seiner Imitation des Schlosses von Quebec. Hier kann man auch einen recht schönen Film über das Land in einem 360 Grad-Kino sehen.
Von den Kanadiern zu den Briten ist es dann ja nur ein kleiner Sprung im Commonwealth und so kommen letztere dann auch als nächstes. Ich hatte mir übrigens den Film über Kanada angeschaut und hatte dann noch gut eine Stunde für die anderen Länder, denn dann gab es im USA-Bereich noch eine Show, die ich sehen wollte. Aber zurück zu den Briten. Hier wurde ein netter kleiner Strassenzug mit Geschäften aufgebaut. Attraktionen gab es allerdings keine.
Und von “God save the Queen” bis zu “Vivre la France” sind es dann auch nur ein paar Schritte. Nach Las Vegas sehe ich damit zum zweiten Mal den Eiffelturm auf dieser Reise
.
Auch hier gibt es nur ein paar Geschäfte, die u.a. französischen Wein verkaufen.
Nächster Stop war dann Marokko mit einer toll gemachten Medina. Optisch sicher einer der schönsten Bereiche. Leider gibt es auch hier außer Geschäften nichts zu sehen.
Dann wurde ich von Getrommel weitergezogen und zwar nach Japan. Hier stehen ein paar hübsche Gebäude und es fand auch gerade eine Trommelvorführung statt. Ansonsten gab es… naja… Geschäfte halt.
Nach Japan kamen dann die USA, die (mal wieder) die Liberty Hall aus Philadelphia nachgebaut haben. Aber hier ging es erstmal nur schnell vorbei, schließlich wollte ich ja später zur Show wieder hier sein.
Weiter ging es dann nach Italien, genauer nach Venedig. Hier fand ich die Nachbildung schon recht nett gemacht, Attraktionen gab es aber auch hier keine.
Und dann kam Deutschland und das war echt der Brüller. Mehr Klischee geht wirklich nicht. Das könnte Entenhausen sein, aber nicht Deutschland
. Aber außer einer Modelleisenbahn und ein paar Geschäften und einem Bierausschank gab es auch hier nichts zu sehen.
Und dann ging es einen großen (geographischen) Sprung weiter nach China. Hier gab es einen Film über das Land, den ich auch gern gesehen hätte, nur leider fehlte an dieser Stelle die Zeit. Dafür fand gerade eine Artistikvorstellung statt, wo ich mich für ein paar Minuten dazugesellte.
Die nächste Station führte dann wieder nach Europa, genauer nach Norwegen. Auch hier gab es eine kleine Attraktion mit einer Wasserfahrt. Leider fehlte mir auch hier die Zeit.
Letzes Land im Zyklus war dann noch Mexiko. Hier war alles in einer kleinen Pyramide untergebracht. Für mehr als ein kurzes Vorbeischauen hatte es jedoch nicht mehr gereicht.
Danach ging es wieder zurück zu den USA zu der Show “The American Adventure”. Hier führen Benjamin Franklin und Mark Twain durch einen schnellen Ritt durch die Geschichte der USA. Eigentlich eher was für die Amerikaner, aber nett war es trotzdem.
Nach der Show gab es noch einen kleinen Snack und dann raus, schließlich ging um 9 die große Lichtshow los. Mittlerweile war es auch schon dunkler und die Epcot-Kugel wurde angestrahlt.
Und dann 20 Minuten vor der Show brach ein Gewitter über den Park hinein. Erst versuchte ich noch in meiner guten Fotoposition auszuharren, aber dann bin ich doch rein – schon ziemlich nass. Zu Showbeginn hatte der Regen etwas nachgelassen und ich bin wieder raus, um das Spektakel sehen zu können. Doch dann kam es erst richtig dick. An Fotos war nicht mehr zu denken, denn ich wollte die Kamera nicht ertränken. Da ich auch keinen Schirm dabei hatte, wurde ich auch ordentlich nass – ich meine richtig nass, also schweinenass, kurz: man konnte mich auswringen!
Und wenn man so ordentlich nass – ich meine richtig nass, also schweinenass, ähm -naja ihr wisst schon, wenn man also so nass ist, wie ich es war, dann sind die sonst bei Hitze so geschätzten Klimaanlagen ein echter graus, denn während es draußen noch warm war, war es nun in den Räumen mit Klimaanlage eisig kalt.
Die Show war aber trotzdem klasse! Nur Bilder gibt es halt keine davon. Danach habe ich mich erstmal auf einer Toilette im Gesicht, den Armen und Händen abgetrocknet, denn ich war wirklich durchnässt. Schließlich ging es dann auch in Richtung Ausgang, jedoch nicht ohne die Epcot-Kugel nochmal zu knipsen.
Und dann ging es nass und erschöpft zurück ins Hotel. Insgesamt hat Epcot meine Erwartungen nicht erfüllt. Der Funpark-Teil war zu sehr eine Werbeveranstaltung und teils wirkte es antiquiert. Der World Showcase-Teil war dagegen eher eine Shopping Mall. Ich hatte mir eher mehr von dem Park versprochen und ich glaube auch Disney’s Idee von dem Park war eine andere gewesen. Aber ich habe es trotzdem nicht bereut, zumindest mal hiergewesen zu sein.
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Also ging es also kurz nach 8 mit dem Shuttle los. Am Eingang dann erstmal das Ticket Voucher gegen ein richtiges Ticket eingetaucht. Dies ist dann also meine Eintrittskarte für die nächsten 5 Tage.
Vom Haupteingang musste ich dann noch zum Magic Kingdom kommen. Hier gab es zwei Optionen: die Fähre, oder die Monorail-Bahn. Auch wenn die Monorail schneller ist, habe ich mich für die Fähre entschieden, schließlich war ich ja nicht auf der Flucht. Viertel vor 9 stand ich dann auch beim Eingang.
Dort begann dann auch kurz danach die kurze Eröffnungsshow für den “Magical Day”.
Dann strömten die ersten Massen in den Park. Für meine Begriffe alles sehr gesittet. In meinem Reiseführer gab es einen Tagesplan für Erwachsene, den ich versucht habe im folgenden durchzugehen, jedenfalls soweit die Attraktionen noch vorhanden waren (was aufgrund der alten Auflage meines Reiseführers nicht immer gegeben war).
Als erstes stand die Space Mountain Achterbahn auf dem Programm. Und da war auch schon mein Problem: ich mag keine Achterbahnen. Und schon gar nicht, wenn man vor dem Eingang mit allerlei Gesundheitswarnungen bombardiert wird. Aber ich war schließlich hier, um Spass zu haben und Achterbahnen sollen Spass machen (habe ich mir zumindest sagen lassen
), also bin ich rein.
Das gute an der Bahn war, dass man vorher nicht wusste, wohin es geht, da die Bahn im Dunkeln fährt. Ich fand das angenehmer, als dem Übel ins Auge zu schauen. Insgesamt war es schon recht witzig und im Nachhinein würde ich auch wieder mitfahren. Hier noch ein Bild aus dem ersten Teil in Tomorrowland (wo die Space Mountain Bahn ist), denn von der Achterbahnfahrt habe ich (verständlicherweise) keine Bilder.
Dann ging es vorbei am Cinderella Schloss zu den Scary Adventures of Snow White (die furchteinflößenden Abenteuer von Schneewittchen).
Dies war sehr entspannend und doch eher auf Kinder ausgerichtet. Trotzdem nett gemacht. Weiter ging es ein paar Schritte weiter zu Peter Pans Flight. Hier fliegt man in einer Gondel durch die Geschichte von Peter Pan. Dies war wirklich hübsch gemacht.
Auf dem Weg zum Adventureland, dem nächsten Parkabschnitt ging es wieder vorbei am Schloss. Vor dem Schloss stand auch Disney mit seiner größten Schöpfung.
Rundherum waren auch schöne kleine Statuen von weiteren Disney-Figuren.
Im Adventureisland bekam ich erstmal eine kleine Dusche von dem da:
Eigentlich stand als nächstes die Jungle Cruise auf dem Programm, nur die Schlangen waren recht lang. Von daher habe ich mir am Fasttrack-Automat eine Ticket für eine halbe Stunde später geholt und bin erstmal weiter. Nur wenige Schritte weiter gab es eine Show mit dem Namen “Enchanter Tiki Toom”. Laut Parkbeschreibung ein “Sing a long”
Also rein!
Und es war recht witzig. Ein paar Vögel, die eine kleine Show geben. Für Zwischendrin genau das Richtige.
Danach ging es dann auch auf meine Dschungelfahrt. Auch die war recht witzig, vor allem da die Skipperin ihren Spaßauftrag gut erfüllt hat.
Diese Fahrt sollte man also auch nicht verpassen. Nur ein wenig weiter steht ein weiteres Fahrthighlight – The Pirates of the Carribean. Als erfahrener Karibiksegler (
) war dies natürlich Pflicht. Noch besser gemacht als die Dschungelfahrt, kann man auch dies nur empfehlen. Bilder gibt es durch die Dunkelheit leider keine.
Danach war erstmal nachtanken für den Magen angesagt. In einem der Parkimbisse habe ich mir einen Taco Salad geholt. So gestärkt ging es dann weiter. Es stand noch eine weitere Achterbahn auf dem Programm. Zur Wahl standen Splash Mountain oder die Big Thunder Mountain Railroad. Da am Splash Mountain die Schlangen jedoch jenseits der 40 Minuten Wartezeit waren, bin ich zur Mountain Railroad, einer Holzachterbahn. Hier aber vorher noch ein Bild vom Splash Mountain.
Die Moutain Railroad war wirklich Fun. So stelle ich mir eine Achterbahn vor
. Den Schnickschnack mit Loopings und großen Abfahrten brauch ich nicht.
Direkt nebenan für auf dem Fluss auch ein großer Mississippi-Dampfer.
Für mich ging es aber weiter ins Frontier Land, wo eine Show namens Country Bear Jamboree stattfand. Diverse Bären geben Country Songs zum Besten – zu komisch!
Hier noch ein paar Bilder aus Fontierland, dem Nachbau einer Westernstadt.
Nachdem die nächste Attraktion – ein Spukhaus – leider geschlossen war, ging es weiter zum Liberty Square. Hier ist die Liberty Hall aus Philadelphia nachgebaut.
Innendrin gibt es die Show “The Hall of the Presidents”. Ich habe sie mir angeschaut und sie war auch nicht schlecht, aber doch am Ende eher was für die Amis, oder wenn man wirklich noch Zeit im Park hat.
Danach ging es auch recht zügig zurück in Richtung Schloss und Main Street USA, denn um 3 Uhr gab es die Disney Parade. Ich habe noch einen sehr guten Fotopunkt gefunden
.
Diese Parade ist ein absolutes Muss bei dem Besuch. Mir ist zwar der Schweiss in Strömen gelaufen, denn knapp 34°C, 70% Luftfeuchtigkeit und kein Schatten waren schlichtweg too much, aber für die Fotos und die Parade selbst hatte es sich gelohnt.
Danach habe ich die beiden noch bei einer Unterhaltung getroffen:
Danach ging es mit Parkeisenbahn weiter und zwar zurück in den Norden des Parks.
Dort in Mickeys Toontown gibt es u.a. die Häuser von Mickey und Minnie zu besichtigen. Auch hier gibt es natürlich ein paar Bilder.
Und dann gab es auch die Gelegenheit zum Foto mit Mickey, die ich natürlich ergriffen habe:
Hier auch noch Goofys Haus, dass eine kleine Kinderachterbahn beheimatet:
Ich fand Toontown wirklich süss gemacht und sicher für kleine Kinder DASS Highlight des Parks. Da jedoch Regen aufzog bin ich auf zur nächsten Indoor-Attraktion. Und diesmal ging es wieder nach Phantasyland in die recht alte Bahn “It’s a small world” (Eine kleine Welt). Hier gibt es die Happiest Cruise und so ist es dann auch. Von einem Nervtötenden Jingle begleitet geht es im Schnelldurchgang durch die Länder der Welt. Mehr als nett fällt mich dazu nicht ein, sprich Kategorie “wenn man noch Zeit hat”.
Danach ging es weiter im Phantasyland und zwar zur 3D-Show “Mickey’s Philarmagic”. Dieser 3D-Film ist einfach nur spitze!!! Witzig, gut gemacht und die 3D-Effekte gut eingesetzt. Das hatte sich wirklich noch gelohnt, denn ich musste ja noch die Zeit rumbekommen bis zur Abendparade und dem Feuerwerk.
Schließlich ging es wieder ins Tomorrowland, denn dort waren noch einige Attraktionen, die ich sehen wollte. Zuerst ging es in “Stitch’s Great Escape” (Stitch’s große Flucht). Hier geht es um einen Alienverbrecher, der aus seinem Teleporter ausbricht. Auch gut gemacht, für kleine Kinder allerdings etwas zu furchteinflößend, für Erwachsene eher Spaß.
Danach ging es zum Caroussel of Progress, nachdem ich mir Buzz Lightyear’s Space Ranger Spin wieder ein Fast Track-Ticket gezogen hatte. Das Caroussel of Progress war Disney’s eigene Idee und ist die längste Showaufführung aller Zeiten. Es handelt sich dabei um ein Theater, dass sich um den Kern drehen kann. In verschiedenen Bühnenbildern, die unterschiedlichen Zeitepochen zugeordnet sind wird dann der Fortschritt der Gesellschaft dokumentiert. Technisch und vom Unterhaltungswert fand es sehr gut gemacht, hat sich also gelohnt.
Nachdem ich dann endlich mal jemanden am Telefon erwischt hatte, habe ich mich die nächste halbe Stunde erstmal verquatscht und dann ging es zu dem Buzz Lightyears und so weiter und so fort. Dort muss man mit einer Laserpistole Aliens jagen und bekommt dann Punkte. Habe gar nicht so schlecht abgeschnitten. War insgesamt zwar witzig, lang anstehen würde ich dafür jedoch nicht.
Danach ging es noch zum Monsters Inc. Laugh Floor (Monster AG Lachflur). Dies ist eine interaktive Comedyshow. Wirklich witzig gemacht und sollte man gesehen haben.
Und dann war es auch schon langsam dunkel und es wurde Zeit für die Parade, aber ich war nicht der einzige mit der Idee und so war es schwer noch einen guten Platz zu finden. Ich habe es aber dann doch noch ganz gut erwischt. Vorher konnte ich noch ein paar nette Bilder vom Schloss und der Mainstreet USA machen.
Und dann kam die Abendparade, diesmal mit jedermenge Licht. Hier lasse ich mal wieder die Bilder sprechen, denn viel dazu zu sagen gibt es nicht, außer vielleicht: einfach toll!
Eine knappe halbe Stunde später gab es dann noch das “Wishes”-Feuerwerk als Abschluss des Tages. Auch hier habe ich versucht ein paar Fotos zu machen, was mich wie üblich bei Feuerwerken so mehr oder weniger schlecht gelang.
Damit gingen 14 Stunden im Magic Kingdom zu Ende. Es war ein unendlich langer Tag, der aber auch superschön war. Dieser Park war wirklich ein Vergnügen, auch wenn ich draußen froh war, endlich mal keine Jingles mehr zu hören
. Damit ging es dann erschöpft und glücklich wieder mit dem Shuttle ins Hotel.
































































































































































































































































