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Donnerstag, 24.05.2007 – Die Goblins kommen!

By | Juni 2, 2007

Und wieder ein neuer Tag. Heute heißt weg aus Moab und zum nächsten, weltbekannten Ziel – Torrey, ;-)

Nach einem kurzen Frühstück ging es ab auf die Strasse und erstmal gut 150km durch recht langweilige Landschaft. Dann kam der erste Stop für heute und zwar der . Da es mal wieder ein State- und kein ist, musste ich artig meine 6 USD Eintritt löhnen und dann ging es ab zu den Knubbeln.

Sowas ähnliches hatte ich ja schon in Page, AZ, wo ich mir dir Hoodoos angeschaut habe. Aber auch hier war es sehr faszinierend, da man so viele auf einmal sehen konnte.

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Kaum, dass ich aber runter ins Tal wollte, um mir die kleinen Geister von Nahem anzuschauen, kamen mir die beiden Holländer entgegen, die ich ja schon die letzten beiden Tage gesehen hatte. Die beiden haben zumindest ein ganzes Stück die gleiche Route wie ich.

Aber dann ging es runter zu den Goblins. Wie die Hoodoos entstehen auch sie durch unterschiedlich schnelle Erosion der Felsen. Entdeckt wurde das Tal von einem Bauern, der auf der Suche nach entflohenem Vieh war. Das war Anfang des 20. Jahrhunderts.

Wenn man so rumläuft, kann man auch einige skurrile Figuren erkennen:

Eine Ente: PICT2215

Snoopy (der Hund): PICT2216

Nemo (der Fisch, ganz in der Mitte des Bilds): PICT2232

Ein leicht verärgerter Goblin: PICT2237

Ein Nilpferdkopf: PICT2249

Ein deutscher Tourist :D : PICT2199

Und wovon ernährt sich ein Stein-Goblin? Natürlich von Steinpilzen:

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Knapp 2h bin ich durch das Valley gelaufen und doch glatt in ein Fotoshooting für Nacktfotos reingekommen. Die haben sich dann aber doch schnell vorzogen, passt schließlich nicht ganz ins prüde Amerika.

Danach ging es dann weiter und nach gut einer Stunde war ich auch schon am zweiten und letzten Stop für heute, dem .

Nach ein oder zwei kurzen Fotostops war der erste richtige Stop “”. Hier kann man in eine “Schlucht” reinlaufen. Derzeit ist es zwar ein trockenes Flussbett, aber bei Regen kann es hier eine Blitzflut geben, da durch fehlende Sickermöglichkeiten alles Regenwasser immer direkt die Felsen runterläuft. Ich bin knapp 30 Minuten in die eine Richtung gelaufen und dann wieder umgekehrt. Besonderes gibt es nicht zu sehen, aber ein paar Fotos habe ich trotzdem:

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Nächster kurzer Fotostop war der . Auch hier ein Bild:

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Ganz in der Nähe waren dann auch noch einige Felszeichnungen, die von den Hopi Indianern stammen und angeblich bei der Jagd helfen sollten.

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Nächster kurzer Zwischenstop war eine Felsformation mit dem passenden Namen “”:

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Danach fährt man durch eine ehemalige Mormonen-Siedlung in der es auch einen kleinen Laden gibt, wo man frischen Kuchen erhält. Ich habe mir mal ein Stück Erdbeer-Rhabarber gegönnt. War wirklich lecker und untypisch amerikanisch gar nicht so süss.

Danach ging es dann auf die im Nationalpark. Direkte Sehenswürdigkeiten ausser der Landschaft als ganzem gab es nicht, daher hier nur ein paar Fotos:

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Zum Schluss gab es dann noch einen Stop beim Panorama-Aussichtspunkt und beim :

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Und das war es dann auch schon mit diesem Nationalpark. Eher einer der unbekannteren Parks, da er jetzt auch nicht so den Wow-Effekt auslöst. Aber für einen Zwischentag, wie den heutigen sicher nicht das schlechteste, was ich machen konnte.

Dann ging es ab zum Hotel, jedoch nicht ohne vorher noch kurz den Tank für morgen zu füllen. Zum Abendbrot hab es noch ein Sandwich bei Subway gleich neben dem Hotel und jetzt nach dem Bericht geht es dann auch in die Heia, denn morgen steht einiges auf dem Programm.

Fazit:

  • Das Goblin Valley war echt skurril und ein toller Ausflug
  • Der Capitol Reef hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, aber er bietet ein paar schöne Aussichtspunkte
  • Ingesamt ein guter Tag, der nach den 3 anstrengenden Tagen vorher auch seine Berechtigung hatte.
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Mittwoch, 23.05.2007 – Von Felsboegen und Plattfuessen

By | Juni 1, 2007

…war das ein Tag – ich mache heute keinen unnötigen Schritt mehr, aber von Beginn an.

Kurz nach 7 hieß es auch heute wieder aufstehen. Nach einem kleinen Frühstück mit ein paar Cornflakes habe ich dann meine Sachen gepackt und mich ins Auto gesetzt, doch zunächst einmal noch nicht fürs Sightseeing, sondern um es erstmal in die Autowäsche zu fahren und den gröbsten Offroad-Dreck weg zu bekommen.

Danach ging es dann zum Arches , dem heutigen Tagesziel, was nur 5 Meilen von Moab entfernt ist. Dank Parkpass konnte ich den Eingang direkt passieren und dann ging es über ein paar Serpentinen rauf aufs Plateau. Erster Fotostop war . Der Ort hat seinen Namen erhalten, da die Felsen wie die Skyline einer Stadt hier stehen.

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Und schon ging es weiter vorbei an den Petrified Sanddunes zum (ausbalancierter Fels). Durch unterschiedliche Geschwindigkeiten bei der Felderosion kam hier dazu, dass ein Felsteil quasi auf der Spitze des Rests steht. Letztlich ist es dabei nur eine Frage der Zeit und Erosion, dass die Spitze nach unten abfällt.

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Danach ging es rauf zum am Nordende des Parks. Hier startet ein rund 12km langer Rundweg, der vorbei an 8 Feldbögen (Arches) führt, die u.a. dem Park seinen Namen gegeben haben.

Hier die einzelnen Bögen:

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Dark Angel Felsen: PICT2098

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Ab dem Double O Arch beginnt der Rückweg und der hatte es in sich. Die Beschreibung “Primitive Trail – not easy hiking” auf den Warnschildern trifft es wirklich. Der Weg hatte sich dann echt gezogen und teilweise brauchte man wirklich beide Arme und Beine, um die Hindernisse zu überwinden.

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Auf halbem Rückweg habe ich dann noch drei Deutsche getroffen, die als Freunde hier unterwegs waren. Wir waren dann den Rest gemeinsam zurück gegangen.

Was auch toll war, war die Kaktusblüte, die in vollem Gange war:

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Auch ein paar Wüstenspringmäuse und diese schon etwas größere Echse ließen sich blicken:

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Wieder am Auto angekommen, war ich fix und fertig. Knapp 4 Stunden und 12km über Fels und Stein lagen hinter mir. Erstmal bin ich in die Sandalen geschlüpft, denn die Laufschuhe konnte ich nicht länger tragen.

Mit dem Balanced Rock und den anderen Fotostopps war der Laufzähler also bei gut 13km.

Dann ging es weg vom Devils Garden runter zum Viewpoint. Der ist der bekannteste Feldbogen und wohl besonders schön bei Sonnenuntergang. Da dies aber noch ein anstrengender 2-3 Stunden Weg zu Fuss gewesen wäre, habe ich ihn mir nur aus der Ferne angeschaut, was dem Laufzähler um weitere 1,7km erhöhte. Dabei hatte ich meine drei Freunde aus dem Devils Garden wiedergesehen und einer hat mich zum höheren Aussichtspunkt noch mit begleitet.

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Danach ging es dann zur des Nationalparks und dort warteten dann noch ein paar schöne Arches auf mich. Zunächst der , wo zwei Feldbögen zusammenstehen.

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Hier habe ich auch die beiden Holländer von gestern wiedergetroffen. Die hatten aber noch nicht so viel auf dem Laufkonto. Der Double Arch hatte übrigens auch wieder 0,8km hinzugefügt. Zwischenstand also 15,5km.

Dann hatte ich eigentlich die Nase voll, aber es war erst halb 5 und nur wenig entfernt waren noch 3 Bögen innerhalb von einer Meile (1,6km). Also habe ich die auch noch mitgenommen. Hier die Bilder:

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: PICT2173

Turret Arch: PICT2170

Damit endet der Laufzähler bei 17,1km. Ich bin jedenfalls beeindruckt von mir selbst und ich spüre jeden Meter in den Plattfüßen.

Dann hatte es auch gereicht und ich bin wieder zurück. In Moab habe ich dann schon mal den Wagen vollgetankt zu teuren 3,39 USD pro Gallone. Hunger hatte ich auch noch und so gab es einen Bacon-Hamburger bei Wendys. Nichts besonderes, aber ich bin satt.

Und jetzt sitze ich hier und schreibe noch schnell den Bericht, nachdem ich gerade noch die Bilder in die Berichte der letzten 3 Tage eingebunden habe. Damit bin ich wieder im Plan, was das Blog angeht. Morgen geht es dann weiter weg von Moab ins und den . Ein hoffentlich recht entspannender Tag und damit geht es auch wieder zurück Richtung Küste.

Fazit:

  • toller Park
  • das Wetter hat sich auch gut gehalten
  • soviel wie hier bin ich wahrscheinlich noch nie gewandet.
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Dienstag, 22.05.2007 – Unterwegs in den Canyonlands

By | Juni 1, 2007

Heute morgen habe ich mal bis dreiviertel 8 ausgeschlafen und das war eine gute Entscheidung, denn draussen war es noch total wolkig gewesen.

Nach einem kleinen Frühstück ging es dann (nach einem Tankstop) auf zum Tagesziel (heute der -Bereich). Doch vorher gibt es noch einen kleinen zu besichtigen – den . Leider gilt der Nationalparkpass nicht in den Staatsparks von und so musste ich noch 7 USD auf den Tisch legen.

Durch die immernoch starken Wolken war es fotomäßig natürlich nicht optimal, aber die Ausblicke waren schon toll. Trotzdem hier ein paar Bilder:

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Der Park kam übrigens zu seinem Namen (Ort der toten Pferde), da man früher versuchte, die Pferde zu fangen, indem man sie in eine Falle lockte. Der heutige Ort des Park war eine solche Falle, da der Felsen nur über einen schmalen Landweg mit dem Plateau verbunden ist. Nachdem hier die Pferde hingetrieben wurden, suchten die Cowboys jene heraus, die sie behalten wollten. Die restlichen blieben dort und verdursteten mit dem Blick auf den Colorado-Fluss knapp 700m unter ihnen.

Nach dem kleinen Abstecher ging es dann zum in den Islands in the Sky-Bereich. Hier galt dann auch wieder der Nationalparkspass, so dass ich ohne Zusatzkosten passieren konnte.

Der erste Stop war der kurze Trail (knapp 800m) zum . Im Unterschied zu den bisherigen Parks, gab es hier aber auch viel Flora zu sehen, wie diese blühenden Kakteen:

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Der Arch selbst ist ein toller Bogen mit einmaliger Aussicht. Auch die Sonne hatte Erbarmen und ließ sich kurz blicken (was sie dann später noch regelmäßig tun sollte).

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Beim Arch bin ich auch auf zwei Holländer gestoßen, die mir noch das ein und andere Mal am heutigen Tag über den Weg laufen sollten. Apropos Weg: Auf dem Weg zum Auto dann ein kurzer Schock, denn die Schutzscheibe der Kamera war weg. Also wieder zurück, bis ich sie am Wegrand gefunden habe. Wenn man nicht alles festhält…

Hier noch ein paar Bilder von der Pflanzen- und Tierwelt:

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Der nächste Halt war der Wanderweg zum , der knapp 4km lang ist (Hin- und Rückweg) und auch etwas schwieriger zu laufen als zum Mesa Arch. Der Upheavel Dom ist eine Art Krater, wobei man sich über die Entstehung nicht sicher ist. Eine Theorie geht sogar von einem Meteoriteneinschlag aus. Insgesamt ein schöner Wanderweg für knapp 1,5h und einige Tropfen Schweiss.

Hier ein paar Bilder:

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Auch hier sind mir wieder die Holländer über den Weg gelaufen. Dann ging es auch schon weiter zum mit einer tollen Aussicht.

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Dann ging es auch schon flott weiter zum , wo es wieder einen tollen Ausblick gab:

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Letzter Stop war dann der , wo ich auch nochmal den knapp 3,5km langen Wanderweg gelaufen bin. Dieser war aber auch recht einfach zu gehen. Unterwegs gab es dann auch noch einige schöne Aussichtspunkte:

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Und dann war es auch mit der Sonne vorbei und da ich auch alles gesehen hatte, was ich mir vorgenommen hatte, konnte ich beruhigt zurück nach Moab fahren.

In Moab hatte ich mal wieder Hunger auf was Warmes und bin daher bei Dennys rein. Gegessen habe ich ein Steak mit Schrimps, Fritten und Zwiebelringen. Und dann habe ich mich noch zu einem Nachtisch hinreissen lassen und das war ein Fehler. Der Brownie mit Schokosoße und Vanille-Eis hat sich echt gezogen und liegt wie Blei im Magen. Zum Glück habe ich mit den Blogberichten ja bis jetzt noch was zu tun gehabt. Damit geht aber auch wieder ein schöner Tag zu Ende.

Fazit:

  • Dead Horse Point SP bietet tolle Ausblicke, lohnt aber m.E. nur bei gutem Wetter
  • Canyonlands ist ein toller Park, der mit schönen Wanderwegen, Landschaften und einer tollen Pflanzenwelt lockt
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Montag, 21.05.2007 – Ueber sieben Bruecken musst du gehn

By | Mai 30, 2007

…oder so ähnlich hätte das Tagesmotto lauten können. Aber vorher hatte der Herr erstmal den Morgen gesetzt und der hatte es in sich. Die Nacht hatte ich ja mit Schlafsack und Isomatte in einem - verbracht. Gegen halb sieben wurde ich dann geweckt. Soweit so gut. Als ich jedoch mal kurz vor die Hütte raus bin, kam auch schon ein Hund angelaufen und dachte offensichtlich, dass ich ne leckere Wurst in der Tasche hätte. Auch wenn dem nicht so war, er ließ nicht locker. Er hat wahrscheinlich mitbekommen, dass einer der Indianer ein rudimentäres Frühstück mit ein paar Cornflakes hingestellt hatte. Als ich ihn jedoch einfach ignoriert hatte und wieder zurück ins wollte kamen auf einmal noch drei weitere Hunde an. Nun konnte ich fast nicht mehr vor oder zurück. Die sind mir auf Schritt und Tritt gefolgt. Ich dachte mir dann nochmal, ignorier sie und mach dir ein paar Flakes. Doch kaum hatte ich die Flakes in der Plasteschale hatte ich eine Hundeschnauze dazu. Also blieb nur noch eine Option: mit den Flakes raus und sie opfern, dann schnell zum und die Tür hinter mir schließen. Das hatte mit 3 der 4 Hunden auch geklappt, nur den letzten musste ich etwas unsaft raushalten. Dann habe ich schnell einen Apfel und ein Glas Milch getrunken und mich losgemacht. Was mich jedoch den restlichen Tag verrückt machen sollte, was der Hundegeruch den ich an mir hatte und ich konnte ja nicht duschen, sondern erst am Abend. Aber Hauptsache erstmal on the road again.

Erstmal ging es nochmal am Rand des vorbei, was im Morgenlicht wirklich schön war.

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Erster Stop war dann . Nicht das es dort irgendwas zu sehen gäbe (außer dem Felsen, der dem Ort seinen Namen gab), aber ich musste nochmal tanken. Hier wollte ich auch meinen Ausflug morgen im nochmal rückbestätigen, musste aber leider erfahren, dass durch diverse Sperrungen im der Ausflug storniert wurde. Na gut, kann halt nicht alles klappen.

Hier der Mexican Hat-Felsen: PICT1538

Nur wenige Kilometer weiter war dann auch der erste touristische Stop, der Gooseneck . Hier schlängelt sich der durch das Plateau und bietet schöne Ausblicke auf die Flussschleifen. Der San Juan fliesst später dann in den Colorado.

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Ein wirklicher netter Zwischenstop mit toller Aussicht. Das Licht am Morgen war toll und die 20 Minuten sollte man sich wirklich nehmen. Auf dem Parkplatz habe ich dann auch noch eine Familie aus Frankreich gesehen, die mir quasi jeden Tag seit dem Grand Canyon gefolgt sind.

Danach war es Zeit für eine weitere Offroad-Strecke und das am besten mit göttlichem Beistand, also ab ins . Das Valley beginn kurz hinter dem Gooseneck SP und hatte nur einen Kiesweg. Der Weg ist teilweise sehr eng und sehr hügelig. Mit einem Wohnmobil ist das schon fast grenzwertig, aber mein Trailblazer hatte keine Probleme (außer ein leichtes Driften manchmal) – im Gegenteil: es war richtig Fun.

Hier ein paar Bilder vom Valley of the Gods (die Franzosen sind mit ihrem Wohnmobil auch da durch, nur erheblich vorsichtiger ;-) ):

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Ich fand die Fahrt durch das Valley fast noch schöner als das Monument Valley, vor allem aber schöner zu fahren. Nur sauberer ist das Auto auch nicht geworden :D .

Dann musste ich wieder ein Stück retour, denn der nächste Tagesstop hieß . Davor stand jedoch der , ein Serpentinen Pass, der auch nur eine Schotterstrasse ist (natürlich ohne Leitplanken und dererlei Schnickschnack).

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Nach 3 Meilen ist der Spuk jedoch vorbei und die gepflasterte Strasse beginnt wieder. Hier habe ich leider einen Adler stören müssen, als der seine tote Aasbeute von der Strasse holen wollte:

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Dann gegen 11 Uhr war ich beim Natural Bridges Monument. Hier befinden sich 3 natürlich entstandene Brücken (daher passt das obige Tagesmotto auch nur fast). Die Brücken gehören zu den größten ihrer Art und sind mit ihren Millionen von Jahren deutlich älter als unsere von Menschenhand geschaffenen Brücken. Die Brücken haben alle Indianernamen und man kann Wanderwege zu ihnen herunter nehmen.

Die erste Brücke ist die . Sipapu meint Platz der Entstehung. Hier ein Bild von oben:

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Um sie jedoch wirklich gut zu sehen, muss man wandern und der Wanderweg wird als “Anstrengend und schwierig” ausgewiesen. Aber ich Dödel muss natürlich da runter. Der Weg führt über Treppen, Leitern und allerlei Felsen und Geröll nach ganz unten.

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Der Abstieg ist aber noch recht entspannend und man wird mit tollen Blicken auf die Brücke belohnt:

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Auf dem Weg nach unten habe ich noch einen Tagesurlauber aus Moab in (mein heutiges Endziel) getroffen und bin ein Stück mit ihm gelaufen. Er hatte jedoch etwas mehr Zeit und konnte unten im Canyon zur nächsten Brücke laufen.

Dann kam der Aufstieg, knapp 300m Höhenunterschied in der vollen Mittagssonne. Mann ist mir die Pumpe gegangen, schließlich war ich ja auf fast 2000m Höhe.

Der nächste Stop sind ein paar alte Indianerruinen. Auch hier ist wieder ein kleiner Wanderweg zurückzulegen, der aber einfach zu bewältigen ist.

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Danach ging es zur nächsten Brücke, der . Kachina ist ein Heiliger der Hopi-Indianer. Die Brücke selbst ist noch immer in der Entstehung. Auch hier wieder ein Bild von oben:

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Aber auch hier muss man wieder runter, um die Brücke gut zu sehen und auch diesmal sind es wieder 300m Höhenunterschied, kein Schatten und ein anstrengender Wanderweg und auch diesmal musste ich Dödel wieder runter.

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Was mir schon viel aufgefallen ist, sind die unheimlich großen Fliegen hier. Ob die alle Burger essen und übergewichtig sind? ….

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Auch hier war der Aufstieg wieder das stressige. Die Sonne hat echt gebrannt und ich hing zum Schluss nur noch an meiner Wasserflasche.

Und dann ging es zur dritten und letzten Brücke, der . Das heisst soviel wie Felshügel. Diese Brücke ist bereits von oben gut zu erkennen:

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Aber konsequenterweise bin ich auch hier hinabgestiegen, wobei das hier nicht so schlimm ist, da der Höhenunterschied eher klein ausfällt.

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Insgesamt eine tolle Sehenswürdigkeiten mit super (anstrengenden) Wanderwegen. Mindestens 4 Stunden Zeit sollte man aber schon mitbringen.

Damit war eigentlich das Tagessoll auch erfüllt und es hätte auch direktem Weg ab nach Moab gehen können. Da es jedoch erst kurz nach 3 war, habe ich beschlossen, noch kurz im Südteil des Canyonlands Nationsparks vorbeizuschauen. Irgendwann gegen 17 Uhr kam ich dann auch dort an und der Parkteil ist wirklich nur mit großer Wegstrecke zu erreichen. Ich bin dann dort einmal den Rundweg gefahren. Nach Wandern war mir für heute nicht mehr so der Sinn.

Hier mal ein Bild von den (Nadeln), die dem Parkteil ihren Namen geben:

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Und noch der (Holzschuhbogen):

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Ansonsten noch ein paar Bilder von der Rundfahrt:

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Dieser Parkteil ist sicherlich interessant, wenn man viel Zeit zum Wandern mitbringt. So vom Auto aus, war es nur bedingt ein Highlight, aber immerhin war so die Zeit gut genutzt.

Jetzt also ab nach Moab um endlich ins Hotel zu kommen und den Hundegeruch loszuwerden. Doch wenige Kilometer vor dem Ziel dann eine Baustelle und nur einspuriger Verkehr. Gut 20 Minuten musste ich warten, ehe ich weiterfahren durfte. 20 weitere Minuten Hundegeruch und ein Bauarbeiter, der sich prächtig mit mir unterhalten hat und so froh für mich war, dass ich jetzt in der freien Welt und nicht der DDR lebe.

Gegen halb 8 war ich dann auch im Hotel und habe noch schnell den Bericht für das Monument Valley getippt, bevor ich dann auch K.O. ins Bett gefallen bin.

Fazit:

  • einer der schönsten Tage der bisher
  • sowohl Gooseneck SP als auch Valley of the Gods und Natural Bridges Monument kann ich nur empfehlen
  • knapp 8km stressige Wanderwege liegen hinter mir, aber es hat Spass gemacht
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Sonntag, 20.05.2007 – Wild, wild West

By | Mai 29, 2007

Heute gab es nur ein Ziel – . Nachdem mal wieder um 7 der Wecker geklingelt hatte, war ich kurz vor 8 dann soweit aufbrechen zu können. Zum sind es von Page aus gute 120 Meilen, also rund 2 Stunden Fahrt. Kurz vor dem Valley habe ich dann nochmal in Kayenta meinem Auto was zu trinken gegönnt und gegen 11 Uhr war ich dann da. Noch schnell die 5 USD Eintritt gelöhnt und dann konnte es losgehen. Erstmal auf die Buckelpiste, die jeder Besucher mit dem eigenen PKW fahren darf. Buckelpiste trifft es dabei teilweise wirklich, denn geteert ist hier nichts. Strenggenommen darf man hier auch mit dem Mietwagen nicht fahren, aber das sehen die meisten Besucher anders. Zu Beginn kommt man gleich an einigen der schönsten Felsen vorbei:

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Dann kommt der Elephantenfelsen (). Warum Elephant? Schaut mal genau hin!

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Im Monument Valley wurden unzählige Filme (u.a. “Spiel mir das Lied vom Tod”), Serien (“Airwolf”) und Werbungen (“Malboro”) gedreht.

Das nächste sind dann die 3 Schwestern (). Diese drei Säulen stehen so, dass sie ein W und ein V bilden. Die Navajo- meinten, dass heisst “Welcome Visitor to Wonderful Valley – have Wonderful Views”. Von der anderen Seite gelesen heisst es jedoch VW ;-)

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Der nächste wichtige Stop sind dann die .

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Dies ist quasi das letzte Stadium des Zerfalls. Zunächst sind alles noch Tafelberge (Mesas), diese zersetzen sich durch Erosion und werden zu Buttes und dann bleiben später nur noch die Rest wie bei den Totem Poles übrig.

Dann kommen das Nordfenster () und der Daumen ():

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Ansonsten hier noch ein paar weitere Bilder von der Offroad-Tour:

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Nachdem ich mit der Rundfahrt fertig war, hatte sich mein Auto umweltbewusst als Feinstaubsammler betätigt :D

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Die Rundfahrt hatte ca. 2h gedauert und dann sollte eigentlich um 15 Uhr mein heutiger Ausflug beginnen, an dessen Ende eine Übernachtung in einem traditionellen Indianer stehen sollte. Nach einigem Rumfragen fand ich dann heraus, dass die Tour erst 16:15 Uhr startet. Leider war es da aber schon zu spät, um noch den einen Wanderweg zu laufen. Also etwas Zeit, um Postkarten zu schreiben und etwas im Reiseführer zu blättern.

Kurz nach 4 ging es dann auch wirklich los, wobei ich noch von einer Reisegruppe von 12 Personen (Österreicher, Holländer, Deutsche, Dänen und Australier) begleitet wurde. Ich war allerdings der einzige, der im Anschluss noch die Übernachtung hatte. Los ging es nochmal mit einer Tour durch das Valley, wobei neben den Punkten, die ich bereits vormittags besichtigt habe, die aber jetzt in anderem Licht waren auch ein paar Abseitspfade besichtigt wurden. Hier ein paar Bilder davon:

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Das Sonnenauge: PICT1494

Felsmalereien: PICT1498

Das Ohr des Windes: PICT1507

Dann ging es zum Abendessen, wo dann auch etwas Indianerfolklore dargeboten wurde. War auf jedenfall interessant und man hat auch einiges über ihre Kultur erfahren. Die Navajo sind insgesamt 300.000 Stammesangehörige und besitzen das größte Indianerreservat in den . Mit dem Tourismus beginnt jedoch wie so oft, so auch hier der Zwiespalt zwischen Kultur und Kommerz.

Nach dem Essen ging es dann zurück und ich bin ab zum Hogan Camp, wo ich heute mit Isomatte und Schlafsack schlafen sollte. Vor dem Schlafen hatte sich dann auch noch einer der Indianer etwas über die Hogan-Kultur mit mir unterhalten. Hogans bestehen aus einem Holzgerüst und sind dann mit Lehm bedeckt. Nur oben ist eine Öffnung, die auch immer offen bleibt. Der Hogan ist dabei Mutter Erde. Die Öffnung in der Mitte ist der Verbindung zum Vater Himmel. Der Hogan ist von seiner Bedeutung der Mutterbauch, aus dem man jeden Tag aufs Neue geboren wird und durch den Ausgang seinem Schöpfer entgegen tritt. Noch heute sind viele Hogans in Gebrauch, auch wenn die Indianer in Häusern wohnen. Die Hogan werden aber noch für Festlichkeiten genutzt.

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Und damit ging auch wieder ein Tag vorrüber.

Fazit:

  • Ein schöner Tag, nur schade, dass ich die Wanderung nicht geschafft habe
  • Hatte mir das Valley aber schon größer vorgestellt.
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